Die Bronzestatue am alten Zollamt in Mützenich erinnert an die durch den Kaffeeschmuggel geprägten Nachkriegsjahre des ehemaligen Schmugglerdorfes Mützenich, das auf eine aufregende und spannende Vergangenheit zurückblickt und t mit einigen kuriosen Geschichten aufwartet. Durch die Vennbahn nach dem 2. Weltkrieg zur deutschen Exklave auf belgischem Staatsegebiet geworden, blühte im Dorf der Kaffeeschmuggel, da es im Zentrum der Schmuggellinien lag.
Direkt am Krater des Pulvermaares, inmitten der Vulkaneifel, direkt an der „Deutschen Vulkanstraße“ im Herzen des European Geoparks liegt der Vulkanhof. In dieser urwüchsigen Landschaft hat die Ziegenherde im großzügigen Laufstall viel Auslauf.
Von 1902 bis 1975 ein Schlachthof, ist der Kulturhuef seit der offiziellen Einweihung am 29. Juni 2000 ein Ort von Kulturerbe und Kreativität oder einfach guter Unterhaltung. Zwei verschiedene Kollektionen dokumentieren luxemburgisches Kulturerbe. Die Objekte im Druckmuseum erzählen die Geschichte des Buchdrucks in Luxemburg und die Exponate im Spielkartenmuseum das kunstvolle Handwerk der Kartenmacher im Grevenmacher des 18. und 19. Jahrhunderts. Kreativität und Phantasie dürfen sich im inspirierenden Ambiente des Workshops frei entfalten, sei es im Angebot für Kinder oder in den Kursen für Jugendliche und Erwachsene. Gute Unterhaltung gibt es auf der Kinoleinwand des Cinémaacher und bei regionalen Köstlichkeiten im Kulturcafé.
Das Verbundprojekt „VIA Erlebnisraum Römerstraße | Agrippastraße – Via Belgica“ lässt die ehemaligen römischen Staatsstraßen im Rheinland auf einer Rad- und Wanderroute wieder „erfahrbar“ werden. Freilegungen und Rekonstruktionen machen die Straßenbaukunst der Römer sichtbar und erlebbar.