Afelskreuz

Katzwinkel

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Afelskreuz

Das Afelskreuz (Ablasskreuz) steht an einer alten römischen Heerstraße.
Seit Jahrhunderten wallfahren über diesen Weg die Pilger aus dem Bonn-Kölner Raum zum Grab des Apostels Matthias nach Trier.
Im Volksmund heißt dieser Weg deshalb auch Pilgerstraße. Es gibt jedoch noch eine andere Bezeichnung: bis in die dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts trieben Bauern und Händler Rinder und Schweine am Afelskreuz vorbei zu den Märkten nach Kelberg und Mehren. Dieser Tatsache verdankt der Weg seinen zweiten Namen: Ferkelstraße.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig

Ort

Katzwinkel


Kontakt

Tourist-Information Kelberg
Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Telefon: (0049)2692 87218

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Spitzes Kreuz

Spitzes Kreuz Kelberg

Spitzes KreuzDas Spitze Kreuz ist ein Votivkreuz (Gelöbniskreuz). Es wurde zum Dank für die Errettung aus großer Not errichtet. Die Sage erzählt, dass im Jahr 1639 im Kelberger Raum die Pest wütete. Vor allem Bodenbach hatte darunter schrecklich zu leiden, die Hälfte der Dorfbewohner war bereits dahingerafft worden. Pitzens Hannes, der mit seinem Gespann die Toten zum Begräbnis nach Kelberg fuhr, gelobte, wenn dies der letzte Tote sein sollte, den er zu fahren hätte, dann wollte er zum Dank ein Kreuz errichten. Tatsächlich ging die Krankheit wenige Tage später zurück und wie versprochen errichtete er an der Stelle des Gelöbnisses das Spitze Kreuz.

Pfarrkirche St. Remigius

Pfarrkirche St. Remigius

Pfarrkirche St. RemigiusDie Pfarrkirche St. Remigius wurde 1862 als geräumige, neugotische Basilika aus Schieferbruchstein mit Querhaus und quadratischem Westturm errichtet, das Innere ist rippengewölbt. Sie ist die größte Kirche in der Verbandsgemeinde Kelberg. Die neugotische Ausstattung der Kirche ist nur noch teilweise erhalten. Die Kleis-Orgel stammt aus dem Jahr 1905 und wird noch pneumatisch betrieben. Die Kirchenmalereien wurde 1998 analog dem historischen Befund von 1890 originalgetreu wieder erneuert und sind in dieser Form im weitem Umkreis einmalig.

Kirche Welcherath

Kirche in Welcherath

Kirche in WelcherathDie Kirche von Welcherath gehört zu den schönsten Sakralbauten unserer Region. Sie ist den Heiligen Chrysanthus und Daria geweiht. Die heutige Kirche stammt zum Teil aus dem Barock. Der Chor wurde 1702 errichtet, das Langhaus, ein Saalbau, wurde 1750- 1752 gebaut und von 1832- 1835 um das Dopelte erweitert. Sehenswert ist vor allem die Pietà, die Figur Muttergottes, die den toten Christus im Arm hält. Die Verwendung der Farbe steht im Mittelalter fest: sie schreibt vor, dass Maria einen blauen Himmelsmantel und das purpurne Gewand für die regina coeli, die Himmelskönigin, trägt.

Pfarrkirche Hilgerath

Hilgerather Kirche

Hilgerather KircheDie Pfarrkirche Hilgerath, alleinstehend hoch oben auf dem Berg zur Gemarkung Neichen gehörend, ist von jeher Pfarrkirche. Der Turm stammt bauartbedingt ca. aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, das Hauptschiff besteht seit 1804 in der heutigen Form. 1950 wurde die Kirche durch zwei Seitenschiffe erweitert. In neuerer Zeit durfte für die Geschichtsbücher die Rückkehr des Hilgerather Gnadenbilds (Mitte 15. Jahrhundert) "Beweinung Christi" notiert werden. Es war im Jahr 1975 bei einem Einbruchdiebstahl aus der Pfarrkirche entwendet worden und blieb seitdem verschwunden. Im Jahr 1994 konnte Pastor Bernhard Euteneuer (Pfarrer in Beinhausen 1992 - 2000) das wertvolle Gnadenbild, das in Biberach/Riß aufgetaucht war, nach Hilgerath zurückholen. Aus Dankbarkeit begehen die Struther Katholiken seitdem jährlich eine Sternwallfahrt nach Hilgerath, jeweils am Sonntag nach Kreuzerhöhung.