Steinmetz, © Kappest

Steinmetzbahnhof mit Tuffsteinmuseum

Weibern

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Vulkanausbrüche zahlreicher Bimsvulkane vor rund 400.000 Jahren hinterließen im gesamten Tal um die Ortschaft Weibern Ablagerungen von Ascheströmen und Glutwolken. Diese Materialablagerungen verfestigten sich unter Eigendruck und dem Einfluss von Grundwasser zu Tuffgestein mit einer Materialmächtigkeit von über 35m. Bereits in der Keltenzeit scheint Tuff aus Weibern für Kultmale bildhauerisch bearbeitet worden zu sein. Die Römer nutzten das helle, leicht zu bearbeitende Gestein als Bau- und Werkstein. Ab dem frühen Mittelalter wurde der Tuff vorwiegend für filigrane Steinmetzarbeiten in Kirchen an den Rhein transportiert und von dort aus zum Teil auf Schiffe umgeladen. So findet man den Stein heute sowohl im Dom zu Bremen, als auch in den Großgewölben des Kölner Doms wieder.
Nachdem die Steinindustrie Ende des 19. Jahrhunderts einen boomenden Wirtschaftszweig mit dutzenden von Firmen und einigen hundert Angestellten darstellte, ist zurzeit nur noch ein einziges Unternehmen vor Ort tätig.
Im Ortskern von Weibern zeugen viele Tuffsteinbauten von der Handwerkskunst und den Fertigkeiten heitiger und vergangener Generationen.

Das Tuffsteinzentrum informiert rund um das Thema Tuff. Von der vulkanischen entstehung über den Abbau bis hin zu seiner Verwendung. Zum Tuffsteinzentrum Weibern gehören das Weibener Schaufenster, das Weibener Steinsägenhaus, die Museumsinsel und der Steinmetzbahnhof mit Tuffsteinmuseum

Selber mal den Hammer schwingen? - Geo for Kids

Kleine Nachwuchssteinmetze können bei Tuffhämmerkursen den Umgang mit Tuff und dem nötigen Werkzeug von einem erfahrenen Steinmetz erlernen!

Es werden auch Kurse für Erwachsene angeboten.

Alle angebotenen Kurse finden Sie hier!

 

Die Laachus-Geschichte - Ein schwimmender Stein geht auf Reise!

Mystisch brechen die ersten Sonnenstrahlen durch die Dämmerung und treffen auf die Oberfläche des Laacher Sees. Man spürt, dass an diesem Ort einst etwas Gewaltiges passiert ist. Zu dieser geheimnisvollen Morgenstunde erwacht Laachus zum Leben - ein Stein, vom Ufer des Laacher Sees. Als er versucht zu den anderen Steinen auf den Seegrund zu tauchen, stellt er fest, dass ihn eine geheimnisvolle Macht daran hindert. Er treibt einfach auf der Wasseroberfläche. Und so macht sich Laachus auf den Weg durch die Sagenhafte Vulkanregion Laacher See, um herauszufinden, warum er schwimmen kann.

13. Station - Feuer und Flamme für des Rätsels Lösung

Von der Burg Olbrück aus marschiert Laachus nach Weibern ins Tuffsteinzentrum. Schon im Ortskern findet er viele beeindruckende Steinmetzarbeiten. „Hier bin ich richtig“, denkt Laachus, „wer so tolle Gebäude aus Steinen baut, weiß alles über sie.“ Laachus kann sich gar nicht sattsehen an den  Häusern mit den hellen Gemäuern. Sein Blick streift die Häuserwände empor, wodurch er einen Stein auf dem Weg übersieht und stolpert. „Auauauau …“, jammert Laachus, als er hinfällt. „Oje“, hört er eine besorgte Stimme. „Es tut mir leid, ich habe mich hier nur kurz ausgeruht. Geht es dir gut?“ Laachus antwortet: „Ja, alles in Ordnung. Wer bist du?“ – „Ich bin Tuffany.“ ...

Die gesamte spannende Abenteuerreise von Laachus durch die Vulkanregion Laacher See finden Sie hier oder im Laachus Reisekoffer.

Ort

Tuffsteinstraße
56745 Weibern

Kontakt

Steinmetzbahnhof mit Tuffsteinmuseum
Tuffsteinstraße
56745 Weibern
Telefon: (0049) 2636 - 19433

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