Keltischer Ringwall – archäologisches Zeugnis aus der Eisenzeit
Stolberg
Zwischen Bäumen liegt Geschichte im Boden: Hier verbirgt sich ein uralter Ringwall, errichtet von Menschen, die vor über 2.500 Jahren lebten.
Oberhalb des Stausees, verborgen im Wald, liegen die Reste dieser eisenzeitlichen Befestigung. Sie entstand vermutlich um 500 v. Chr. – in einer Zeit, in der Gemeinschaften begannen, sich mit Wällen und Gräben zu schützen, um Angriffe abzuwehren und Vorräte zu sichern. Der Standort war strategisch gewählt: hoch über den Tälern, mit weitem Blick ins Land. So konnten Wege kontrolliert und feindliche Annäherungen früh erkannt werden.
Heute hat die Talsperre das Landschaftsbild verändert, doch das Gelände erzählt noch immer von menschlicher Anpassung. Die Wälle sind überwachsen, doch sie bewahren Geschichte im Boden – Spuren der frühen Besiedlung des Stolberger Raums.