Monrealer Ritterschlag - Blick auf die Löwenburg, © Traumpfade/Kappest

Monrealer Ritterschlag

Monreal

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Puren Wandergenuss garantiert „Deutschlands schönster Wanderweg 2011“! Das Fachwerkidyll Monreal hinter sich lassend, folgt der Traumpfad Monrealer Ritterschlag dem Flusslauf der Eltz und öffnet schließlich den Blick auf die Burgen. Während des folgenden Anstiegs genießt man herrliche Ausblicke, später auch auf den Hochbermel und ins verträumte Thürelztal. Auf engen Pfaden geht es hinab und hinauf bis ein 100 Höhenmeter steiler Aufstieg zu den Monrealer Burgen beginnt.
Die Belohnung: Eine spektakuläre Aussicht von einem Felssporn.

Markierung der Tour:

  • Wegmarkierung Wanderweg Traumpfad Monrealer Ritterschlag
"traumpfad-monrealer-ritterschlag" als gpx

Infos zu dieser Route

Start: Bahnhof Monreal

Ziel: Bahnhof Monreal

Streckenlänge: 13,8 km

Dauer: 05:00 h

Schwierigkeitsgrad: schwer

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 508 m

Abstieg: 508 m

Merkmale:

  • Rundtour

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm

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Monreal Ortskern mit Blick auf Burg, © Eifel Tourismus GmbH/H.-J. Sittig

Monreal - die Fachwerkidylle im romantischen Elztal

Monreal, im Mittelalter eine von Stadtmauer und zwei Burgen geschützte Siedlung der Grafen von Virneburg, im Jahr 1632 von den Schweden und 1689 von den Franzosen verheert, schaffte wenig später den Wiederaufstieg als Tuchmacherstadt. Davon künden stattliche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert am Lauf des Flüsschens Elz. Unsere Gemeinde ist seit ewigen Zeiten besiedelt. Funde aus vorchristlicher Zeit belegen das. Urkundlich erwähnt wird "Mons regalis", also "Königsberg" erstmals 1229. Damals übereignete der Graf Philipp von Virneburg die Region um Monreal an seinen Bruder Hermann. Hermann begann sofort die große Burg zu bauen und den Flecken "Kunigsberg" mit dicken Mauern wehrhaft zu machen. Bereits 1306 bekam Monreal die Stadtrechte, erst 1642 folgten die Marktrechte. Monreal gehörte zum Gebiet des Trierer Erzbistums, die Virneburger Grafen aber hatten beste Beziehungen zu den Erzbischöfen in Köln. Deshalb waren Konflikte zwischen den Monrealern und Trier damals an der Tagesordnung. 1545 starb das Grafengeschlecht von Virneburg aus. Sofort zog Trier das Lehen Monreal an sich und setzte eigene Amtsmänner auf die Burg. Das Schloß "Löwenstein" wurde 1632 von schwedischen und 1689 von französischen Truppen zerstört. Nach dem 30-jährigen Krieg entstand im Ort eine bedeutende Tuchindustrie, gestützt auf die Wolle der großen Schafherden der Eifel. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde dieser Industriezweig Opfer der starken internationalen Konkurrenz.Monreal mit dem historischen Ortskern Malerisch überragt von der Löwenburg und der Phillippsburg, hat sich Monreal inmitten des engen Elztals ein ungestörtes, reizvolles Ortsbild erhalten, das vom aufwändig restaurierten Viergiebelhaus geprägt wird. Drei steinerne Brücken führen mitten im Ort über die Elz, von denen die mittlere Fahrbrücke wohl die schönste ist - geschmückt durch eine Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk und das im Rheinland einzigartige Löwendenkmal. Informationsschilder an besonders sehenswerten Gebäuden machen die Besucher mit der Geschichte Monreals vertraut. Monreal ist nicht nur ein kleiner Marktflecken, sondern besitzt seit 1306 Stadtrechte und seit 1642 Marktrechte. Aber auch das Mittelalter begegnet dem Besucher: in der Parrkirche aus dem 15. Jahrhundert oder in der Georgskapelle auf dem Friedhof (13. Jahrhundert).