Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit in Monreal

Monreal

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Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit

Ein Vorraum unter dem Turm führt in das einschiffige Langhaus der Kirche in Monreal, das in einen eingezogenen, fünfseitig geschlossenen Chor mit Kreuzrippengewölbe mündet.

Auf der rechten Seite des Langhauses öffnet sich ein Spitzbogen zur Taufkapelle mit dem Taufstein von 1815. Sehenswert ist das reich verzierte gotische Sakramentshaus von 1460/1464 und die Skulpturen der zwölf Apostel am Altar. Sie stammen von dem 1482 gestifteten Apostelaltar.

Der neugotische Hochaltar der Kirche wurde 1876 von dem Bildhauer F. Ernst aus Koblenz geschaffen. Er gliedert sich in eine Kreuzigungsgruppe im oberen Teil und zwei Szenen im unteren Teil: Jesus am Ölberg und die Auferstehung Christi. Die seitlichen Figuren stellen die hl. Agnes und den hl. Aloisius dar.. Die seitlichen Figuren stellen die hl. Agnes und den hl. Aloisius dar. Die Glasmalereien der Kirche sind neugotisch.

An den Seitenwänden befinden sich einige interessante Heiligenfiguren. Der hl. Severus, der durch ein Weberschiffchen gekennzeichnet ist und der hl. Silvester, der Schutzpatron der Haustiere und der Landwirte. Der hl. Laurentius, der einen Rost in der Hand hält, und die hl. Magdalena mit einem Kreuz und einem Totenschädel unter dem Arm, den Attributen ihrer Buße.

Die gotische Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Monreal liegt mitten im Ort am Ufer der Elz. Sie wurde 1460 als Kirche eines Kollegiatstiftes aus Bruchstein erbaut. Ein Kollegiatstift ist eine "weltgeistliche" Gemeinschaft, die keiner Ordensgemeinschaft angehören. An der Westfassade erhebt sich der Glockenturm mit seinem spitz zulaufenden Pyramidendach. Die Außenwände gliedern die hoch angesetzten Strebepfeiler.

Ansprechpartner:
Kath. Pfarramt
Alleestraße 12, 56729 Nachtsheim
Tel.: 02656 / 240
E-Mail: Pfarramt-Nachtsheim@t-online.de

Ort

Monreal


Kontakt

Ortsgemeinde Monreal
Marktplatz
56729 Monreal
Telefon: (0049) 02651 77685
Fax: (0049) 02651 901320

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Hier ist er am 18. Februar 1909 mit 58 Jahren gestorben. Seinem Wunsch entsprechend wurde er in Langenfeld beerdigt, zunächst auf dem Friedhof, später (in den fünfziger Jahren) wurde er vom Friedhof an die Westseite der Pfarrkirche umgebettet. 2. Neubau einer Pfarrkirche in Langenfeld Pfarrer Jakob Thewes hielt 1884 seinen Einzug in Langenfeld. Bald nach seinem Amtsantritt hatte er 1886 ein neues Pfarrhaus erbaut, weil das alte gänzlich unbewohnbar geworden war. In dem neuen Pfarrhaus hatte er für sich drei Räume zum Wohnen. Um den Bau zu finanzieren, wandte er sich mit einem Aufruf zu freiwilligen Spenden in alle Welt. Sein großes Anliegen war jedoch der Neubau einer geräumigen und würdigen Pfarrkirche. Pfarrer Ferdinand Meurin von Koblenz-Liebfrauen, der bis 1886 Dechant in Adenau gewesen war, hatte ihn zu diesem Neubau ermuntert. Pfarrer Thewes ließ wiederum einen Aufruf drucken, in dem er die armseligen Verhältnisse in seiner Pfarrei und der alten Pfarrkirche darlegte und um Unterstützung für den Bau einer neuen Kirche bat. Er legte dar, wie für 600 Kommunikanten und 150 Schulkinder des Pfarrdorfes und der sechs Filialdörfer bei weitem nicht genug Platz war in der Kirche, deren Schiff nur 32 Fuß lang und 26 Fuß breit war und auf jeder Seite nur Platz für neun kurze Kirchenbänke bot. Tag und Nacht war er damit beschäftigt, Adressen zu schreiben, um seinen Aufruf in alle Welt hinauszuschicken. Diese Hilfrufe gingen weit über das Bistum hinaus bis in die Diözese Bamberg, bis nach Budapest, ja bis über das große Wasser nach Buffalo. Aus einer Aufzeichnung von Pfarrer Thewes ist zu ersehen, dass er allein für Portoauslagen anläßlich seiner Bettelbriefe 11.000 Mark verbraucht hatte. Im Jahr 1884 beantragte er eine Kirchenkollekte im Bistum Trier. Aus allen Teilen Deutschlands, aus fast allen europäischen Ländern und auch aus Amerika, wo sein dorthin ausgewanderter Bruder für die Sache warb, gingen Beträge für die neue Kirche ein: bis zum 25.6.1895 waren 22.000 Mark beim Dechant Meurin, Adenau, eingegangen; am 19.12.1895 meldete Pfarrer Thewes, dass 45.000 Mark zur Verfügung stehen; am 11.5.1896 betrug der Eingang 79.000 Mark, so dass die Finanzierung keine Sorgen bereitete. Bis 1906 hatte er die Summe von 108.000 Mark gesammelt (als er 1908 die Pfarrei verließ, war für den Kirchenbau noch eine Schuld von 4.500 Mark zu begleichen). Nun entwarf der Architekt Gerhard Franz Langenberg in Bonn Pläne für eine gotisierende Hallenkirche, den sogenannten „Eifeler Dom“. Während nun der Landrat mit seinem Kirchenbauplan einverstanden war, hatte die Bischöfliche Behörde jedoch die Genehmigung für den von Pfarrer Thewes geplanten Kirchenbau versagt, weil sie erhebliche Bedenken hatte; so wurden die von Langenberg entworfenen Pläne bereits am 20.8.1894 beanstandet. War doch der geplante Bau wegen seiner Größe für eine Eifelpfarrei in der damaligen Zeit einfach finanziell untragbar. Pfarrer Thewes aber wagte es, die geplante Kirche zu bauen. Ohne Genehmigung begann Pfarrer Thewes im Jahr 1894 mit dem Neubau, bat aber am 10.10.1895 den Bau fortsetzen zu dürfen. Trier beauftragte den Dechant Schmitz aus Hönningen in Langenfeld nach dem Rechten zu sehen. Doch dieser nahm Pfarrer Thewes in Schutz; Trier beanstandete nochmals am 15.2.1896 die Größe der Kirche. Die Beschöfliche Behörde musste befürchten, Pfarrer Thewes bringe die Pfarrei in größte Verschuldung. Sie ließ eine Untersuchung über die Finanzierung des Baues durchführen. 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