Ortsgemeinde St. Johann

St. Johann

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Sankt Johann liegt im Landschaftsschutzgebiet „Rhein-Ahr-Eifel“. Durch die Gemeinde, westlich des Ortes, fließt die Nette. Zu Sankt Johann gehören auch die Wohnplätze Hammesmühle (Löbsmühle) und Silbersand Grube.


Sankt Johann findet seine erste Erwähnung in einer Urkunde aus dem Jahr 1348, allerdings unter dem Namen „Oberbürresheim“, welcher sich von der nahegelegenen Burg Bürresheim herleitet bzw. der gleichnamigen Herrschaft, zu der Sankt Johann bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde im Ort eine Kirche errichtet, die Johannes dem Täufer gewidmet war und die schließlich auch dem Ort seinen neuen Namen gab: 1473 taucht der Ortsname „Sankt Johann“ zum ersten Mal urkundlich auf. Vom 16. bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts war die Sankt Johanner Kirche zugleich auch Begräbnisstätte für die herrschaftliche Familie von Breidbach-Bürresheim. Erhalten sind die Grabmäler bzw. Grabplatten folgender Personen:



  • Anna von Breidbach, geb. Kämmerin von Worms (gest. 1562)

  • Hans Jakob von Breidbach (1552–1588)

  • Gertrud von Breidbach, geb. Schall von Bell (1552–1614)

  • Johann Wilhelm von Breidbach (1581–1610)

  • Wolff Heinrich von Breidbach (1583–1635)

  • Anna Magdalena von Breidbach, geb. von Metzenhausen (gest. 1673)

  • Wilhelm von Breidbach (gest. 1694)

  • Georg Reinhardt von Breidbach (1635–1710)

  • Maria Margarete von Breidbach, geb. von der Leyen (gest. 1691)

Besonders in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts war Sankt Johann von der Hexenverfolgung betroffen, die in der kleinen Herrschaft Bürresheim mit erstaunlicher Intensität betrieben wurde, nicht zuletzt durch eine Frau, nämlich die schon erwähnte Gertrud Schall von Bell.


Im Jahr 1784 wurde die alte Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen und 1784/1785 eine neue errichtet. Diese erhielt 1923/1924 einen Erweiterungsbau.


Mit der Auflösung des Alten Reiches verschwand auch die Herrschaft Bürresheim von der Landkarte. Sankt Johann wurde dann schließlich nach dem Wiener Kongress Teil des preußischen Kreises Mayen. Der auf dem Gemeindegebiet gelegene Hochsimmer war die höchste Erhebung im Landkreis, bis nach der Auflösung und teilweisen Eingliederung des Kreises Adenau im Jahr 1932 die Hohe Acht seine Stelle einnahm. Der historischen Bedeutung des Schlosses Bürresheim entsprechend gab Sankt Johann der gleichnamigen Bürgermeisterei den Namen. Deren Verwaltungssitz war bis 1898 Bell, anschließend Niedermendig. Im Jahr 1970 wurde die – nunmehr „Verbandsgemeinde Niedermendig“ genannte – Verwaltungseinheit aufgelöst. Sankt Johann kam zur neuen Verbandsgemeinde Mayen-Land (heute Verbandsgemeinde Vordereifel) im Landkreis Mayen-Koblenz, der Ortsteil Nitz wurde zur Stadt Mayen umgemeindet.


Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist und Antonius von Padua, ist ein barocker Saalbau, 1784/85, Hofbaumeister Michael Wirth, Ehrenbreitstein; Turm mit Umgang und Kriegergedächtniskapelle, 1924


Auch viele alte Wegekreuze aus den Jahren 1703,1820 findet man in dem Ort.  Das älteste Wegekreuz steht in der Nähe von Schloss-Bürresheim aus dem Jahre 1652.


Neun Grabplatten, aus dem 17. und 18. Jahrhundert; und ein Grabkreuz von 1840 findet man bei der Kirche in St. Johann.


Wappenerläuterung: Gemäß Verleihungsurkunde des Regierungspräsidenten Koblenz zeigt das Wappen einen roten Basilisken auf silbernem Schild. Es entspricht dem Wappen der Familie von Breidbach, die mehrere Jahrhunderte Schloss Bürresheim bewohnte.


Zu St. Johann gehört auch das Schloss Bürresheim.


Das Schloss Bürresheim steht nordwestlich von Mayen auf einem Felssporn im Nettetal. Es gehört zur Ortsgemeinde Sankt Johann. Gemeinsam mit Burg Eltz und der Burg Lissingen ist es eine der wenigen Anlagen in der Eifel, die niemals erobert oder verwüstet wurden und die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts sowie die gesellschaftlichen Umbrüche der Französischen Revolution unversehrt überstehen konnten.


Durch seine einzigartige Lage im Grenzgebiet der Besitzungen von Kurköln und Kurtrier bestimmten diese Erzbistümer die Geschichte des Schlosses maßgeblich mit.


Bewohner und Besitzer


Erbaut im 12. Jahrhundert wurde Bürresheim mit seinen damaligen Besitzern, den Edelfreien Eberhard und Mettfried „de Burgenesem“, erstmals 1157 erwähnt. Eberhards Sohn Philipp verkaufte kurz vor 1189 seinen Anteil an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, um es anschließend als Lehen von ihm zurückzuerhalten. Auch das Erzbistum Trier erkannte die Wichtigkeit der Anlage und erwarb unter Erzbischof Heinrich II. von Finstingen die andere Hälfte der damaligen Burg.


Die Vögte von Leutesdorf übernahmen im Jahr 1359 das Kölner Lehen vom letzten Vertreter derer von Bürresheim, während der Trierer Teil an die Herren von Schöneck kam. Bürresheim wurde im 14. Jahrhundert somit zur Ganerbenburg. Die von Schöneck blieben nicht lange Besitzer, denn bereits 1473 verkauften Kuno von Schöneck und sein Sohn ihren Teil der Burg und Herrschaft Bürresheim an Gerlach von Breidbach, dessen Sohn Johann 1477 auch einen Teil des Leutesdorfer Lehens erwerben konnte. Der übrige Burganteil der Vögte gelangte zu Beginn des 16. Jahrhunderts an Emmerich von Lahnstein.

 


Schloss Bürresheim um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Um jenen Lahnsteiner Besitz entbrannten ab 1572 Besitzstreitigkeiten, die selbst durch einen Prozess vor dem Reichskammergericht nicht beigelegt werden konnten. Erst 1659 einigten sich die Parteien durch einen Vergleich, und das Geschlecht derer von Breidbach wurde Alleinbesitzer der Burganlage. Fortan trug die Familie den Namen „von Breidbach-Bürresheim“ und wurde 1691 sogar in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Ihr bekanntester Vertreter war Emmerich Joseph von Breidbach-Bürresheim, von 1763 bis 1774 Kurfürst und Erzbischof von Mainz. Zur Zeit der Freiherrn von Breidbach-Bürresheim umfasste die reichsunmittelbare Herrschaft Bürresheim neben dem Schloss die Dörfer Sankt Johann, Rieden und Waldesch, den Weiler Nitz sowie die Bürresheimer Mühlen.


1796 starb das Geschlecht mit dem Tod des letzten männlichen Erben, Franz Ludwig Anselm Freiherr von Breitbach-Bürresheim, dem Oberamtmann zu Koblenz und Ehrenbreitstein, der auf der Flucht vor französischen Truppen starb, aus. Schloss Bürresheim erbte ein Enkel der Schwester des letzten Breidbach auf Bürresheim, der Graf Klemens Wenzeslaus von Renesse, dessen Nachkommen auch weiterhin auf Schloss Bürresheim wohnten. Nachdem die letzte Bewohnerin im Alter von 32 Jahren und nur 11 Tage nach ihrer Hochzeit mit ihrem Auto tödlich verunglückt war, kam das Schloss 1921 ebenfalls durch Erbschaft an die gräfliche Familie von Westerholt. Durch unglückliche Umstände war diese nur 17 Jahre später dazu gezwungen, Schloss Bürresheim mitsamt der kompletten Ausstattung an den Provinzialverband der Preußischen Rheinprovinz zu veräußern. In dessen Besitz verblieb das Schloss, bis es 1948 in die Obhut der „Staatlichen Schlösserverwaltung Rheinland-Pfalz“ kam, die es 1998 an ihre Nachfolge-Organisation „Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz“ übergab.


Architektur


Die als geschlossenes Ganzes erscheinende Anlage erhielt ihre heutige Gestalt erst ab dem 15. Jahrhundert. Zuvor handelte es sich um zwei völlig eigenständige, nicht zusammenhängende und unterschiedlich große Teilanlagen, denen lediglich der romanische Bergfried aus dem 12. Jahrhundert gemein war.

Einst war Schloss Bürresheim durch Ringmauern und zwei Halsgräben gesichert. Letztere sind heutzutage zugeschüttet, und von den Ringmauern sind nur noch wenige Reste erhalten.


Bergfried


Bei dem fast quadratischen Bergfried handelt es sich um den ältesten Bau der Schlossanlage. Ehemals nur durch einen Hocheingang betretbar, ist er heute über eine im 17. Jahrhundert errichtete barocke Freitreppe zugänglich. Vermutlich im 15. Jahrhundert wurde er aufgestockt und beherbergte im fünften Geschoss die Wohnung des Torwächters.


Kölner Burg


Namensgeber dieses Teils war sein Erbauer, Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, der die Bauten 1339 im Westen der heutigen Anlage errichten ließ. Sie bestand aus einer weiträumigen Vorburg, von der heutzutage nur noch Reste der Ringmauer erhalten sind, und der spätgotischen Kernburg. Der Zugang erfolgte von Nordwesten über eine Zugbrücke.


Die Kernburg bestand aus einem Doppelturmtor, das gleichzeitig als Schildmauer diente, und einen sich daran anschließenden Saalbau. Dessen Kellergeschoss war – wie in jener Zeit üblich – als Tonnengewölbe ausgeführt. Das Erdgeschoss bestand aus einem einzigen großen Saal mit einem kleinen, abgetrennten Kapellenraum.


Nach Ausbau der Trierer Burg ab 1659 wurde die Kölner Burg nur noch als Wirtschaftshof genutzt und schließlich dem Verfall anheimgegeben. Sie ist heute lediglich als Ruine erhalten.


Trierer Burg


Der älteste erhaltene Bau der Trierer Burg geht auf die Vögte von Leutesdorf zurück, die an der Grenze zur Kölner Burg in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ein Wohnhaus errichteten. Alle weiteren Gebäude sind in ihrer heute erhaltenen Form unter den Herren von Breidbach entstanden.


Gerhard und Johann von Breidbach ließen nach 1473 im Südosten einen dreistöckigen, an die Ringmauer anschließenden Wohnbau und einen Rundturm mit vier Meter starken Mauern errichten. Erst später erhielt letzterer sein heute prägnantes Obergeschoss aus Fachwerk. Der spätmittelalterliche Wohnbau hingegen veranschaulicht sehr gut, wie einfach man um 1490 wohnte. In jedem Stock befindet sich ein einziger großer Saal mit Eichenholzpfeilern, Balkendecken und riesigen Kaminen. Erst in späteren Jahrhunderten teilte man gemütliche Zimmer ab.


Nachdem die von Breidbachs 1659 alleinige Eigentümer der Burganlage geworden waren, begannen umfangreiche Aus- und Umbauten zu einem barocken Wohnschloss. Anna Magdalena von Metzenhausen, die Witwe Wolf Heinrichs von Breidbach, ließ zwischen dem Rundturm und dem Leutesdorfer Vogtshaus einen großen Südflügel errichten, und in der Zeit von 1698 bis 1700 wurde durch Georg Rheinhard von Breidbach die letzte bauliche Lücke zwischen Bergfried und gotischem Wohngebäude durch den sogenannten Kapellenbau geschlossen. Ungewöhnlich hierbei war, dass der Erbauer die Kapelle entgegen den damaligen Gepflogenheiten nicht im Erdgeschoss, sondern in der ersten Etage einrichten ließ.


Bereits 1683 entstand an der Südwestseite des Schlosses ein französischer Terrassengarten im Stil des Barock, der in seiner heutigen Form 1952 rekonstruiert wurde.


Besichtigung


Während die Ruine der Kölner Burg Besuchern nicht offensteht, können Teile der Trierer Burg im Rahmen einer Führung besichtigt werden.


Dem Umstand, dass Bürresheim über eine lange Zeit in der Hand einer einzigen Adelsfamilie war, verdankt das Schloss seine sehenswerte, einzigartige Innenausstattung, die Stücke aus der Spätgotik bis hin zum Historismus umfasst. Zahlreiche Porträts zeigen Mitglieder und Verwandte der Besitzerfamilie und Fürsten vergangener Zeiten. So blieb bis in die heutige Zeit ein einmaliges Zeugnis rheinischer Adels- und Wohnkultur erhalten.


Unter anderem besuchten König Ludwig I. von Bayern und Kaiser Wilhelm II. Schloss Bürresheim.


Auch als Drehort diente Schloss-Bürresheim bereits in mehreren Produktionen:


Eine kurze Außenaufnahme des Schlosses ist in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug zu sehen. Im Film stellt es das fiktive Schloss Brunwald an der deutsch-österreichischen Grenze dar, in dem Professor Henry Jones senior festgehalten wird. Unter anderem ist es auch in dem Kinderfilm Der Prinz und der Prügelknabe als Schloss des Königs zu sehen, aus dem der Prinz und der Prügelknabe flüchten. Außerdem zeigte ein Werbefilm für „4711 Echt Kölnisch Wasser“ den barocken Garten sowie das Schloss im Hintergrund, und im Mai 2009 fanden hier Dreharbeiten zum WDR-Märchenfilm Rumpelstilzchen statt.


(Wikipedia)


 

Ort

St. Johann


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Barbarastrasse 1
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