Schloss Bürresheim

St. Johann

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Schloss Bürresheim war im Mittelalter eigentlich eine Burg, also gleichzeitig Ritterwohnsitz und Wehrbau. Dennoch ist die Bezeichnung "Schloss" hier sehr wohl angebracht, denn die prächtige Innenausstattung dieser rheinischen Wohnburg lässt den Besucher von vergangenen Zeiten und Aschenputtel träumen. Alle Generationen der Bewohner haben seit dem Mittelalter ein umfangreiches Mobiliar sowie zahlreiche Bilder und sonstige Einrichtungsgegenstände zur Ausstattung beigetragen.

Dabei besteht Schloss Büresheim, wie übrigens alle Burgen, nicht nur aus einem einzigen Gebäude, sondern aus einem Bergfried, vielen Mauern, Toren und Gängen sowie einem Palas und dazu ergänzend noch einem hervorragend erhaltenen Amtshaus aus dem 17. Jahrhundert. In der wechselreichen Geschichte des Schlosses wurden immer wieder Teile angebaut und umgebaut. Nachdem die letzten Besitzer das Schloss an das Land Rheinland-Pfalz übergeben hatten wurden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, wozu auch die Instandsetzung der ursprünglichen barocken Gärten gehörte.

Für den Märchenfilm Rumpelstilzchen der ARD diente Schloss Bürresheim als Filmkulisse, und auch im Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug mit Harrison Ford wird Schloss Bürresheim in einer kurzen Einblendung gezeigt.

Wandertipp:
Schloss Bürresheim liegt am Traumpfad "Förstersteig". Der Wanderweg mit Start und Ziel in Mayen-Kürrenberg führt 15,5 km rund um Mayen.


Eintrittspreise:

Einzelpersonen:
Erwachsene p.P. 4,00 €
Erwachsene mit Ermäßigung* p.P. 2,80 €
Kinder und Jugendliche (6-18 Jahre) p.P. 2,00 €
Kinder unter 6 Jahren freier Eintritt

*Schülerinnen und Schüler > 18 Jahre mit Schülerausweis, Auszubildende mit Berufsschulausweis, Studierende mit Studentenausweis, Wehrdienstleistende mit Wehrpass, Zivildienstleistende mit Zivildienstausweis, Personen, die einen Jugendfreiwilligendienst leisten mit entsprechendem Ausweis, Rentnerinnen und Rentner mit Rentenausweis, Schwerbehinderte Menschen mit Schwerbehindertenausweis, Arbeitslose und Personen, die Sozialhilfe erhalten, mit entsprechenden Ausweis.

Gruppen**
Erwachsene (ab 10 Personen) p.P. 3,00 €
Kinder und Jugendliche (ab 10 Personen, bis 18 Jahre) p.P. 1,00 €

** Gruppenkarten müssen von einer Person (Reiseleiter, Aufsichtsperson) zusammen gelöst werden. An Einzelpersonen (auch Besucher in geschlossenen Gruppen) können keine Gruppenkarten abgegeben werden.

Familien
Familienkarte 1 (1 Erwachsener, bis 4 Kinder ab 6 Jahre) 4,00 €
Familienkarte 2 (2 Erwachsene, bis 4 Kinder ab 6 Jahre) 8,00 €
jedes weitere Kind (ab 6 Jahre) 0,50 €

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Trauungen im Schloss Bürresheim

Selten findet man heute noch ein uraltes Schloss, das seit Hunderten von Jahren einsam in seiner unzerstörten und unzersiedelten Landschaft steht, mit Bächen und waldigen Berghängen.

Schloß Bürresheim wurde nie erobert oder verwüstet. Generationen einer Adelsfamilie, die bis 1938 hier lebte, trugen eine reiche Einrichtung an Mobiliar und Bildern zusammen. So blieb bis heute ein einmaliges Zeugnis rheinischer Adels- und Wohnkultur erhalten.

Der Burghof bezaubert durch das reiche bunte Fachwerk und unterschiedliche Dachformen mit Schieferdächern und Turmhelmen. Im Musikzimmer des Amtshauses liegt ein einzigartiger historischer Raum für standesamtliche Trauungen.

Für weitere Fragen, Wünsche und Terminierung der Eheschließung steht Ihnen die zuständige Standesbeamtin Helga Schied gerne zur Verfügung.

Verbandsgemeinde Vordereifel
Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Telefon: 0 26 51 / 8009-29
h.schied@vordereifel.de

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    1. Februar bis 14. März 2017: Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr
    15. März bis 31. Oktober 2017: täglich 10.00 – 18.00 Uhr
    1. bis 30. November 2017: Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr
    Dezember/Januar geschlossen

    Letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung.
    Öffnung für angemeldete Gruppen auf Anfrage möglich.
    Weitere Informationen unter www.burgen-rlp.de.

    (Telefon: 0 26 51 / 7 64 40 oder E-Mail: buerresheim@gdke.rlp.de)

Ort

St. Johann


Kontakt

Schloss Bürresheim
Im Nettetal/Ortsteil St. Johann
56727 St. Johann
Telefon: (0049) 02651 76440
Fax: (0049) 02651 902410

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Hier ist er am 18. Februar 1909 mit 58 Jahren gestorben. Seinem Wunsch entsprechend wurde er in Langenfeld beerdigt, zunächst auf dem Friedhof, später (in den fünfziger Jahren) wurde er vom Friedhof an die Westseite der Pfarrkirche umgebettet. 2. Neubau einer Pfarrkirche in Langenfeld Pfarrer Jakob Thewes hielt 1884 seinen Einzug in Langenfeld. Bald nach seinem Amtsantritt hatte er 1886 ein neues Pfarrhaus erbaut, weil das alte gänzlich unbewohnbar geworden war. In dem neuen Pfarrhaus hatte er für sich drei Räume zum Wohnen. Um den Bau zu finanzieren, wandte er sich mit einem Aufruf zu freiwilligen Spenden in alle Welt. Sein großes Anliegen war jedoch der Neubau einer geräumigen und würdigen Pfarrkirche. Pfarrer Ferdinand Meurin von Koblenz-Liebfrauen, der bis 1886 Dechant in Adenau gewesen war, hatte ihn zu diesem Neubau ermuntert. Pfarrer Thewes ließ wiederum einen Aufruf drucken, in dem er die armseligen Verhältnisse in seiner Pfarrei und der alten Pfarrkirche darlegte und um Unterstützung für den Bau einer neuen Kirche bat. Er legte dar, wie für 600 Kommunikanten und 150 Schulkinder des Pfarrdorfes und der sechs Filialdörfer bei weitem nicht genug Platz war in der Kirche, deren Schiff nur 32 Fuß lang und 26 Fuß breit war und auf jeder Seite nur Platz für neun kurze Kirchenbänke bot. Tag und Nacht war er damit beschäftigt, Adressen zu schreiben, um seinen Aufruf in alle Welt hinauszuschicken. Diese Hilfrufe gingen weit über das Bistum hinaus bis in die Diözese Bamberg, bis nach Budapest, ja bis über das große Wasser nach Buffalo. Aus einer Aufzeichnung von Pfarrer Thewes ist zu ersehen, dass er allein für Portoauslagen anläßlich seiner Bettelbriefe 11.000 Mark verbraucht hatte. Im Jahr 1884 beantragte er eine Kirchenkollekte im Bistum Trier. Aus allen Teilen Deutschlands, aus fast allen europäischen Ländern und auch aus Amerika, wo sein dorthin ausgewanderter Bruder für die Sache warb, gingen Beträge für die neue Kirche ein: bis zum 25.6.1895 waren 22.000 Mark beim Dechant Meurin, Adenau, eingegangen; am 19.12.1895 meldete Pfarrer Thewes, dass 45.000 Mark zur Verfügung stehen; am 11.5.1896 betrug der Eingang 79.000 Mark, so dass die Finanzierung keine Sorgen bereitete. Bis 1906 hatte er die Summe von 108.000 Mark gesammelt (als er 1908 die Pfarrei verließ, war für den Kirchenbau noch eine Schuld von 4.500 Mark zu begleichen). Nun entwarf der Architekt Gerhard Franz Langenberg in Bonn Pläne für eine gotisierende Hallenkirche, den sogenannten „Eifeler Dom“. Während nun der Landrat mit seinem Kirchenbauplan einverstanden war, hatte die Bischöfliche Behörde jedoch die Genehmigung für den von Pfarrer Thewes geplanten Kirchenbau versagt, weil sie erhebliche Bedenken hatte; so wurden die von Langenberg entworfenen Pläne bereits am 20.8.1894 beanstandet. War doch der geplante Bau wegen seiner Größe für eine Eifelpfarrei in der damaligen Zeit einfach finanziell untragbar. Pfarrer Thewes aber wagte es, die geplante Kirche zu bauen. Ohne Genehmigung begann Pfarrer Thewes im Jahr 1894 mit dem Neubau, bat aber am 10.10.1895 den Bau fortsetzen zu dürfen. Trier beauftragte den Dechant Schmitz aus Hönningen in Langenfeld nach dem Rechten zu sehen. Doch dieser nahm Pfarrer Thewes in Schutz; Trier beanstandete nochmals am 15.2.1896 die Größe der Kirche. Die Beschöfliche Behörde musste befürchten, Pfarrer Thewes bringe die Pfarrei in größte Verschuldung. Sie ließ eine Untersuchung über die Finanzierung des Baues durchführen. Pfarrer Thewes rechtfertigte sich mit dem Hinweis darauf, dass er zwar ohne Genehmigung der Bischöflichen Behörde den Neubau unternommen habe und dass er auch damit rechnete, man werde ihm einen Verweis geben; doch im Grunde werde die Behörde froh darüber sein, dass er den Bau gewagt habe. Der 1894 begonnene stattliche Neubau war 1898 beendet. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Kirche auch schon genutzt. Die Pfarrkinder hatten bei dem Bau durch Hand- und Spanndienste nach Kräften mitgeholfen. Auf schlechten Straßen schafften sie mit Ochsengespannen das Baumaterial aus Mayen und Ahrhütte bei. Frauen und Kinder trugen ständig Wasser heran. Die Kirche wurde am 16.9.1899 benediziert und am 10.5.1900 durch Weibischof Karl Ernst Schrod konsekriert. Pfarrer Thewes schaffte in den folgenden Jahren noch die Altare und Kirchenfenster und die sonstigen Ausstattungsgegenstände an. Nachem er sich durch das eigenmächtige Vorgehen das gewiss nicht unberechtigte ernste Missfallen der Bischöflichen Behörde zugezogen hatte, fand er später doch wieder Gnade in den Augen des Oberhirten. Es wird berichtet, dass Bischof Michael Felix Korum, als er zur Visitation im Dekanat weilte, die Absicht hatte, dem Pfarrer ernste Vorwürfe zu machen, dass er dann jedoch erklärt habe: „Als ich den herrlichen Bau sah, konnte ich ihm nicht mehr böse sein. Ich habe ihn bewundert.“ Pfarrer Thewes fand auch dadurch eine gewisse Rechtfertigung, dass er im Dezember 1905 zum Definitor des Dekanates Adenau ernannt wurde. Die Geschichte des Eifeldoms finden Sie unter: http://www.langenfeld-vordereifel.de/inhalt/tourismus/eifeldom.html