Kupferhof Schart

Kupferhof Schart

Stolberg

Inhalte teilen:

Der ganz im Süden der Altstadt gelegene Kupferhof Schart wurde kurz vor 1600 direkt am Vichtbach als Doppelhofanlage erbaut. Wie zu der Zeit typisch, war der Hof als  geschlossene, wehrhafte und verteidigungsfähige Anlage errichtet worden, die einen von Wohn- sowie Betriebsgebäuden und Stallungen völlig umbauten Innenhof bildete. Der Kupferhof war nur durch ein wohlbefestigtes Tor zugänglich und die Fassade wirkte nach außen hin ohne Fenster wenig einladend. Das heutige Erscheinungsbild der Schart ist geprägt durch einen 1808 erfolgten Umbau, wobei die ursprünglich schlichten Außenfassaden grundlegend geändert wurden.

Die Schart erfuhr 1719 als erster Stolberger Kupferhof eine Nutzungswandlung, als Matthias von Asten dort eine Tuchmanufaktur einrichtete.

Entdecken Sie diesen und viele weitere Kupferhöfe bei einem Streifzug durch Stolberg, während Sie das ALtstadtflair und den Charme der Gründerzeit genießen. Unser Flyer "Kupferstadt & Kupferhöfe" weist Ihnen den Weg!

mehr lesen pdf: Flyer Kupferstadt & Kupferhöfepdf: Copper city & copper yardspdf: Koperstadt & Kupferhöfepdf: La ville du cuivre & ses Kupferhöfe

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Kann ganzjährig von außen besichtigt werden.

Ort

Stolberg

Kontakt

Kupferhof Schart
In der Schart
52222 Stolberg
Telefon: (0049) 2402 99900-81

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Pilgerkreuz im Hohen Venn, © Holger Benend

Wegekreuze im Hohen Venn

Auf Ihren Wanderungen durch das Hohe Venn wird Ihnen die Vielzahl der Wegekreuze ganz sicher auffallen. Und jedes Kreuz hat seine eigene Geschichte. Die meisten von ihnen enden nicht glücklich. Ermordet, ertrunken, erfroren, auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen...Das wohl bekannteste Unglückskreuz ist "Das Kreuz der Verlobten". Ein Paar, das hier bei einem Schneesturm ums Leben kam. Vielleicht ist das Moor ja doch ein bischen schaurig? Als Folge seiner Abgeschiedenheit barg das Hohe Venn eine Vielzahl von Gefahren.

Galminusbrunnen

Die überwiegende Mehrzahl der von der Stolberg-Touristik angebotenen Führungen beginnen am Galminusbrunnen Und das aus guten Gründen, denn diese Brunnenskulptur liegt erstens direkt gegenüber unserer Touristik-Geschäfts-stelle und zweitens in unmittelbarer Nähe der reizvollen Altstadt.Der bekannte Aachener Künstler Bonifatius Stirnberg hat in diesem Werk in eindrucksvoller Weise die Vorstellungen des Initiators und Stifters Prof. Dr. R. Fuchs umgesetzt u. in seinem unverwechselbaren Stil ausgeführt.Mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Einzelelementen nimmt der Brunnen Bezug auf Lokal- bzw. Stadtgeschichte sowie auf Stolberger Besonderheiten. Dies gibt den Stadtführern Gelegenheit, unsere Gäste ganz kurz auf Teilaspekte hinzuweisen, die nicht Gegenstand der jeweils gebuchten Tour, aber dennoch einer knappen Erwähnung wert sind. Neben vielem Anderen ist die Zwergengestalt des Galminus Teil der formenreichen Brunnenkomposition.Zwerge werden häufig mit mittelalterlichem bzw. frühneuzeitlichem Bergbau in Verbindung gebracht und unser Vorstellungsbild von diesen kleinen Kerlchen ist durch die Arbeitstracht mittelalterlicher Bergleute stark beeinflusst.Die Stolberger Zwerge sind nun allerdings vor einem ganz anderen, einem viel früheren Zeithorizont zu sehen und lassen einen keltisch-römischen Ursprung erkennen. Da man Zwerge in freier Wildbahn nur ganz selten (eigentlich nie) zu Gesicht bekommt, werden zu diesem Thema (natürlicherweise) keine Führungen angeboten. Ersatzweise bietet die Stolberg-Touristik für Freunde und Liebhaber der (Volks-) Mythologie entsprechende Vorträge an.