Wanderather - Entlang des Baches, © Traumpfade

Wanderather

Baar-Wanderath

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Der Traumpfad ist ein Weg für die Sinne! – Und das nicht nur, weil er sich teilweise mit dem Jodokuspilgerweg deckt. Durch die Heidelandschaft sowie auf Wald- und Feldwegen führt der Weg ins Achterbachtal. Vorbei an schönen Schieferfelsen im Nitzbachtal geht es bald in den dichten Wald, vorbei an einem alten Steinbruch. Später bietet sich am Waldrand ein toller Blick auf die Virneburg. Weiter bergauf erreicht man die Wacholderheide an der Hohen Warte. Diese wird umrundet, bevor der Abstieg zurück nach Wanderath führt.

Markierung der Tour:

  • Wegmarkierung Wanderweg Traumpfad Wanderather
"traumpfad-wanderather" als gpx

Infos zu dieser Route

Start: Kirche in Baar-Wanderath

Ziel: Kirche in Baar-Wanderath

Streckenlänge: 12 km

Dauer: 04:00 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 304 m

Abstieg: 304 m

Merkmale:

  • Rundtour

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm

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Burgruine von Virneburg, © Remet/Kappes

Burgruine Virneburg

Die Burgruine Virneburg Die Virneburg wurde schon im 10. Jh. als Stammsitz eines einflussreichen Adelsgeschlechtes erwähnt, und ihre eindrucksvolle Burgruine lockt den Besucher heute zur Erforschung der überlieferten Geschichte und Geschichten. Die in der vorderen Eifel gelegene Grafschaft Virneburg trug ihren Namen nach der Burg Virneburg an der Nitz, westlich von Mayen. Die Virneburg selbst wurde wohl in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts zur Beherrschung der Straße von Mayen über Adenau nach Aachen als pfalzgräfliches Lehen errichtet. Die Herren von Virneburg, später in den Grafenstand erhoben, werden erstmals im Jahre 1042 mit Bernhardus de Virneburch genannt. Damals war die Lehenshoheit an die Grafen von Sayn übergegangen, doch Johann von Sayn tritt diese 1358 wieder an die Pfalzgrafen ab, mit Ausnahme der Burg, die noch 1506 als Mannlehen der Grafen von Sayn genannt wird, jedoch erkannten die Grafen von Virneburg deren Lehenshoheit nicht mehr an. Graf Ruprecht von Virneburg gab 1339 dem Erzbischof von Trier gegen Erlass einer Schuld einen Teil der Burg zu Lehen, dabei wird erstmals der "hoechste thurn" genannt, wahrscheinlich der alte Bergfried der Erbauungszeit. 1414 müssen die Grafen von Virneburg auch den Rest der Burg an den Erzbischof Werner von Falkenstein abgeben, dem die Grafschaft immer schon ein Dorn im Auge war. Doch schon wenige Jahre später gelingt es den Virneburgern ihre Burg wieder aus der Trierer Pfandschaft zu lösen. Mit dem Tode Graf Kunos von Virneburg im Jahre 1545 erlischt das Geschlecht der Virneburger. Erben waren die Grafen von der Marck-Arenberg, später kamen Schloss und Grafschaft an die Grafen von Manderscheid-Blankenheim, wurden wenig später durch Trier als erledigtes Lehen eingezogen, nach Einspruch der Grafen von Manderscheid-Schleiden wurde es 1549 jedoch als Lehen an diese zurückgegeben. über diese ging der Besitz 1600 an Löwenstein-Wertheim. Ein zu dieser Zeit angefertigtes Inventar der Burg nennt zwölf Räume. Der Bergfried wurde erneuert und erhielt 1623 einen neuen Wehrgang, doch bereits 1663 wird das Schloss als sehr baufällig bezeichnet, besonders "uf der Seiten gegen den hohen Mauren und Brunnen". Eine Instandsetzung wurde damals verschoben, und 1665 waren die Mauern im vorderen und oberen Schlosshof "ganz abgefallen und völlig baulos". 1670 wurde der marode Bergfried niedergelegt und im folgenden Jahr neu errichtet. Die baufällige Ringmauer wurde instand gesetzt und im Schloss die allernötigsten Bauarbeiten vorgenommen. Beim Einmarsch der Franzosen in die Eifel wurde die Schlossanlage 1689 gesprengt, der Turm wurde völlig zerstört, die Wohngebäude gingen in Flammen auf, die Ringmauer wurde geschleift. Ohne Zweifel waren die Virneburger ein bedeutendes Grafenhaus, das im Spätmittelalter den Höhepunkt seiner Macht erreichte, als in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts Heinrich II. Erzbischof zu Köln und Heinrich III. Erzbischof zu Mainz waren. Doch nach dem Tode des mit politischem und militärischem Geschick begabten Ruprecht IV. im Jahre 1444 setzte auch schon der Niedergang des Hauses ein, der durch zahlreiche Schuldverschreibungen im 15. Jahrhundert dokumentiert wird. (Quelle: wikipedia)

Pfarrkirche St. Valerius Baar 1, © http://www.pfarrei-langenfeld.de/index.php?option=

Kirche St. Valerius, Baar-Wanderath

Die Pfarrkirche St. Valerius in Wanderath Um 1000 n. Chr. begann man in der Hocheifel, dass Land zu roden und zu besiedeln. Der neue Lebensraum füllte sich nach und nach mit Menschen. Um diese Zeit entstand in unserer Gegend als erstes die Pfarrei Nachtsheim. Im 12. Jahrhundert bilden sich die Pfarrbezirke Weiler und Wanderath. Sie waren zwar mit eigenen Geistlichen ausgestattet, blieben aber Filialkirche des Pfarrbezirks von Nachtsheim. Zu dieser Zeit wurde auch die Kirche in Wanderath gebaut. Der schlichte, wuchtige Westturm der Pfarrkirche Wanderath stammt aus der Zeit des 13. Jahrhunderts. Er zeigt, dass die dazugehörige Kirche wohl flachgedeckt war. Um 1500 wird mit Hilfe der Grafen von Virneburg die spätgotische „Alte Kirche“ (das heutige Seitenschiff)gebaut. Die Grafen von Virneburg waren die Patronatsherren der Kirche. Als man ca. 1530 die Kirche um ein südliches und nördliches Seitenschiff vergrößerte, wurden die Seitenwände der alten Kirche durchbrochen. Im Jahre 1655 wird Wanderath eine selbständige Pfarrei. Hierzu gehören die Orte Engeln, Büchel, Freilingen, Nitz, Ober- Mittel- und Niederbaar, Herresbach, Eschbach, Döttingen, Siebenbach und Drees. Anfang des 19.Jahrhunderts kommt noch Virneburg hinzu. Dafür wird Drees an Welcherath abgetreten. 1896/1897 wird das jetzige, neugotische Hauptschiff gebaut. Die beiden gotischen Seitenschiffe werden abgerissen. Die alte und die neue Kirche hatte jeweils ein eigenes Dach. Da die Kehle nie richtig dicht war, drang immer wieder Wasser ein. Im Jahre 1921/1922 war die Kirche wieder zu klein geworden und musste erweitert werden. Die damals achteckige Sakristei wurde abgerissen und die jetzige erbaut. Das Hauptschiff wurde um 10 m verlängert und die Empore errichtet. Den Turm erhöhte man um 6 Meter. Weiterhin erhielt die Kirche ein einheitliches Dach. Seit dieser Zeit hat sich die äußere Ansicht nicht mehr verändert. Man hat sich immer wieder gewundert, weshalb die Kirche im menschenarmen Wanderath gebaut wurde. Die nachfolgenden Sagen können vielleicht eine Antwort geben: 1. Die Legende: Wanderath=Wunderort Ursprünglich sollte die Kirche zwischen Oberbaar und Drees errichtet werden, aber die bei Tag zur Baustelle gebrachten Steine flogen nachts wie durch ein Wunder nach Wanderath. 2. Die Sage: Hier stand die Jagdkapelle der Grafen von Virneburg. 3. Die Sage: Im Mittelalter waren in Wanderath 2 Klöster. Ein Nonnenkloster, dessen Fundamente heute noch zu sehen sind (gemeint sind die im vorigen Jahrhundert noch sichtbaren Reste des römischen Gebäudes) und ein Kloster der Tempelherren, zu dem die jetzige Kirche gehört. 4. Die mythologische Deutung: Hier stand ein römisches, dann ein germanisches und schließlich ein christliches Heiligtum. Als „Heiliger Bezirk“ durfte die Umgebung nicht bebaut werden.