Ortsgemeinde Virneburg

Virneburg

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Die Ortsgemeinde Virneburg liegt in der Vulkaneifel. Die nächsten Städte sind ca. 15 km im Osten Mayen und 15 km im Westen Adenau.


Die durchschnittliche Höhe liegt bei 402 m ü. NHN. Der Ort liegt in einem Tal – umgeben von vier Bergen, dem Brauberg, Schafsberg, Mühlenberg und Bleiberg. In der Mitte des Orts befindet sich ein weiterer Berg, auf dem die Virneburg steht.


Durch den Ort fließt der Nitzbach, der bei Schloss Bürresheim in die Nette mündet. Um den Ort befinden sich hauptsächlich Wälder, Weiden und Wiesen.


Die Geschichte des Ortes Virneburg ist eng verbunden mit der Geschichte der gleichnamigen Burg, deren Ruinen als Wahrzeichen des Ortes gelten. Die Burg wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet und 1192 erstmals urkundlich erwähnt. Der Burgflecken entstand später am Fuß des Burgberges.


Im Jahre 1815 wurde auf dem Wiener Kongress das Rheinland und damit auch Virneburg dem Königreich Preußen zugesprochen. Virneburg wurde Sitz einer Bürgermeisterei im 1816 neu errichteten Kreis Adenau, zugleich Sitz eines Friedensgerichts. Zur Bürgermeisterei Virneburg gehörten der Flecken Virneburg, zehn Dörfer, 13 Weiler, fünf Höfe und zwei Mühlen.


Die Kapelle St. Trinitatis ist ein barocker Saalbau aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.


Im Zentrum von Virneburg liegt die Ruine der gleichnamigen Virneburg, Stammsitz der Grafen von Virneburg. Sie befindet sich auf einer Erhebung und wird von den vier umliegenden Virneburger Bergen: Schaftberg, Bleiberg, Brauberg und Mühlenberg umgeben.


Traumpfad Virne-Burgweg


Der rund um Virneburg führende Wanderweg „Virne-Burgweg“ wurde im Frühjahr 2008 als einer der Traumpfade des Kreises Mayen-Koblenz fertiggestellt. Der 9,9 km lange Wanderweg führt über 313 Höhenmeter und durch eine Mischung aus Wald und Heidelandschaften. Im September 2008 wurde der Weg auf der Wandermesse „Tour Natur“ in Düsseldorf zum Wanderweg des Jahres in der Kategorie Tagestouren gewählt.


Wappen: „Geteilt von Silber und Gold, oben auf flachem grünem Dreiberg ein schreitender goldbekronter und blaubewehrter roter Löwe mit erhobener linker Vorderpranke, unten sieben rote Rauten (4:3).“


Flagge: „Hissflagge gold-rot-gold im Verhältnis 1/6: 4/6: 1/6 waagerecht gestreift. In der Mitte auf dem roten Streifen das Wappen der Ortsgemeinde Virneburg.“


Der Legende nach wird der Ursprung der Rauten so erklärt: Die Ungarn drangen im Jahr 933 bis nach Kaisersesch vor. Hier wurden sie von einem deutschen Heer geschlagen. Dabei tat sich besonders der Graf Albick von Virneburg hervor. Zum Dank verlieh ihm der Kaiser das Wappen mit den 7 Rauten, die die Langschilder der besiegten Ungarn symbolisierten.


Die Wappen finden sich noch heute an vielen Stellen, unter anderem in den Kirchen in Wanderath, Weiler, Nachtsheim, Mayen, Monreal, Schleiden, in der Kapelle in Einig und im Kölner Dom. Weiterhin zieren sie die Wappen der Ortsgemeinden Arft, Anschau, Baar, Bermel, Boos, Ditscheid, Ettringen, Luxem, Monreal, Münk, Nachtsheim Weiler und Welling.


Bis 1615 enthielt das Wappen lediglich die 7 roten Rauten auf Gold. Danach kam die Grafschaft an Löwenstein-Wertheim und der Löwe wurde zusätzlich in das Wappen aufgenommen.


Am 26. Juni 1990 erhielt Virneburg die Genehmigung, eine Flagge zu führen.


(Wikipedia)


 

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    www.virneburg-eifel.de

Ort

Virneburg


Kontakt

Ortsgemeinde Virneburg
St. Joster Strasse 5
56729 Virneburg
Telefon: (0049)02656 8504
Fax: (0049)

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