Weinfelder Maar mit Kapelle, © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/D. Ketz

Maare der Eifel

Die mit Wasser gefüllten Maare sind das Markenzeichen der Vulkaneifel. Doch was ist eigentlich ein Maar?

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Die Bezeichnung Maar ist abgeleitet aus dem lateinischen "mare" (=Meer) und gilt für den durch Wasserdampf-Eruptionen entstandenen, trichterförmigen Vulkantypus, der in die Landschaft "eingesprengt" ist und sich oft als schüsselartige Form präsentiert.

In der ersten Entstehungsphase eines Maars trifft aufsteigendes Magma auf wasserführende Gesteinsschichten, wodurch es zu gewaltigen Explosionen kommt. Das umgebende Gestein wird zusammen mit der Magma in kleinste Bestandteile zerfetzt und aus dem Explosionstrichter geschleudert.
Im Bereich des Explosionsherds bildet sich dabei ein Hohlraum, der in einen Explosionsschlot übergeht. Dadurch, dass über dem entstandenen Hohlraum das Gestein zusammenbricht, wird aus dem Explosionsschlot ein Einsturz- oder Maartrichter. Nach Abklingen der vulkanischen Tätigkeit füllten sich die Trichter anschließend mit Wasser.

Insgesamt wurden über 70 Maarvulkane gezählt, nur noch zehn Maare sind heute noch mit Wasser gefüllt, die restlichen sind bereits verlandet.

Überblick

Eichholzmaar

Eichholzmaar

Duppach

Das Eichholzmaar mit einem Durchmesser von ca. 120 m und einer maximalen Tiefe von 3 m ist das kleinste und nördlichste wassergefüllte Maar der Eifel.
Info: Tourist-Information Gerolstein Tel. (0049) (0) 6591 949910

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Gemündener Maar 1

Gemündener Maar

Daun

Dichter Buchenwald, durch den das gleichmäßige Klopfen von Schwarz- und Grauspechten klingt, bedeckt die steilen Hänge des Gemündener Maars. Der tief bewaldete Trichter hat eine fast mystische Aura.

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Holzmaar, © Natur- und Geopark

Holzmaar

Gillenfeld

Eng beisammen liegen sie, aus einer tektonischen Störungslinie zwischen Gillenfeld und Eckfeld geboren: Holzmaar, Hitsche Maar und Dürres Maar. Als einziges mit Wasser gefüllt ist das Holzmaar, das mit circa 40. 000 Jahren wahrscheinlich jüngste der Gruppe…

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Holzmaar

Holzmaar, Dürres Maar, Hitsche Maarchen

Eckfeld

Das jüngste namensgebende dieser Dreiergruppe ist das Holzmaar. Es ist das am besten untersuchteste Maar der Eifel.

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Immerather Maar von oben, © Natur- und Geopark

Immerather Maar

Immerath

Tief unten glitzert er, der Maarsee in Form eines Halbmondes mit seinem dicht bewachsenen Ufer. Das Immerather Maar, das mit seinen umliegenden Wiesen und Weiden einen besonderen Reiz ausstrahlt, ist eines der kleinsten Eifelaugen.

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Jungferweiher von oben, © Natur- und Geopark

Jungferweiher

Ulmen

Ein wahres Paradies erstreckt sich am Rande des Örtchens Ulmen auf einer Hochfläche unterhalb des Steimelskopfes. Hier brach ein Vulkan mit einer gewaltigen Detonation aus und bildete einen tiefen Krater mit einem Maarsee aus, der heute ein bekanntes Vogelschutzgebiet ist…

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Meerfelder Maar, © Natur- und Geopark

Meerfelder Maar

Meerfeld

Beeindruckend ist der Blick vom Aussichtsturm „Landesblick“: Rund 200 Meter tiefer glitzert das Meerfelder Maar, sanft eingebettet in den größten Maartrichter der Eifel. Doch nur ein Teil des 1. 700 Meter langen Kessels ist mit Wasser bedeckt.

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Pulvermaar von oben

Pulvermaar

Gillenfeld

Fast kreisrund, blaues Wasser und mit wunderschönem Buchenwald bestandene, steile Hänge – das Pulvermaar ist ein Maar wie aus dem Bilderbuch! Dabei ist es mit seinen 74 Metern so tief wie kein anderer der einzigartigen Eifelseen und einer der tiefsten Seen in ganz Deutschland…

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Die Maare von oben

Schalkenmehrener Maar

Schalkenmehren

Direkt am gleichnamigen Ort gelegen ist das Schalkenmehrener Maar mit einer Fläche von mehr als 21 Fußballfeldern das größte der drei Dauner Eifelaugen.

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Ulmener Maar

Ulmener Maar

Ulmen

Junger Heißsporn – ein passender Titel für das mit etwa 11. 000 Jahren jüngste Eifelmaar. Beim Ausbruch des Ulmener Maarvulkans wurden Millionen Jahre alte Gesteinsschichten zerbrochen und weggeschleudert.

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