Trautzberger Maar

Strohn

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Geologie
Das Maar hat sich in die Bänderschieferfolge hinein getieft! Dies ist eine Übergangsschicht zwischen der unterdevonischen Siegen- und Unterems-Stufe. Die hierauf liegenden Trautzberger Maartuffe sind rot gefärbt und enthalten rötliche Sandstein- und Schieferbrocken. Darauf folgen schwarze Basalt-Lapilli-Tuffe der Wartgesberg-Vulkane und zuletzt die Ablagerungen des Sprinker Maares, belegt durch verschiedene geologische Aufschlüsse in der Umgebung. In den Maartuffen wurden außerdem Eiskeil-Pseudomorphosen beobachtet, was zusammen mit der unterschiedlichen Herkunft der Tuffe belegt, dass dieser Maartrichter in der letzten Kaltzeit entstanden sein muss.

Besonderheiten
Zur Gewinnung zusätzlicher landwirtschaftlicher Flächen wurde das ehemalige Feuchtgebiet im Trautzberger Maar im Rahmen der Flurbereinigung zu Anfang der 1960er Jahre trockengelegt. Dies wurde nun wieder rückgängig gemacht, sodass eine an nasse Lebensräume angepasste Flora und Fauna dieses Areal wieder zurück erobern kann. Die Arbeiten zur Wiedervernässung umfassten die Kappung der Drainage, das Anlegen eines kleinen Dammes sowie die Sicherung des vorbeiführenden Wirtschaftsweges. Die Zeit wird zeigen, ob sich langfristig eine offene Wasserfläche bilden wird, so wie schon vor
den ersten Trockenlegungsarbeiten um 1820/30, als das Maar noch als Fischteich genutzt wurde.
Das Maar ist Bestandteil des Naturschutzgebiets Wartgesberg.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig zu besuchen

Ort

Strohn

Kontakt

GesundLand Vulkaneifel GmbH
Leopoldstr. 9 A
54550 Daun
Telefon: (0049) 6592 951370

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Gemündener Maar Wasseroberfläche, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Gemündener Maar

Kommt man zu Fuß vom Weinfelder Maar über den Eifelsteig, so öffnet sich der Blick von oben auf das 150 Meter tiefer liegende Maar - eine atemberaubende Szenerie in Dunkelblau und frischem Grün. Im Herbst scheint der Wald bunt zu leuchten, zwischen Laub und Holz gedeihen faszinierende Pilze. Mit etwa 7 Hektar Wasserfläche ist das Gemündener Maar das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen. Außerdem ist es mit 416 Meter üNN am tiefsten in die vulkanische Landschaft rund um Daun eingebettet. Tief lässt das klare Wasser blicken, doch bis zum Grund auf 39 Meter reicht es nicht. Dafür bietet der Aussichtspunkt Dronketurm, der nach Adolf Dronke, dem Gründer des Eifelvereins, benannt ist, einen einzigartigen Blick sowohl aufs Gemündener Maar als auch auf das benachbarte Weinfelder Maar. Auf der Maarschaukel kann man das Maar von oben bewundern und dabei die Beine baumeln lassen. Auch mit dem Boot lässt sich das Maar mit seinen Röhrichtzonen und verwurzelten Flachufern entdecken. Fische werden sich nur mit viel Glück zeigen, denn der geringe Nährstoffgehalt macht das Wasser nur für wenige Arten lebenswert. Angeln und Bootfahren gehören zu den Wassersportarten, die im Sommer am Gemündener Maar Spaß und Freude bringen. Aber auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten. Baden ist im Naturfreibad Gemündener Maar erlaubt. Besucher dürfen kopfüber, vom Sprungbrett aus, ins kühle Nass eintauchen. Auch für die Kleinsten ist Badespaß garantiert. Ein Babybecken und ein Nichtschwimmerbecken sind vorhanden. Weiterhin können die Kinder an der kleinen Kletterwand klettern oder im Sandkasten buddeln.  Parken: Zwei Parkplätze stehen den Besuchern oberhalb des Maares zur Verfügung. Über die Maarstraße von Gemünden kommend stößt man am Waldcafé direkt auf den ersten. Folgt man der linken Straße, findet man einen weiteren Parkplatz an der Straße, bevor sich das Freibad mit einem dritten Parkplatz anschließt, der direkt am Maar liegt.