Ringwallanlage Barsberg

Bongard

Inhalte teilen:

Die im Tertiär entstande Vulkankuppe des Barsberges war als höchste Erhebung (600 m) im näheren Umkreis und besonders geeignet für die Errichtung einer Ringwallanlage. Ihre Erbauer haben den Standort bewusst gewählt und orientierten sich bei der Befestigung an den natürlichen Gegebenheiten. So verstärkten sie den Basaltwall an Schwachstellen und regulierten den Zugang über einen schmalen Aufstieg von Westen. An der Südspitze stand vermutlich ein Wachturm, denn hier liegen die Vulkansteine noch etwa 4 m hoch. Die Anlage des Zugangstors hat sich im Prinzip bis zum Mittelalter erhalten. Hinter der Ringmauer, die mit Ausnahme eines Teils an der Nordseite der Anlage vollständig erhalten ist, war ein etwa 2 m tiefer Graben, der an der Nordostseite noch gut zu erkennen ist. Das Mauerwerk wurde ohne Mörtel errichtet. Da erst seit etwa 300 v. Chr. Mörtel genutzt wurde, bedeutete dies Tatsache, dass die Ringwallanlage mindestens 2.200 Jahre alt ist.

Ort

Bongard

Kontakt

Touristinformation Kelberg
Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Telefon: (0049) 2692 87218
Fax: (0049) 2692 87239

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Kreuz

Hilgerather Kirche

Hilgerather Kirche Die Pfarrkirche Hilgerath, alleinstehend hoch oben auf dem Berg zur Gemarkung Neichen gehörend, ist von jeher Pfarrkirche. Der Turm stammt bauartbedingt ca. aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, das Hauptschiff besteht seit 1804 in der heutigen Form. 1950 wurde die Kirche durch zwei Seitenschiffe erweitert. In neuerer Zeit durfte für die Geschichtsbücher die Rückkehr des Hilgerather Gnadenbilds (Mitte 15. Jahrhundert) "Beweinung Christi" notiert werden. Es war im Jahr 1975 bei einem Einbruchdiebstahl aus der Pfarrkirche entwendet worden und blieb seitdem verschwunden. Im Jahr 1994 konnte Pastor Bernhard Euteneuer (Pfarrer in Beinhausen 1992 - 2000) das wertvolle Gnadenbild, das in Biberach/Riß aufgetaucht war, nach Hilgerath zurückholen. Aus Dankbarkeit begehen die Struther Katholiken seitdem jährlich eine Sternwallfahrt nach Hilgerath, jeweils am Sonntag nach Kreuzerhöhung.

Wacholder

Wacholderschutzgebiet

Wachholderschutzgebiet Juniperus communis Heide und Grasland mit vereinzelt stehendem Wacholder bis 1,5m hoch auf einer Fläche von ca. 1 Hektar. Östlich der Ortslage von Zermüllen auf dem Müllenberg. [Rita Gehendges: Naturdenkmale des Landkreises Daun] Historische Landschaftsbilder Die Eifel im Heide- und Wacholderkleid des 19. Jahrhunderts Dr. Werner Schwind, Gerolstein Das Landschaftsbild der Eifel hat sich in den letzten 100 bis 150 Jahren erheblich gewandelt. Wiesenmeliorationen, Ödlandaufforstungen, Umwandlung von Laub- in Nadelwälder, Abbau oder Teilabbau von vulkanischen Bergen und nicht zuletzt Straßen- und Häuserbau haben der Eifel ein neues Gesicht verliehen.