Vulkanhaus Strohn

Strohn

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Im Vulkanhaus Strohn werden grundlegende vulkanische Phänomene an Beispielen aus der nahen Umgebung verdeutlicht. Kleine Experimente, in Erlebniswänden verborgene Exponate und begehbare Erlebnisräume bieten erstaunliche Eindrücke.
Erklärende Graphiken und Großfotos aktiver Vulkane vermitteln anschaulich wissenschaftliche Zusammenhänge.
Ein Highlight des Museums und ein erdgeschichtliches Denkmal von europaweiter Bedeutung ist die ca. 12.000 Jahre alte, sechs Meter lange und vier Meter hohe Lavaspaltenwand. 1992 fand man diese bei einem Abbau im nahen Steinbruch. Heute wird ihre geheimnisvolle Wirkung durch geschickte Beleuchtungssysteme unterstützt.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Öffnungszeiten:
    01. April bis 31. Oktober:
    Di bis So 10-17 Uhr
    01. November bis 31. März:
    Di bis So 13-17 Uhr
    montags geschlossen
    Eintritt:
    Erwachsene 3,00 EUR und Kinder/Schüler/Studenten 2,00 EUR (ermäßigter Eintritt für behinderte Personen 2,00 EUR)
    Gruppenpreise ab 10 Personen Erwachsene 2,50 EUR/Person und Kinder 1,50 EUR (ermäßigter Eintritt für behinderte Personen 1,50 EUR)
    Führung bis maximal 15 Personen 30,00 EUR zuzüglich Gruppeneintrittspreis - nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich
    Fremdsprachige Führungen auf Anfrage möglich

Ort

Strohn


Kontakt

Vulkanhaus Strohn
Hauptstr. 38
54558 Strohn
Telefon: (0049) 6573 953721
Fax: (0049) 6573 953722

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Lavabombe

Lavabombe

Eine geologische Besonderheit stellt die 120 t schwere, 5-6 Meter hohe, 4 Meter breite und 3-4 Meter tiefe Lavabombe bei Strohn dar, die in ihrer Größe ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit dokumentiert. Die Lavabombe löste sich im Jahre 1969 bei Sprengarbeiten im Steinbruch Wartgesberg aus halber Höhe der Bruchwand, etwa aus 15 Meter Höhe und liegt nun am Eingang zur Strohner Schweiz. Mit diesem ungewöhnlichen Fund hat sich auch das geologische Landesamt Rheinland-Pfalz befasst und in einem Gutachten zur Entstehung dieser Vulkanbombe unter anderem festgestellt: "auch bei den ungeheuren Kräften, die beim Vulkanismus frei werden, ist es schwer vorstellbar, dass eine Kugel dieses Gewichts als vulkanische Bombe sehr weit geflogen ist. Wir glauben eher an folgende Art ihrer Entstehung: Die Tätigkeit des Vulkans war keine gleichmäßige. Zeiten eines relativ ruhigen Ausfließens von Basaltmagma, die ja das Alftal zum Teil ausgefüllt haben, wechselten ab mit Zeiten heftiger Eruptionen, wobei ein sehr gasreiches Magma gefördert wurde. Bei dieser heftigen Eruptionstätigkeit ist es nicht unvorstellbar, dass sich der Schlot, wie man das auch an den heute tätigen Vulkanen beobachten kann, immer wieder neue Wege gesucht hat. Dabei können geringe Teile des Kraters weggerissen werden und es können schon erkaltete Basaltdecken wieder in den Schlot, das heißt in die glühende Magma zurückfallen. Wir glauben, dass ein Stück der Basaltdecke erneut angeschmolzen wurde und nach längerem Aufenthalt im Magma ihre runde Gestalt durch Anschmelzen erhalten hat".