EifelSpur Toskana der Eifel | Wandern Eifel
Kalvarienberg aus der Luft, EifelSpur Toskana der Eifel, © Eifel Tourismus, D. Ketz
  • Strecke: 15,8 km
  • Dauer: 04:30 h
  • Schwierigkeit: mittel

Eifelspur Toskana der Eifel

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Der Wacholder, die Zypresse des Nordens, ist der Star auf dieser 16 Kilometer langen Wandertour Eifelspur "Toskana der Eifel". Südlich der Gemeinde Blankenheim liegt das größte zusammenhängende Wacholder-Schutzgebiet in Nordrhein-Westfalen. 

Das Naturschutzgebiet Lampertstal, das auf der Wanderung durchquert wird ist ein ökologisches Kleinod von besonderem Wert. Hier haben sich durch jahrhundertelange extensive Beweidung wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna entwickelt. Entstanden sind sie bereits im Mittelalter durch Rodungen der Wälder. Die Magerrasen prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild der nördlichen Kalkeifel und gehören zu den schönsten und überregional bedeutenden Kulturbiotopen der Eifel.

Es blühen im Frühsommer die Orchideen, im Spätsommer die Enziane. Zahlreiche Insekten bevölkern die blütenreichen Rasen der Kalktriften. Inmitten der Landschaft erhebt sich der Kalvarienberg über die Landschaft. Von dort können Sie den Blick weit über die Landschaft schweifen lassen. Am Horizont erhebt sich die Hohe Acht, der höchste Berg der Eifel. Spüren Sie den besonderen Zauber des Kalvarienbergs und vergessen Sie zumindest für einen Moment alles um sich herum.

 

Nominiert als Deutschlands schönster Wanderweg 2022
Sie können ab sofort Ihre Stimme bei der Wahl "Deutschlands schönster Wanderweg 2022" auf www.wandermagazin.de/wahlstudio für die EifelSpur Toskana der Eifel abgeben.

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Markierung der Tour:

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Highlights auf der Strecke

Eifel-Blick "Kalvarienberg"

Blick auf den Kalvarienberg, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Weit schweift der Blick über die Hügel des „Lampertstals“. Vom höchsten Punkt des Kalvarienbergs genießen Ausflügler die beste Aussicht auf eines der schönsten und größten Wacholdergebiete in Nordrhein-Westfalens. Auf 650 Hektar erstreckt sich das Naturschutzgebiet mit dem natürlichen Bestand der schlanken, hochgewachsenen Sträucher, die der Region in der Nord-Eifel plötzlich einen mediterranen Flair verleihen.

Wanderer durchqueren das Gebiet auf dem Fernwanderweg Eifelsteig oder einem der örtlichen Wanderpfade. Oben auf den Kalvarienberg ist dann aus der Ferne auch das Blöken der Schafe zu hören, die im Oberen Ahrtal schon seit jeher als „Landschaftspfleger“ eingesetzt werden. Große Herden mit bis zu 600 Schafen sorgen jedes Jahr dafür, dass der Wacholder in dem mageren Kalkrasen gedeiht und im Sommer bis zu 31 Orchideenarten und Enziane erblühen. Dank der besonderen Beschaffenheit des nährstoffarmen Bodens fühlen sich in den Wacholderheiden bei Blankenheim-Alendorf auch seltene Tiere wie das Haselhuhn, Milane und Sperber wieder heimisch. Und wenn in den Sommermonaten die Sonne über dem Kalvarienberg, lassen sich tausende bunte Schmetterlinge wie der „Waldteufel“ und der „Kaisermantel“ beim Hochzeitstanz beobachten.

Die Nordeifler wissen sich die Schönheit ihrer Landschaft aber auch zu Nutze zu machen und pflegen das Brauchtum. So gibt es beim alljährlichen Wacholderfest in Alendorf  am zweiten Wochenende im August nicht nur Musik von den Alphornbläsern von Alendorf, sondern natürlich auch den traditionellen Wacholderschnaps „Lampertstaler“ und selbstgebrannten Gin. Führungen zu den Wacholderheiden werden ebenfalls angeboten.

Etwas früher im Jahr, nämlich immer in der Karwoche vor Ostern, ist der Kalvarienberg außerdem Schauplatz der großen Prozession mit mehr als 300-jähriger Tradition. Hunderte Pilger aus dem gesamten Rheinland kommen bis zum Karfreitag in den kleinen Eifelort, um an den 14 Stationen des Kreuzwegs auf 517 Metern den Leidensweg Jesu bis zur Kreuzigungsstätte Golgatha (Schädelstätte) nachzuvollziehen. Schließlich kam der Kalvarienberg (calvaria = Schädel) so auch zu seinem Namen. Am Gipfelkreuz angekommen, bietet sich den Prozessionsteilnehmern dann – bei gutem Wetter – eine faszinierende Aussicht über die Dollendorfer Kalkmulde bis zu den Vulkankegeln von Arenberg, Hoher Acht und Nürburg.

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Café Stübchen

Café, © Pixabay

Herzlich Willkommen im Café Stübchen!

Hier können Sie in einem gemütlichen Ambiente Kaffee und Kuchen genießen. Nahe gelegen am Wandergebiet Lampertstal, mit einem herrlichen Blick auf den Kalvarienberg.

Im Sommer kann man es sich auf der Außenterrasse gemütlich machen.

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Hotel Restaurant Breuer

Schnitzel, © Pixabay

Wir bieten regionale Köstlichkeiten und wechselnde Tagesmenüs.

Für die Feier in fremden Räumlichkeiten kochen und liefern wir Ihnen gerne ein individuelles Buffet.

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Feusdorf- Zum Bürgerhaus/ El Rancho

Restaurant, © Pixabay
Spanische Küche im Gemeindehaus Feusdorf.
Das spanische Gastronomenpaar Christina und Alberto Garcia bieten eine genussvolle Verbindung von spanischer und deutscher Küche. Auf der Karte stehen eine große Auswahl der bekannten spanischen Tapas ebenso wie Paella (auf Vorbestellung) und Grillspezialitäten. Details ansehen

Hotel Schlossblick

Hotel Schloßblick, © Hotel Schlossblick

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Wanderarrangements mit Lunchpaket, Wandervorschläge u.- utensilien. Parkplatz. Auch für Gruppen geeignet. Halbpension für Gruppen auf Anfrage.

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Infos zu dieser Route

Start: Parkplatz an der Tränkgasse, 53945 Blankenheim (Ripsdorf)

Ziel: Parkplatz an der Tränkgasse, 53945 Blankenheim (Ripsdorf)

Streckenlänge: 15,8 km

Dauer: 04:30 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 328 m

Abstieg: 328 m

Merkmale:

  • Rundtour

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstr. 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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