Monschauer Heckenlandschaft und Vennhöfe

Monschau

Inhalte teilen:

Was würden Sie tun, wenn Wind und Wetter Ihrem Haus zusetzen? Die Menschen in Monschau und Umgebung hatten eine genial einfache und einfach geniale Idee: Hecken! Der ideale Wind- und Wetterfang. Vorausgesetzt, die Hecken sind breit und hoch genug, um ganze Häuser zu schützen. Die Hecken inMonschau, Roetgen und Simmerath sind es. Haushohe Buchenhecken, die die Menschen hier bereits vor Generationen zum Schutz der Häuser angelegt haben. Mit Eingängen, Fenstern, Torbögen. Eine Hecke schöner als die andere. Liebevoll gepflegt, hoch und heilig. Ein besonderes Wahrzeichen der Region und absolut sehenswert.

Die Häuser standen immer quer zur Windrichtung und Wetterseite. Und das Dach war an dieser Seite tief heruntergezogen. Davor pflanzte man . Das Haus selbst war im Inneren von der Wetterseite her betrachtet so aufgeteilt: zuerst die Scheune, dann die Stallungen und danach die Wohnräume mit Kamin. Hauseingang, Stall- und Scheuneneinfahrten lagen so immer wind- und wettergeschützt. Am besten aber erfreuen Sie sich einfach an der wundervollen Optik dieser denkmalgeschützten Häuser.

Wenn Sie mögen, warten sogar eigens ausgearbeitete Wanderrouten auf Sie, die Sie an den schönsten Hecken, Fachwerkhäusern und Vennhöfen vorbeiführen.

Typisch für diese Landschaft ist aber noch eine andere Form von Hecken, die die Umgebung der Dörfer durchziehen: die Viehhecken. Sie umzäunen die Viehweiden – statt Stacheldraht – und bieten den Tieren idealen Windschutz, wenn die Eifelstürme über das Land fegen.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die Monschauer Heckenlandschaft ist frei zugänglich und kann ganzjährig besichtigt werden.

Ort

Monschau

Kontakt

Monschau-Touristik GmbH
Stadtstraße 16
52156 Monschau
Telefon: (0049) 2472 80480
Fax: (0049) 2472 4534

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Kierberg in Simmerath-Woffelsbach, © Naturpark Nord Eifel e.V

Eifel-Blick "Kierberg" in Simmerath-Woffelsbach

Beschreibung: Der Kierberg liegt auf einer Höhe von 455 Metern über dem Meeresspiegel. Weit reicht der Blick von hier aus über den Rursee hinweg in östlicher Richtung in den Nationalpark Eifel. Nach dem Motto "Natur Natur sein lassen" entwickeln sich im Nationalpark Eifel weitgehend ohne Eingreifen des Menschen standorttypische Laubwälder. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten finden in den großflächigen Laubwaldbeständen eine Heimat.Majestätische Buchenwälder, knorrige Eichen und wilde Bäche: Besuchern bieten sich spektakuläre Eindrücke beim Besuch des Nationalparks. Der Nationalpark lässt sich auf eigene Faust oder bei einer sachkundigen Führung erleben. Die Nationalparktore der Umgebung informieren über die Naturerlebnismöglichkeiten.Anreise: Der Eifel-Blick liegt direkt an der Landstraße L128 zwischen Steckenborn und Woffelsbach. Aus Richtung Steckenborn kommend, befindet sich der Parkplatz auf der rechten Straßenseite.GPS-Koordinaten (WGS 84): N50° 37.2675 E6° 22.03027

Kreuz im Venn, © Wolfgang Tscherner

Kreuz im Venn

Als einziger Konglomeratfelsen im Monschauer Land liegt am Rande des Hohen Venn der gewaltige, 80 Meter lange Felsen der Richelsley. Ihn krönt das 1890 zu Ehren des Priors Stephan Horrichem, des Apostels vom Hohen Venn, errichtete Kreuz. Der Prior des Prämonstratenserklosters Reichenstein war unermüdlich in seiner Hilfsbereitschaft für die bedrängten Menschen am Venn während des 30 jährigen Krieges. Die Eifeldichterin Klara Viebig hat mit ihrem naturalistischen Roman "das Kreuz im Venn" berühmt gemacht. Das 6 m hohe Eisenkreuz steht auf einem 12 Meter hohen Konglomeratfelsen.