Kiesgräber

Ferschweiler

Inhalte teilen:

Woher kommt der Name Kiesgräber? "Kriegsgräber"? "Käsegräber", nach dem Dialektwort "Kies" für Käse, weil sie wie Käseschachteln aussehen? Die Bezeichnung dieses Gräberfeldes aus gallorömischer Zeit ist schwer zu deuten.

Im 2. Jahrhundert n. Chr. nutzen die Bewohner einer nahe gelegenen Siedlung den Ort für die Bestattung der Überreste ihrer Verstorbenen. In die flachen Sandsteinfelsen sind eckige Vertiefungen gemeißelt oder geglättete Flächen eingefügt, die die Totenasche und kleinere Gefäße aufnahmen. Auch steinerne Kisten sind zu sehen. Die Gräber waren mit haus- oder dachförmigen Steinen, sogenannten Hüttengrabsteinen, oder mit Halbwalzensteinen überdeckt. So gab man den Toten eine Wohnung.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Jederzeit frei zugänglich

Ort

Ferschweiler

Kontakt

Kiesgräber
*****

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn