Töpferei Serocka

Kelberg

Inhalte teilen:

Töpferei Serocka

Gegründet wurde die Töpferwerkstatt 1978 auf einem ehemaligen Bauernhof,
in dem kleinen Örtchen Köttelbach, am Fuße des Hochkelbergs (675 m in der Vulkaneifel.
Rainer Serocka erlernte den Umgang mit Ton schon früh in der elterlichen Werkstatt.
Christine Serocka entschied sich auch recht früh für die Keramik und erlernte ebenfalls das Handwerk, mit Abschluß der Meisterprüfung.


Die Ruhe und Abgeschiedenheit der Werkstatt, erlaubt es den Keramikern,
ihren Werken eine ausgewogene Form zu verleihen. Es entstehen sehr dünnwandige
Service, Vasen, Schalen und andere Gefäße, die außschließlich auf der Töpferscheibe
freigedreht werden. Die Gebrauchsfähigkeit hat einen hohen Stellenwert,
was aber einer künstlerischen Gestaltung von Einzelstücken nicht im Wege steht.


Bei den Glasuren,deren Rezepte als Betriebsgeheimnis gehütet werden,
handelt es sich meist um glänzende farbige Glasuren, die in Überfangtechnik
aufgetragen werden. Die leichtigkeit der Keramik wird hierdurch noch besonders
betont. Gebrannt werden die Gefäße alle zwei mal im Elektrobrennofen.
Der erste Brand ( Schrühbrand ) festigt den Scherben. Der Glasurbrand, in
dem die Glasur glatt ( glänzend ) gebrannt wird, verleiht den Stücken ihre Besonderheit.


Interessierte Besucher können den Töpfern auch einmal beim Arbeiten
über die Schulter schauen. Hierdurch erfährt man, wie viele einzelne Arbeitsschritte
notwendig sind, bis die geübten Hände dem unscheinbar aussehenden Klumpen Ton
ihren Stempel aufgedrückt haben.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Öffnungszeiten:

    Di. - Fr. 09:00 - 12:30 + 13:30 - 18:00 Uhr Sa. 09:00 - 13:00 Uhr Montag Ruhetag

Ort

Kelberg

Kontakt

Töpferei Serocka
*****

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Ortsansicht Meisenthal

Kelberg-Meisenthal

1459 wurde der Ort "Meysendall" erwähnt. Im Feuerbuch von 1563 sind für Meisenthal sieben Feuerstellen, d. h. Hausstätten angegeben. Der 30-jährige Krieg und die Pest verminderten auch hier die Einwohnerzahl erheblich. Im Jahr 2000 wohnten 91 Einwohner im Ort. Die Karte des kurtrierischen Amtes aus dem Jahr 1683 verzeichnet ein Oratorium, d. h. eine Gebetsstätte. Die heute noch bestehende Kapelle zu Ehren des Hl. Antonius wurde laut Inschrift über dem Westportal 1708 errichtet.

Ortsansicht Rothenbach

Kelberg-Rothenbach

Der Ort Rothenbach-Meisenthal 1819 schreibt Bürgermeister Metten aus Kelberg in seiner Chronik: "Etwa 20 Schritte vom Dorfe entspringt eine Mineral-Quelle, deren Ausfluss einen rothfarbigen Bach bildet; woher das Dorf seinen Namen hat. Zu Rothenbach gehört der Weiler Meisenthal. Die Zeit der Entstehung - beider Orte - ist unbekannt." Rothenbach Rothenbach wird in den Steuerlisten des kurtrierischen Amtes Daun 1563 erwähnt. Nach der Schreckenszeit des 30jährigen Krieges und nach den furchtbaren Pestzeiten wohnten in Rothenbach und Meisenthal zusammen nur noch zwölf Familien. 1817 zählte Rothenbach 107 Einwohner; im Jahre 2000 waren es noch 70 Bewohner. Die 1773 erbaute sog. Stanislaus-Kapelle wurde 1950 durch ein neues Gotteshaus ersetzt.