Ortsgemeinde Münk

Münk

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Münk liegt westlich von Mayen in der Vulkaneifel. Ein beträchtlicher Teil der Ortsgemarkung besteht aus Wald in Gemeindeeigentum. Im Nachbarort Boos wird das Doppelmaar zur Touristenattraktion ausgebaut. Man erreicht Münk entweder von Ditscheid oder indem man zwischen Boos und Nachtsheim von der B 410 abbiegt.


Über die Markung fließen zwei kleine Bäche, die beide in die Elz münden: der Mimbach und der Eschbach.


Münk wird 1347 als Munkebach in einem Lehensrevers des Gerhard von Ditscheid gegenüber Philipp und Theoderich von Virneburg erstmals erwähnt. Weitere Namensformen: 1583 Monnike, 1724 Munich, 1780 Münung. Der Ort teilte die Schicksale der Grafschaft Virneburg im Alten Reich (bis 1794): Nach dem Aussterben der Grafen von Virneburg kam er an die Grafen von Manderscheid-Schleiden und 1593 von diesen an die Grafen von Löwenstein-Wertheim.


1808 bestand die Gemarkung des damals zur Mairie Virneburg gehörigen Orts aus 88 Hektar Ackerland, 12 Hektar Wiesen und 131 Hektar Waldungen.


Am 5. Juli 1922 verwüstete ein Wirbelsturm den Ort. Kaum ein Haus blieb unbeschädigt.


Hubertuskapelle


1758 wurde eine kleine Kapelle zu Ehren des St. Hubertus erbaut. Von einem Vorgängerbau, aus dem die 1942 abtransportierte Glocke von 1748 stammte, ist nichts Näheres bekannt. Der mit der Jahreszahl 1888 bezeichnete Neubau wurde am 15. November 1887 eingeweiht. Pfarrort war fast immer Nachtsheim.


Wappenbeschreibung: „Unter goldenem Schildhaupt mit drei roten Rauten balkenweise, in Blau zwei silberne Hirschstangen, dazwischen ein goldenes lateinisches Kreuz.“


Während die Rauten des oberen Teils auf die Grafschaft Virneburg Bezug nehmen, verweist der untere Teil auf den Kapellenpatron St. Hubertus.


Das seit 1996 geführte Wappen wurde von dem Heraldiker Karl Becke entworfen.


(Wikipedia)

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    www.muenk-eifel.de

Ort

Münk


Kontakt

Ortsgemeinde Münk
Hauptstraße 41
56729 Münk
Telefon: (0049) 2656 951572

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Der Nachtsheimer Pfarrsprengel (das territorial begrenzte Gebiet einer Pfarrei oder Gemeinde in den christlichen Kirchen) umfasste folgenden, sich an natürlichen Grenzen wie Wasserläufe und Berge, sowie an vom Mensch geschaffenen Wegen und Straßen orientierenden Bereich: dem Karbach bis zur Mündung in die Elz, dem Elzbach aufwärts bis zum Hochkelberg , vom Hochkelberg zur Nürburg über die Hohe Acht entlang des Achterbachs bis zur Nitz durch die Wälder, von dort nach Hirten bis zur Quelle des Karbaches. 17. bis 19. Jahrhundert Für diesen Bereich bleibt Nachtsheim die „Mutterkirche“, auch bei weiteren Kirchengründungen in diesem Bereich, erhalten die neuen Kirchen den Status einer Filialkirche. Im 12. Jahrhundert bildeten sich die Pfarrbezirke Weiler und Wanderath, zwar mit eigenen Geistlichen, aber noch abhängig von Nachtsheim. Die Ablösung von Nachtsheim erfolgte langsam und schrittweise. Die Erben der Grafschaft Virneburg , die evangelischen Grafen von Wertheim , wollten im 16. und 17. Jahrhundert in Weiler und Wanderath die Reformation einführen und betrachteten beide Pfarreien als selbstständig. Der Erzbischof von Trier wollte das verhindern und stärkte die Superiorität von Nachtsheim, das damals zum katholischen Kurtrierer Oberamt Mayen gehörte. Erst die Statuten des großen Landkapitels (Dekanat) Ochtendung im Jahre 1655 nannten Welcherath, Weiler und Wanderath selbstständige Pfarreien. In Welcherath behielt der Pastor von Nachtsheim bis 1800 das Recht der Präsentation, d. h., er bestimmte den Pastor, den der Bischof in Welcherath einsetzte. Um 1800 annektierte Frankreich das Linke Rheinufer und ordnete die Bistumsgrenzen neu. Nachtsheim kam zum neugeschaffenen Bistum Aachen , bei dieser Umorganisation wurde auch Boos selbständig. 1824 kam Nachtsheim zum neuen Bistum Trier , es gehört seitdem zum Dekanat Mayen. 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Baumeister Michael Alken aus Mayen war 1849 der Erbauer eines Pfarrhauses . 1858 wurden erste Pläne für einen Kirchenneubau erarbeitet. 1870 wurde die alte Kirche abgerissen und durch den 1875 von Weihbischof Johann Jakob Krafft geweihten Neubau ersetzt. Dazwischen wurde 1873 eine Glocke umgegossen, zu der Kaiser Wilhelm I. drei Zentner Geschützbronze bereitstellte. In diesem Jahre wurde die Orgel der St.-Clemens-Kirche in Mayen für 800 Taler erworben.  St.-Stephanus-Kirche 1909 und 1910 wurde die Kirche renoviert. 1927 wurden drei neue Glocken hergestellt. Am 10. August 1942 musste Nachtsheim aus Kriegsgründen zwei Glocken abgeben. Auf dem Kirchenplatz wurde die Mariensäule im Jahre 1944 eingeweiht. 1949 erhielt die Kirche zwei neue Glocken, 1960 kam eine weitere dazu. In Rom wurden Reliquien des Heiligen Stephanus erworben und am 11. August 1957 nach Nachtsheim überführt. Die heutige katholische Pfarrkirche St. Stephanus wurde am 13. Juni 1971 durch Carl Schmitt eingeweiht. In ihr befindet sich noch der Taufbrunnen aus dem Jahre 1557 mit dem Virneburger Wappen. Aus einem unbekannten Grund sind dort aber oben drei und unten vier Rauten abgebildet, also umgekehrt zum offiziellen Virneburger Wappen. Zu den Filialkirchen gehören in Anschau St. Ägidius, in Ditscheid St. Apollonia und in Münk St. Hubertus. Pfarrer ist seit dem Jahr 2011 Alois Dreser. Wappenbeschreibung:„Gespalten durch eine eingeschweifte gestürzte goldene Spitze, darin 7 rote Rauten (4:3), rechts in Rot ein goldener Palmzweig, links in Grün drei goldene Ähren.“Wappenbegründung: Die roten Rauten stammen aus dem Wappen der Grafen zu Virneburg . Diese stritten an der Seite von Kaiser Otto I. (936-973) gegen die Ungarn . Sie wählten die sieben Rauten, die aussahen wie die Schilder der besiegten Ungarn. Die schwarze Palme im roten Feld weist hin auf den hl. Stephanus , er ist seit Jahrhunderten der Schutzheilige und Kirchenpatron der Pfarrei. Die goldenen Ähren im grünen Feld stehen für die Landwirtschaft, die bis heute noch von Erwerbsbetrieben ausgeführt wird. (Wikipedia)