Sprudelnde Dreese in der Eifel | Vulkanische Phänomene | Vulkane | Natur entdecken | Urlaub Eifel
Helenenquelle in Gerolstein, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Sprudelnde Dreese in der Eifel

Mineralquellen in der Eifel

Vor rund 10.000 Jahren hat es das letzte Mal in der Eifel gewaltig gekracht, Lavaströme bahnten sich ihren Weg, Maare bildeten sich und die Landschaft, wie wir sie heute kennen, hat sich geformt. Die Elemente haben über viele Jahrmillionen miteinander gerungen und sich gegenseitig beeinflusst. Die gewaltigen Erdbewegungen sind vorbei, doch unter der Oberfläche, in großer Tiefe sprudeln sie, die Mineral- und Kohlensäurequellen der Vulkaneifel. Sie schenken uns köstliches Wasser. In der Eifel heißen sie Drees. Das Besondere: An vielen Stellen kann man sich auch heute noch frisches Quellwasser abzapfen. Wie erfrischend es ist, während einer Wanderung die Trinkflasche mit prickelnd sprudeligem Wasser zu befüllen und den Durst damit zu löschen! Verschiedene Wanderwege ermöglichen es, auf einer Tour einen Stopp einzulegen.

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Mineralwasser aus der Eifel

Die Mineralwässer aus der Vulkaneifel sind außerordentlich reichhaltig an wertvollen Mineralien. Das verdanken sie dem vulkanischen Untergrund, den sie auf ihrem langen Weg durchlaufen. Das Kohlendioxid, aus dem in Verbindung mit Wasser Kohlensäure entsteht, ist für die Mineralanreicherung verantwortlich. Es stammt aus dem Erdinneren und ist quasi der Atem der Vulkane. Dabei ist kein Drees wie der andere, jedes Wasser schmeckt anders. Natürlich überprüft das Gesundheitsamt regelmäßig die Qualität der Mineralquellen, daher kann das Wasser ohne Bedenken gekostet werden. Auf Informationstafeln erfahren die Besucher mehr über die vulkanische Vergangenheit der Umgebung und die jeweiligen mineralischen Zusammensetzungen.

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Kaltwassergeysir Wallender Born

„Sprudelig“ auf ganz andere Weise wird es in der kleinen Ortschaft Wallenborn. Völlig unspektakulär sieht es zunächst am Brunnen mitten im Ort aus. Doch dann schießt plötzlich eine Fontäne 9°C kalten Wassers in den Himmel und sprudelt sechs Minuten lang in die Höhe. Dann – so blitzartig wie alles begonnen hat – ist das Schauspiel wieder vorbei. Alle 35 Minuten wiederholt sich die Szenerie. Grund ist ein Druck, der sich in einer unterirdischen Kammer aufbaut. Wenn der Druck die darüberstehende Wassersäule übersteigt, schießt das Wasser gewaltig in die Höhe. „Brubbel“ nennen die Einheimischen den Wallender Born, wie er offiziell heißt. Daran schließt sich ein 3,5 Kilometer langer Brubbelpfad an. 

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Weitere Mineralquellen

Strotzbüscher Quelle Fotoobjekt, © © Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH

Strotzbüscher Quelle

Strotzbüsch

Im Westeifel-Moseltal-Gebiet finden Wanderer die Strotzbüscher Quelle, eine warme Mineralwasserquelle. Die Wassertemperatur dieser im Ueßbachtal gelegenen warmen Quelle liegt fast 20°C.

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Dockweiler Drees, © Natur- und Geopark Vulkaneifel

Dockweiler Drees

Dockweiler

Außerhalb des Ortes Dockweiler, südöstlich im Waldgebiet findet man den Dockweiler Drees. Nahe des Hasbachs sprudelt das eisenhaltige Mineralwasser aus.

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Dreisborn, © Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH

Dreisborn Mineralquelle

Bettenfeld

Der Dreisborn im oberen Prembachtal unterhalb der Mosenberg-Vulkangruppe ist eine ständig fördernde, mineralhaltige Quelle, ein sogenannter Säuerling. Der Dreisborn gehört zur Gemeinde Bettenfeld.

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Erfrischung am Drees in Steffeln, © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz

Steffelner Drees - Steffeln

Steffeln

Der Steffelner Drees liegt unweit des Eichholzmaares im deutsch-belgischen Naturpark „Hohes Venn – Eifel“.

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Steinborn Drees Mädchen am Brunnen, © Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH

Steinborner Drees

Daun

Im Stadtteil Steinborn, nur wenige Kilometer von der Stadt Daun entfernt, sprudelt eisenhaltiges Mineralwasser aus der Quelle in der Dorfmitte.

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Bodenbacher Drees, © TI Kelberg / Klaus-Peter Kappest

Bodenbacher Drees

Bodenbach

Besucht den Bodenbacher Drees. Spürt den vulkanischen Atem der durch die aufsteigenden Luftbläschen schön zu beobachten sind.

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Hotzendrees - Wasser abfüllen, © GesundLand Vulkaneifel GmbH

Hotzendrees

Daun

Der beliebteste Drees der Stadt Daun ist der Hotzendrees, am Fuße des Burgbergs gelegen und eine Station der Heimatspur Drees-Wanderweg. Das wohlschmeckende Sprudelwasser „hüpft“ aus seiner Quelle heraus.

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Demerather Drees, © Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH

Demerather Drees

Demerath

Der Demerather Drees ist ein Säuerling mitten im Wald, nahe am Wacholder- Naturschutzgebiet Geisert gelegen. Wandern Sie über den Vulcano-Pfad und erfrischen Sie sich hier…

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Kohlendioxidquelle Gelenberg, © Natur- und Geopark Vulkaneifel, KP Kappest

Kohlendioxidquelle im Gelenberger Wald

Gelenberg

Man glaubte vor vielen Jahren, dass der Austritt von Kohlendioxid das Zeichen für einen erloschenen Vulkanismus sei.
Doch dies ist nicht der Fall: Die Gesteinsschmelze im Erdinneren (Magma) enthält neben mineralischen Bestandteilen auch Gase wie Kohlendioxid, Wasserdampf, Schwefeldioxid, Flour und Chlor…

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Gästebefragung

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