VulkaMaar-Pfad
Vulkamaar-Pfad: Windsborn-Kratersee, © Eifel Tourismus GmbH - D. Ketz
  • Strecke: 27,1 km
  • Dauer: 08:30 h
  • Schwierigkeit: schwer

VulkaMaar-Pfad

Manderscheid

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Deutschlands schönster Wanderweg 2021*

Auf dieser 2-Tages-Wandertour erlebst Du hautnah den Kampf der Elemente, aus der die Eifel entstanden ist.
Über schmale Wege, die verschlungenen Pfaden gleichen, führt der Weg nach Start im Manderscheider Kurpark hinab zur Wolfsschlucht mit Horngraben, wo der VulkaMaar-Pfad vollen Abenteuercharakter entfaltet. Über mächtige Basaltbrocken, Zeugen der vulkanischen Vergangenheit, erklimmst Du den Vulkanerlebnispark Mosenberg, wo sich eine atemberaubende Lava-Steilwand etliche Meter gen Himmel streckt. Leicht erhitzt erreichst du den Mosenberg, eine einzigartige Vulkangruppe mit zwei Schlackenkegeln und dem Windsborn Kratersee, dem einzigen Kratersee nördlich der Alpen.
Je nach Witterung herrscht hier eine neblig-mystische bis naturbelassen-ruhige Stimmung – in jedem Fall eine außergewöhnliche Oase der Ruhe. Die erste Etappe endet am Meerfelder Maar, das direkt neben dem gleichnamigen Ort in einem riesigen Vulkantrichter liegt. Wie tief dieser Trichter ist, spürst Du Anfang der zweiten Etappe beim Aufstieg zum Landesblick. Die wunderbare Weitsicht, die von der Aussichtsplattform auf das weit unten gelegene Meerfeld mit dem Maar möglich ist, hast du dir nach den zurückgelegten Höhenmetern redlich verdient. Ab dann folgen ruhige Waldabschnitte, die einen herrlichen Kontrast zur erlebnisreichen ersten Etappe bilden. Besonders schön ist der Abschnitt rund um die Bleckhausener Mühle, die ganz zurückgezogen im Tal der Kleinen Kyll liegt. Zum Schluss geht es durch das Liesertal zurück nach Manderscheid.

  • 1. Etappe: Manderscheid - Meerfeld (über Bettenfeld) | 12,2 km | 5,5 Stunden
  • 2. Etappe: Meerfeld - Manderscheid | 14,4 km | 3 Stunden

Tipp:
Einkehr im NaturPurHotel in Meerfeld 

Den VulkaMaar-Pfad kannst Du auch als Pauschalarrangement mit 3 Übernachtungen buchen

*Gewählt von den Lesern der Zeitschrift "Wandermagazin" in der Kategorie Mehrtagestouren.

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Markierung der Tour:

  • Wegmarkierung Wanderweg VulkaMaar-Pfad
gpx: Vulkamaar-Pfad-Routenanpassung-2021

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Highlights auf der Strecke

Windsborn Kratersee

Windsborn Kratersee, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Im Gegensatz zum Maar hat sich hier vor etwa 80.000 Jahren in einem bei einer Explosion entstandenen Schlackenkegelkrater Regenwasser gestaut. So entstand der einzige Kratersee nördlich der Alpen, der ständig mit Regenwasser gefüllt ist: der Windsborn Kratersee. Der See liegt auf einer Höhe von 497 Metern üNN. Der Krater hat einen Durchmesser von 300 Metern und ist rund 30 Meter tief. Der See ist etwas kleiner. Seine Oberfläche beträgt 13.000 Quadratmeter und seine Tiefe 80 bis 150 Zentimeter. Doch der Kratersee verlandet von außen nach innen und schrumpft langsam.

Als märchenhaft empfinden viele die Atmosphäre an dem flachen See. Schmale Holzstege ragen auf das Wasser hinaus und laden ein, den sich spiegelnden Himmel bäuchlings zu betrachten. In den Uferzonen haben sich seltene Pflanzenarten angesiedelt, wie der weiß blühende Fieberklee, das Sumpfblutauge oder Torfmoose. Auch seltene Tierarten wie die gefährdeten Libellenarten „Glänzende Binsenjungfer“ oder die „Gemeine Smaragdlibelle“ haben in den Verlandungszonen eine neue Heimat gefunden. Seit den 90er Jahren ist das einzigartige Biotop unter Schutz gestellt. Deshalb wurde neben dem Schwimmen auch das Angeln am See verboten und ein Angelersatzgewässer eingerichtet, das zwischen dem Mosenberg und dem kleinen Ort Bettenfeld liegt.

Der See ist umgeben von einem bis zu 30 Meter hohen Ringwall aus Schweißschlacken. Ein absolutes wenn auch schweißtreibendes Muss ist der Aufstieg zum über dem Wasserspiegel aufragenden Kraterrand. Ist er erst einmal erklommen, so bietet sich vom Gipfelkreuz ein einzigartiger Blick auf die umliegende Eifellandschaft und die Mosenberg-Meerfelder-Vulkangruppe.

Parken:
Besucher sollten die Parkplätze Hinkelsmaar/Kratersee oder den Parkplatz am Angelersatzgewässer nutzen. Dazu folgt man von Manderscheid über die L16 kommend vor dem Ortseingang Bettenfeld einfach der entsprechenden Beschilderung. Von hier aus führen jeweils etwa zwanzigminütige Wanderungen zum Kratersee.

Stand: 26.03.2020

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Landesblick Meerfelder Maar

Meerfelder Maar und Turm Landesblick, © GesundLand Vulkaneifel /D. Ketz

Oberhalb des größten Maartrichters der Eifel, dem Meerfelder Maar sieht man von fernab schon einen Aussichtstum, den Landesblick. Vor dort blickt man auf mindestens 30.000 Jahre Naturgeschichte, in einen sehr großen und weiten Maartrichter. Nur etwa die Hälfte des Platzes im Maartrichters nimmt das Maar ein. An die steilen Südhänge der anderen Hälfte schmiegt sich das idyllische Örtchen Meerfeld, nicht nur ein Blick wert, denn dessen Restaurants mit ihrer hervorragenden Küche werden auch Ihren Gaumen verwöhnen.

Machen Sie sich auf zur Aussichtsplattform „Landesblick“, die hoch oben am Kraterrand thront und eine unvergessliche Aussicht auf das Umland und das Maar von Meerfeld preisgibt. Die Anstrengungen des Aufstiegs auf 515 Meter über NN lohnen sich, denn die Weitsicht in alle Himmelsrichtungen ist fantastisch. Bänke unterhalb des Turms sind hervorragend für ein Picknick während einer Wanderung geeignet.


Diese Wanderwege führen am Meerfelder Maar vorbei:

Heimatspur LW Lava Weg, Vulkamaar Pfad, Geo-Route Maarmuseum Manderscheid, Vulkanweg (Eifelverein Nr. 13)

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Meerfelder Maar

Blick ins Meerfelder Maar, © Eifel Tourismus GmbH

Inmitten des größten Maartrichters der Eifel liegt das zauberhafte Meerfelder Maar. Mindestens 30.000 Jahre ist dieses Maar schon alt und nimmt in etwa die Hälfte des Platzes des Maartrichters ein. An die steilen Südhänge der anderen Hälfte schmiegt sich das idyllische Örtchen Meerfeld, dessen Restaurants mit ihrer hervorragenden Küche Ihren Gaumen verwöhnen.

Wenn Sie einen außergewöhnlichen Blick auf das Meerfelder Maar genießen wollen, machen Sie sich auf zur Aussichtsplattform „Landesblick“, die hoch oben am Kraterrand thront und eine unvergessliche Aussicht auf das Umland und das Maar von Meerfeld preisgibt. Die Anstrengungen des Aufstiegs lohnen sich, denn die Weitsicht ist fantastisch.

Von Mai bis September ist Badesaison im Naturfreibad Meerfelder Maar. Hier haben Sie die Chance, einmal in einem erloschenen Vulkan zu schwimmen! Auch Angler kommen am Meerfelder Maar auf ihre Kosten und machen mit etwas Geduld einen guten Fang.
Das Meerfelder Maar und seine Umgebung stehen unter Naturschutz. So wird das Ufer des Maars gesäumt von Feuchtwiesen, Seggenrieden und einer breiten Schilfzone im Süden, die zahlreichen Tieren einen geschützten Lebensraum bietet. Bei einem Spaziergang können Sie so kleine Naturschätze am Wegesrand entdecken.

Diese Wanderwege führen am Meerfelder Maar vorbei:


Was ist eigentlich ein Maar?

Die Bezeichnung Maar leitet sich aus dem lateinischen "mare" (=Meer) ab. Es ist ein durch Wasserdampf-Eruptionen entstandener, trichterförmiger Vulkantypus, der in die Landschaft "eingesprengt" ist und sich oft als schüsselartige Form präsentiert. Ein Maar entsteht, wenn aufsteigendes Magma auf wasserführende Gesteinsschichten trifft. Es kommt zu gewaltigen Explosionen und das umgebende Gestein wird zusammen mit der Magma in kleinste Bestandteile zerfetzt und aus dem Explosionstrichter geschleudert. Im Bereich des Explosionsherds bildet sich dabei ein Hohlraum, der in einen Explosionsschlot übergeht. Dadurch, dass über dem entstandenen Hohlraum das Gestein zusammenbricht, wird aus dem Explosionsschlot ein Einsturz- oder Maartrichter. Nach Abklingen der vulkanischen Tätigkeit füllten sich die Trichter anschließend mit Wasser. Insgesamt wurden über 70 Maarvulkane in der Eifel gezählt, zwölf Maare sind heute noch mit Wasser gefüllt, die restlichen sind bereits verlandet.

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Manderscheider Burgen

Manderscheiider Burgen mit Lieser, © Dominik Ketz

Manderscheid - Burgenromantik hoch zwei

Der Kurort Manderscheid ist vor allem für zwei mittelalterliche Burgruinen berühmt, die unweit der städtischen Gassen auf steilen Bergspornen einander unmittelbar gegenüber stehen. Getrennt sind die im 17. Jahrhundert in mehreren kriegerischen Wirren zerstörten, einst wuchtigen Anlagen nur durch das Flüsschen Lieser, das sich im Tal einen temperamentvollen Weg durch die dicht bewaldete Felsenlandschaft bahnt. Zwischen den Burgen erstreckt sich eine Wiese, die – mit einer Grillhütte bestückt – im Sommer zu einem perfekten Ort für eine Atempause beim Wandern auf dem Eifelsteig oder für ein Familienpicknick mit Kindern wird.

An einem Wochenende im August jedoch sind die Burgen und die Wiese idealtypische Kulissen des spektakulären Burgenfestes mit urigen Handwerken, Gauklern, Ritterturnieren und Minnegesang.
Im Advent verleiht die Manderscheider Burgenweihnacht am ersten Adventswochenende dem Ort einen besonderen Zauber.

Nicht immer waren die imposanten, meterdicken Gemäuer so romantisch und voll unbeschwerter Lust an Spiel und Spaß. Beide dienten als Wehranlagen im Konfliktherd zwischen dem Kurfürstentum Trier und dem Herzogtum Luxemburg. Die Feindschaft saß tief, über das schmale Tal hinweg beäugte man sich misstrauisch.
Die frei zugängliche Oberburg mit ihrem fünfstöckigen Burgfried wirkt noch heute martialisch. Die Niederburg kann mit Führungen – sogar nachts – oder auf eigene Faust erkundet werden, nur bei schlechtem Wetter bleibt sie geschlossen. Sie wurde im 12. Jahrhundert vom Adelsgeschlecht der Herren von Manderscheid zu einem prachtvollen, befestigen Herrschaftssitz ausgebaut.

Wer den steilen Pfad zur Oberburg erklimmt, hat im Sommer den betörenden Duft von Walderdbeeren in der Nase. Vögel zwitschern, die Lieser plätschert friedlich dahin. Die sonnenverwöhnten Mauern sind Refugium für kleine Echsen oder Wildbienen. Die Natur hat den einst kriegerischen Schauplatz mit Frieden gefüllt. Erlebbar ist er beim Wandern auf dem Eifelsteig und dem Lieserpfad sowie auf dem Vulkamaar-Pfad, die allesamt den Kurort berühren. Der Manderscheider Burgenstieg und der Grafschaft-Pfad verbinden die Kulturgeschichte und die spektakuläre Natur rings um die kleine Stadt. Das Maarmuseum mit dem Urpferdchen oder die Kerzenmanufaktur Moll machen Manderscheid über die Burgen hinaus zum Ausflugsziel für Menschen mit Sehnsucht nach Bodenständigem.

Weitere Infos zu den Wanderwegen rund um die Manderscheider Burgen: 

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Burg Café Manderscheid

Blick auf die Niederburg, © Burg Café Manderscheid

Das liebevoll eingerichtete Burg Café Manderscheid liegt außergewöhnlich schön eingebettet inmitten eines naturbelassenen Tals, direkt am Fuße der Manderscheider Burgen, dem Lieserpfad und dem Manderscheider Burgenstieg und unweit der herrlichen Eifelmaare.

Genießen Sie das Rauschen der Lieser und den märchenhaften Blick auf die Manderscheider Burgen, während Sie mit hausgemachten Kuchen und einer leckeren Tasse Kaffee verwöhnt werden. Gut gestärkt und ausgeruht steht Ihrem Wanderausflug am Eifelsteig oder Ihrer Radtour auf dem Maare- Mosel- Radweg nichts mehr im Weg.

Egal ob Sie alleine, als Paar, Familie oder mit einer kleineren oder größeren Gruppe unterwegs sind das Café bietet Platz für ca. 70 Personen im Innenraum und ca. 120 auf der Terrasse im Außenbereich.


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NaturPurHotel Maarblick

Hotel Außenansicht in der Dämmerung, © Frank Weiler

Gastgeber der Regionalmarke EIFEL

Liebevoll eingerichtetes Landhotel direkt am Meerfelder Maar. Unser junges Team wird Sie verwöhnen - frische saisonale Gerichte, von der Eifeler Spezialität - bis zum mediterranen Gericht. Süße Schlemmereien im Schlemmercafé. Verkauf von eifeltypischen und hausgemachten Produkten. Genießen Sie die Stille! Wir sind Bio-zertifiziert.
Außerdem verfügen wir über eine liebevoll eingerichtete Wellnessanlage "BellaMaar" mit 3 verschiedenen Saunen, 2 Ruheräumen und einem Wellnessgarten mit Barfuß-Pfad.
Bio & Regional & Saisonal = Optimal

Schauen Sie einen Rundflug über das NaturpurHotel Maarblick an >>

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Heidsmühle, Hotel-Café-Restaurant

Heidsmühle Teich

Information Hochwasserschäden
 
Leider hat auch uns das Unwetterereignis am 14. Juli auch die Heidsmühle kalt erwischt und starke Schäden angerichtet.
 
Am Mittwoch, 14.07. ist die Kleine Kyll zwischen 17.00 Uhr und 21.30 Uhr um mehr als 5 Meter gestiegen und hat sich zu einem reißen Fluß entwickelt, der dann die gesamte Gartenanlage und die Terrasse zerstört hat. Das Wasser ist durch die Fenster und Wände ins Restaurant eingedrungen und hier massive Schäden verursacht.
 
Die Reparatur- und Sanierungsarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass die Terrasse und die Restauranträumlichkeiten in der bisherigen Form bis auf weiteres nicht genutzt werden können.
Bis zum Abschluss der Arbeiten bieten das Team der Heidsmühle den Gästen vor dem Haus in einer Almhütte sowie auf einer kleinen Terrasse die Möglichkeit zum Verzehr von Speisen und Getränken. Die Hotelgäste werden ebenfalls in dieser Almhütte vom Frühstück bis Abendessen bestens verpflegt.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Gastgeber der Regionalmarke EIFEL

Beim Rauschen des Mühlbachs...
...genießen Sie Ruhe und Erholung in traumhafter Waldlage am Fuße des Mosenbergs. Die Heidsmühle, eine ehemalige Mahlmühle mit Sägewerk, bietet Wanderern und Mountainbikern den idealen Ausgangsort für Ausflüge in die einmalige Vulkanlandschaft um Manderscheid.
Stärken Sie sich mit Köstlichkeiten aus der frischen, regionalen Küche, in der besonderer Wert auf die Verwendung heimischer Produkte gelegt wird. Die Forellen für unsere verschiedenen Gerichte fangen wir jeden Morgen für Sie im Mühlbach und unsere Kuchen backen wir seit 40 Jahren nach alten Familienrezepten selbst.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Video: Urlaub im Hotel Heidsmühle

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Infos zu dieser Route

Start: Kurhaus Manderscheid, 54531 Manderscheid

Ziel: Kurhaus Manderscheid, 54531 Manderscheid

Streckenlänge: 27,1 km

Dauer: 08:30 h

Schwierigkeitsgrad: schwer

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 1.022 m

Abstieg: 1.022 m

Merkmale:

  • Rundtour

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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