Maischquelle

Bad Bertrich

Inhalte teilen:

In der Nähe des Bad Bertricher Ortsteils Kennfus finden Wanderer die Maischquelle. Es ist eine sogenannte Schichtquelle, die aus dem Berg austritt. Solche Quellaustritte sind überall dort zu finden, wo vergleichsweise junge vulkanische Lockerablagerungen den alten Gesteinen aus dem Erdzeitalter des Devons aufliegen. Hier an der Maischquelle kann man sehr gut erkennen, wie das Wasser, das auf der Oberfläche versickert, aber nicht durch Lehm und Schiefer durchdringen kann, also somit wieder an der Auflagerungsfläche zu Tage tritt. Genau an diesem Übergang vom dunklen vulkanischen Gestein zu den helleren Gesteinen des Untergrunds tropft das Wasser aus der Wand.

Während diese Versickerungsprozesses wird das Wasser gefiltert. Generell gilt: je mächtiger die vulkanischen Ablagerungen bis zur Austrittsstelle sind, desto sauberer tritt das Quellwasser aus der Wand. Leider sind sie an der Maischquelle nicht mächtig genug, um heute geltende Trinkwasseranforderungen zu erfüllen.

Wandern Sie über die Georoute Bad Bertrich und Sie sind bei der Maischquelle, auch der Maare und Thermenpfad führt an der Quelle vorbei.
Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre: "Dreese - Mineralwasser- und Kohlensäurequellen der Vulkaneifel"

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig zugänglich.

    Die Dreese sind ganzjährig zu besuchen. Je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit sind sie unterschiedlich gut zu erreichen.

Ort

Bad Bertrich

Kontakt

Maischquelle
Moselblickstraße 3
56864 Bad Bertrich-Kennfus
Telefon: (0049)6592 951370

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Gemündener Maar Wasseroberfläche, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Gemündener Maar

Kommt man zu Fuß vom Weinfelder Maar über den Eifelsteig, so öffnet sich der Blick von oben auf das 150 Meter tiefer liegende Maar - eine atemberaubende Szenerie in Dunkelblau und frischem Grün. Im Herbst scheint der Wald bunt zu leuchten, zwischen Laub und Holz gedeihen faszinierende Pilze. Mit etwa 7 Hektar Wasserfläche ist das Gemündener Maar das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen. Außerdem ist es mit 416 Meter üNN am tiefsten in die vulkanische Landschaft rund um Daun eingebettet. Tief lässt das klare Wasser blicken, doch bis zum Grund auf 39 Meter reicht es nicht. Dafür bietet der Aussichtspunkt Dronketurm, der nach Adolf Dronke, dem Gründer des Eifelvereins, benannt ist, einen einzigartigen Blick sowohl aufs Gemündener Maar als auch auf das benachbarte Weinfelder Maar. Auf der Maarschaukel kann man das Maar von oben bewundern und dabei die Beine baumeln lassen. Auch mit dem Boot lässt sich das Maar mit seinen Röhrichtzonen und verwurzelten Flachufern entdecken. Fische werden sich nur mit viel Glück zeigen, denn der geringe Nährstoffgehalt macht das Wasser nur für wenige Arten lebenswert. Angeln und Bootfahren gehören zu den Wassersportarten, die im Sommer am Gemündener Maar Spaß und Freude bringen. Aber auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten. Baden ist im Naturfreibad Gemündener Maar erlaubt. Besucher dürfen kopfüber, vom Sprungbrett aus, ins kühle Nass eintauchen. Auch für die Kleinsten ist Badespaß garantiert. Ein Babybecken und ein Nichtschwimmerbecken sind vorhanden. Weiterhin können die Kinder an der kleinen Kletterwand klettern oder im Sandkasten buddeln.  Parken: Zwei Parkplätze stehen den Besuchern oberhalb des Maares zur Verfügung. Über die Maarstraße von Gemünden kommend stößt man am Waldcafé direkt auf den ersten. Folgt man der linken Straße, findet man einen weiteren Parkplatz an der Straße, bevor sich das Freibad mit einem dritten Parkplatz anschließt, der direkt am Maar liegt.