Wanderather - Entlang des Baches, © Traumpfade

Wanderather

Baar-Wanderath

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Der Traumpfad ist ein Weg für die Sinne! – Und das nicht nur, weil er sich teilweise mit dem Jodokuspilgerweg deckt. Durch die Heidelandschaft sowie auf Wald- und Feldwegen führt der Weg ins Achterbachtal. Vorbei an schönen Schieferfelsen im Nitzbachtal geht es bald in den dichten Wald, vorbei an einem alten Steinbruch. Später bietet sich am Waldrand ein toller Blick auf die Virneburg. Weiter bergauf erreicht man die Wacholderheide an der Hohen Warte. Diese wird umrundet, bevor der Abstieg zurück nach Wanderath führt.

Markierung der Tour:

  • Wegmarkierung Wanderweg Traumpfad Wanderather
"traumpfad-wanderather" als gpx

Infos zu dieser Route

Start: Kirche in Baar-Wanderath

Ziel: Kirche in Baar-Wanderath

Streckenlänge: 12 km

Dauer: 04:00 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 304 m

Abstieg: 304 m

Merkmale:

  • Rundtour

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm

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Kirche St. Valerius, Baar-Wanderath

Die Pfarrkirche St. Valerius in Wanderath Um 1000 n. Chr. begann man in der Hocheifel, dass Land zu roden und zu besiedeln. Der neue Lebensraum füllte sich nach und nach mit Menschen. Um diese Zeit entstand in unserer Gegend als erstes die Pfarrei Nachtsheim. Im 12. Jahrhundert bilden sich die Pfarrbezirke Weiler und Wanderath. Sie waren zwar mit eigenen Geistlichen ausgestattet, blieben aber Filialkirche des Pfarrbezirks von Nachtsheim. Zu dieser Zeit wurde auch die Kirche in Wanderath gebaut. Der schlichte, wuchtige Westturm der Pfarrkirche Wanderath stammt aus der Zeit des 13. Jahrhunderts. Er zeigt, dass die dazugehörige Kirche wohl flachgedeckt war. Um 1500 wird mit Hilfe der Grafen von Virneburg die spätgotische „Alte Kirche“ (das heutige Seitenschiff)gebaut. Die Grafen von Virneburg waren die Patronatsherren der Kirche. Als man ca. 1530 die Kirche um ein südliches und nördliches Seitenschiff vergrößerte, wurden die Seitenwände der alten Kirche durchbrochen. Im Jahre 1655 wird Wanderath eine selbständige Pfarrei. Hierzu gehören die Orte Engeln, Büchel, Freilingen, Nitz, Ober- Mittel- und Niederbaar, Herresbach, Eschbach, Döttingen, Siebenbach und Drees. Anfang des 19.Jahrhunderts kommt noch Virneburg hinzu. Dafür wird Drees an Welcherath abgetreten. 1896/1897 wird das jetzige, neugotische Hauptschiff gebaut. Die beiden gotischen Seitenschiffe werden abgerissen. Die alte und die neue Kirche hatte jeweils ein eigenes Dach. Da die Kehle nie richtig dicht war, drang immer wieder Wasser ein. Im Jahre 1921/1922 war die Kirche wieder zu klein geworden und musste erweitert werden. Die damals achteckige Sakristei wurde abgerissen und die jetzige erbaut. Das Hauptschiff wurde um 10 m verlängert und die Empore errichtet. Den Turm erhöhte man um 6 Meter. Weiterhin erhielt die Kirche ein einheitliches Dach. Seit dieser Zeit hat sich die äußere Ansicht nicht mehr verändert. Man hat sich immer wieder gewundert, weshalb die Kirche im menschenarmen Wanderath gebaut wurde. Die nachfolgenden Sagen können vielleicht eine Antwort geben: 1. Die Legende: Wanderath=Wunderort Ursprünglich sollte die Kirche zwischen Oberbaar und Drees errichtet werden, aber die bei Tag zur Baustelle gebrachten Steine flogen nachts wie durch ein Wunder nach Wanderath. 2. Die Sage: Hier stand die Jagdkapelle der Grafen von Virneburg. 3. Die Sage: Im Mittelalter waren in Wanderath 2 Klöster. Ein Nonnenkloster, dessen Fundamente heute noch zu sehen sind (gemeint sind die im vorigen Jahrhundert noch sichtbaren Reste des römischen Gebäudes) und ein Kloster der Tempelherren, zu dem die jetzige Kirche gehört. 4. Die mythologische Deutung: Hier stand ein römisches, dann ein germanisches und schließlich ein christliches Heiligtum. Als „Heiliger Bezirk“ durfte die Umgebung nicht bebaut werden.