Observatorium Hoher List

Schalkenmehren

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Eintrittspreise. 2,00 EUR für Erwachsene und 1,00 EUR für Kinder; Sondervorträge Erwachsene 3,00 EUR und Kinder 2,00 EUR.
Die astronomischen Institute der Universität Bonn erbauten 1953/54 auf der Vulkangruppe "Hoher List" bei Schalkenmehren eine Sternwarte (Observatorium).

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Führungen/Besichtigungen: April bis Oktober mittwoch 14 Uhr. Voranmeldung erforderlich
    Sondervorträge jeden 3. Mittwoch im Monat um 19 Uhr

Ort

Schalkenmehren


Kontakt

Observatorium "Hoher List"
54552 Schalkenmehren
Telefon: (0049) 6592 982580
Fax: (0049) 6592 985140

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Eine geologische Besonderheit stellt die 120 t schwere, 5-6 Meter hohe, 4 Meter breite und 3-4 Meter tiefe Lavabombe bei Strohn dar, die in ihrer Größe ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit dokumentiert. Die Lavabombe löste sich im Jahre 1969 bei Sprengarbeiten im Steinbruch Wartgesberg aus halber Höhe der Bruchwand, etwa aus 15 Meter Höhe und liegt nun am Eingang zur Strohner Schweiz. Mit diesem ungewöhnlichen Fund hat sich auch das geologische Landesamt Rheinland-Pfalz befasst und in einem Gutachten zur Entstehung dieser Vulkanbombe unter anderem festgestellt: "auch bei den ungeheuren Kräften, die beim Vulkanismus frei werden, ist es schwer vorstellbar, dass eine Kugel dieses Gewichts als vulkanische Bombe sehr weit geflogen ist. Wir glauben eher an folgende Art ihrer Entstehung: Die Tätigkeit des Vulkans war keine gleichmäßige. Zeiten eines relativ ruhigen Ausfließens von Basaltmagma, die ja das Alftal zum Teil ausgefüllt haben, wechselten ab mit Zeiten heftiger Eruptionen, wobei ein sehr gasreiches Magma gefördert wurde. Bei dieser heftigen Eruptionstätigkeit ist es nicht unvorstellbar, dass sich der Schlot, wie man das auch an den heute tätigen Vulkanen beobachten kann, immer wieder neue Wege gesucht hat. Dabei können geringe Teile des Kraters weggerissen werden und es können schon erkaltete Basaltdecken wieder in den Schlot, das heißt in die glühende Magma zurückfallen. Wir glauben, dass ein Stück der Basaltdecke erneut angeschmolzen wurde und nach längerem Aufenthalt im Magma ihre runde Gestalt durch Anschmelzen erhalten hat".