Kottenheimer Winfeld - Vulkanpark

Kottenheim

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"Kottenheimer Winfeld"


Das "Kottenheimer Winfeld" (ebenfalls bei der Ortsgemeinde Kottenheim) ist, wie die Ettringer Lay, ein altes Steinbruchrevier. Hier ist der mächtigste der drei Lavaströme des Bellerberg-Vulkans vor ca. 200.000 Jahren ausgeflossen. Durch den fortwährenden Abbau schon seit vorchristlicher Zeit entstand eine idyllische Grubenlandschaft wo sich einst eiserne Kräne, steinerne Arbeitshütten, sowie mächtige Halden aus Gesteinsschutt befanden. Von der einstigen Betriebsamkeit zeugen heute noch zahlreiche Kräne, Kransockel und Stützmauern, die auf den imposanten Lavawänden stehen.

Schon längst hat sich die Natur dieses Revier jedoch zurück erobert. Heute finden Sie hier eine schöne und zugleich wilde Parklandschaft, in der ein einzigartiges Denkmal der Industriegeschichte "versteckt" liegt.

Auch im Vulkanpark erfahren die Besucher bei über 20 Landschafts- und Naturdenkmälern mehr über den vulkanologischen Ursprung unserer Region. Hier wird Vulkanismus anschaulich dargestellt und anhand von Schau- und Infotafeln faszinierend erläutert. Meistens führen Wanderwege durch die Stationen, die zum Teil, wie auch in unserem Fall, auf ehemaligen Industriegeländen entstanden sind ("Ettringer Lay" und "Kottenheimer Winfeld".

Daneben gibt es in der VG Vordereifel noch den "Ettringer Bellerberg" und den "Kottenheimer Büden" , die beide mit Wanderwegen erschlossen und Schautafeln illustriert sind.

Die vier Vulkanparkstationen in der Vordereifel sind zudem durch den Vulkanologischen Wanderweg verbunden - diese Verknüpfung von mehreren Vulkanpark-Stationen ist übrigens ein Novum im Vulkanpark.

Außerdem können sich interessierte Gäste in mehreren Infozentren in der Region anhand von Filmen oder Modellen ein anschauliches Bild der Bearbeitung des Gesteins schon zu Römerzeiten machen.

Informationen unter dem Motto: "Die Vulkane sind unter uns";

sowie alle Stationen des Vulkanparks finden Sie auf: http://www.vulkanpark.com

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig geöffnet.

Ort

Kottenheim


Kontakt

Ortsgemeinde Kottenheim
Schulstrasse 15
56736 Kottenheim
Telefon: (0049)0265143259
Fax: (0049) 02651496500

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Eifeldom Langenfeld 2

Kath. Pfarrkirche St. Quirinus ("Eifeldom") in Langenfeld

Der Eifeldom Erbauer:Pfarrer Jakob Thewes Jakob Thewes war am 4. Juli 1950 in Kirschhof bei Eisweiler (Saarland) geboren und hatte während des Kulturkampfes in Luxemburg am 16. September 1876 die heilige Priesterweihe empfangen. Danach war er Hilfsgeistlicher in Luxemburg, Hausgeistlicher im Hospital in Prüm und Kaplan in Speicher. Am 17. Oktober 1884 wurde er zum Seelsorger in Langenfeld ernannt, zunächst als Hilfsgeistlicher, dann 1888 als Pfarrer. Pfarrer in Langenfeld war er bis zum Oktober 1908 (also 24 Jahre). In dieser Zeit erbaute er ein neues Pfarrhaus (1886) und die Pfarrkirche St.Quinrius („Eifeldom“), 1894–1898. Die Mühen des Kirchbaues hatten seine Kräfte vorzeitig aufgerieben. Bei einem Sturz auf dem Eis hatte er sich schwere gesundheitliche Schäden zugezogen, so dass es ihm die letzten drei Jahre nicht mehr gut ging. Er erkannte, dass er nicht mehr in der Lage war, die Pfarrei zu verwalten. Er ging im Oktober 1908 als Pfarrer nach Hönningen an der Ahr. Hier ist er am 18. Februar 1909 mit 58 Jahren gestorben. Seinem Wunsch entsprechend wurde er in Langenfeld beerdigt, zunächst auf dem Friedhof, später (in den fünfziger Jahren) wurde er vom Friedhof an die Westseite der Pfarrkirche umgebettet. 2. Neubau einer Pfarrkirche in Langenfeld Pfarrer Jakob Thewes hielt 1884 seinen Einzug in Langenfeld. Bald nach seinem Amtsantritt hatte er 1886 ein neues Pfarrhaus erbaut, weil das alte gänzlich unbewohnbar geworden war. In dem neuen Pfarrhaus hatte er für sich drei Räume zum Wohnen. Um den Bau zu finanzieren, wandte er sich mit einem Aufruf zu freiwilligen Spenden in alle Welt. Sein großes Anliegen war jedoch der Neubau einer geräumigen und würdigen Pfarrkirche. Pfarrer Ferdinand Meurin von Koblenz-Liebfrauen, der bis 1886 Dechant in Adenau gewesen war, hatte ihn zu diesem Neubau ermuntert. 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Während nun der Landrat mit seinem Kirchenbauplan einverstanden war, hatte die Bischöfliche Behörde jedoch die Genehmigung für den von Pfarrer Thewes geplanten Kirchenbau versagt, weil sie erhebliche Bedenken hatte; so wurden die von Langenberg entworfenen Pläne bereits am 20.8.1894 beanstandet. War doch der geplante Bau wegen seiner Größe für eine Eifelpfarrei in der damaligen Zeit einfach finanziell untragbar. Pfarrer Thewes aber wagte es, die geplante Kirche zu bauen. Ohne Genehmigung begann Pfarrer Thewes im Jahr 1894 mit dem Neubau, bat aber am 10.10.1895 den Bau fortsetzen zu dürfen. Trier beauftragte den Dechant Schmitz aus Hönningen in Langenfeld nach dem Rechten zu sehen. Doch dieser nahm Pfarrer Thewes in Schutz; Trier beanstandete nochmals am 15.2.1896 die Größe der Kirche. Die Beschöfliche Behörde musste befürchten, Pfarrer Thewes bringe die Pfarrei in größte Verschuldung. Sie ließ eine Untersuchung über die Finanzierung des Baues durchführen. Pfarrer Thewes rechtfertigte sich mit dem Hinweis darauf, dass er zwar ohne Genehmigung der Bischöflichen Behörde den Neubau unternommen habe und dass er auch damit rechnete, man werde ihm einen Verweis geben; doch im Grunde werde die Behörde froh darüber sein, dass er den Bau gewagt habe. Der 1894 begonnene stattliche Neubau war 1898 beendet. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Kirche auch schon genutzt. Die Pfarrkinder hatten bei dem Bau durch Hand- und Spanndienste nach Kräften mitgeholfen. Auf schlechten Straßen schafften sie mit Ochsengespannen das Baumaterial aus Mayen und Ahrhütte bei. Frauen und Kinder trugen ständig Wasser heran. Die Kirche wurde am 16.9.1899 benediziert und am 10.5.1900 durch Weibischof Karl Ernst Schrod konsekriert. Pfarrer Thewes schaffte in den folgenden Jahren noch die Altare und Kirchenfenster und die sonstigen Ausstattungsgegenstände an. 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Blick auf Nachtsheim mit Kirche, © https://www.google.de/search?q=fotos+st.+stephanus

Kirche St. Stephanus in Nachtsheim

Im Jahre 831 wurde eine erste St.-Stephanus-Kirche geweiht. Vier Glocken wurden 1266 auf die Namen der Evangelisten geweiht. 1471 wurde ein Altar zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit gestiftet. 1488 stiftet Philipp und seine Frau Walpurgis von Solms einen neuen Altar. Einen Taufstein aus Tufflava mit dem Wappen der Virneburger Grafen erhielt Nachtsheim 1557. Der Sebastianusaltar wurde 1588 errichtet. 1680 wurde eine neue Glocke angeschafft. Die Kirche wurde 1721 renoviert. Am 9. Juli 1780 wurde die Glocke mit dem Namen Carolus geweiht. Baumeister Michael Alken aus Mayen war 1849 der Erbauer eines Pfarrhauses . 1858 wurden erste Pläne für einen Kirchenneubau erarbeitet. 1870 wurde die alte Kirche abgerissen und durch den 1875 von Weihbischof Johann Jakob Krafft geweihten Neubau ersetzt. Dazwischen wurde 1873 eine Glocke umgegossen,zu der Kaiser Wilhelm I drei Zentner Geschützbronze bereitstellte. In diesem Jahre wurde die Orgel der St.-Clemens-Kirche in Mayen für 800 Taler erworben.St.-Stephanus-Kirche 1909 und 1910 wurde die Kirche renoviert. 1927 wurden drei neue Glocken hergestellt. Am 10. August 1942 musste Nachtsheim aus Kriegsgründen zwei Glocken abgeben. Auf dem Kirchenplatz wurde die Mariensäule im Jahre 1944 eingeweiht. 1949 erhielt die Kirche zwei neue Glocken, 1960 kam eine weitere dazu. In Rom wurden Reliquien des Heiligen Stephanus erworben und am 11. August 1957 nach Nachtsheim überführt. Die heutige katholische Pfarrkirche St. Stephanus wurde am 13. Juni 1971 durch Carl Schmitt eingeweiht. In ihr befindet sich noch der Taufbrunnen aus dem Jahre 1557 mit dem VirneburgerWappen. Aus einem unbekannten Grund sind dort aber oben drei und unten vier Rauten abgebildet, also umgekehrt zum offiziellen Virneburger Wappen. Zu den Filialkirchen gehören in Anschau St. Ägidius, in Ditscheid St. Apollonia und in Münk St. Hubertus. Derzeitiger Pfarrer ist Michael Frevel, der seit dem Jahre 2000 im Amt ist.

Grube Bendisberg

Besucherbergwerk "Grube Bendisberg"

Das 3-Stollen-Besucherbergwerk " Grube Bendisberg " ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. Es bietet atemberaubende Einblicke tief ins Innere der Erde. Alte Bergmanns-Traditionen werden lebendig – eine faszinierende Welt inmitten von mühselig gebrochenem Gestein.   Der Bergbau auf Blei- und Zinkerze bei St. Jost und Virneburg kann auf ein hohes Alter zurückblicken. Die Grube Bendisberg baute einstmals auf insgesamt fünf Ebenen Erz ab; eine größere wirtschaftliche Bedeutung hat die Grube jedoch nie erreicht denn die Erzvorräte waren relativ gering. Die beiden unteren Ebenen haben keinen unmittelbaren Zugang von außen. Sie stehen heute voll Wasser und sind nicht mehr erreichbar. Im Jahr 2003 wurde der Tiefe Eisenheldstollen nach fast fünfzig Jahren wieder geöffnet, im November 2004 erfolgte dann die Öffnung des Mittleren Eisenheldstollens. Nach Besichtigung des Bergwerks war die Idee geboren, hier ein Besucherbergwerk zu errichten. Die engen Stollen und Strecken, Sprengstoff- und Haspelkammer, Rollen, Schütten, Erzgänge sowie die mineralischen Aussinterungen boten spannende Möglichkeiten in die Vergangenheit zu reisen. Mit Hilfe der "Fördergemeinschaft für Bergmannstradition linker Niederrhein e.v., Kamp-Lintfort", war dieses Vorhaben dann auch überhaupt erst möglich. Denn in diesem Verein wirken ehemalige Bergleute, Bergwerksingenieure und Vermesser mit, die der Ortsgemeinde Langenfeld nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch konkret bei der Baumaßnahme – der inneren Erschließung des Bergwerks – zur Hand gingen und noch gehen, und einen großen Teil der erforderlichen Eigenleistung erbrachten. So konnte schließlich, nach 7 Jahren anstrengender und intensiver Bau- und Entwicklungszeit, das "Besucherbergwerk Grube Bendisberg" im Oktober 2011 in Langenfeld eröffnet werden.

Monreal Ortskern mit Blick auf Burg, © Eifel Tourismus GmbH/H.-J. Sittig

Monreal - die Fachwerkidylle im romantischen Elztal

Monreal, im Mittelalter eine von Stadtmauer und zwei Burgen geschützte Siedlung der Grafen von Virneburg, im Jahr 1632 von den Schweden und 1689 von den Franzosen verheert, schaffte wenig später den Wiederaufstieg als Tuchmacherstadt. Davon künden stattliche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert am Lauf des Flüsschens Elz. Unsere Gemeinde ist seit ewigen Zeiten besiedelt. Funde aus vorchristlicher Zeit belegen das. Urkundlich erwähnt wird "Mons regalis", also "Königsberg" erstmals 1229. Damals übereignete der Graf Philipp von Virneburg die Region um Monreal an seinen Bruder Hermann. Hermann begann sofort die große Burg zu bauen und den Flecken "Kunigsberg" mit dicken Mauern wehrhaft zu machen. Bereits 1306 bekam Monreal die Stadtrechte, erst 1642 folgten die Marktrechte. Monreal gehörte zum Gebiet des Trierer Erzbistums, die Virneburger Grafen aber hatten beste Beziehungen zu den Erzbischöfen in Köln. Deshalb waren Konflikte zwischen den Monrealern und Trier damals an der Tagesordnung. 1545 starb das Grafengeschlecht von Virneburg aus. Sofort zog Trier das Lehen Monreal an sich und setzte eigene Amtsmänner auf die Burg. Das Schloß "Löwenstein" wurde 1632 von schwedischen und 1689 von französischen Truppen zerstört. Nach dem 30-jährigen Krieg entstand im Ort eine bedeutende Tuchindustrie, gestützt auf die Wolle der großen Schafherden der Eifel. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde dieser Industriezweig Opfer der starken internationalen Konkurrenz. Monreal mit dem historischen Ortskern Malerisch überragt von der Löwenburg und der Phillippsburg, hat sich Monreal inmitten des engen Elztals ein ungestörtes, reizvolles Ortsbild erhalten, das vom aufwändig restaurierten Viergiebelhaus geprägt wird. Drei steinerne Brücken führen mitten im Ort über die Elz, von denen die mittlere Fahrbrücke wohl die schönste ist - geschmückt durch eine Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk und das im Rheinland einzigartige Löwendenkmal. Informationsschilder an besonders sehenswerten Gebäuden machen die Besucher mit der Geschichte Monreals vertraut. Monreal ist nicht nur ein kleiner Marktflecken, sondern besitzt seit 1306 Stadtrechte und seit 1642 Marktrechte. Aber auch das Mittelalter begegnet dem Besucher: in der Parrkirche aus dem 15. Jahrhundert oder in der Georgskapelle auf dem Friedhof (13. Jahrhundert).  

Kehrig-Ansicht

Kirche St. Kastor und Katharina in Kehrig

Die Castor von Karden geweihte Pfarrkirche von Kehrig und der Zehnt gehörten bis 1802 dem Kastorstift in Karden. 1656 besaß die Kirche von Kehrig, die nach de Lorenzi aus dem 13./14. Jahrhundert gestammt haben soll, drei Altäre. Der Hauptaltar war Kastor, die Nebenaltäre, Maria und Petrus geweiht. Die heutige Pfarrkirche, die 1869–1872 von dem Düsseldorfer Architekten Pickel errichtet wurde, ist St. Kastor und St. Katharina geweiht. Am Ortsausgang lag ferner eine Wolfgangskapelle. Eine weitere ehemals Lucia geweihte Kapelle war die sog. Mädburgkapelle. Diese angeblich von der Familie von Monreal gestiftete Kirche soll 1350 schon lange der Muttergottes geweiht gewesen sein. Ritter Heinrich Muhl von der Neuerburg versah die Kapelle damals mit einer Pfründe (Benefizium). Das Vorschlagsrecht für den Kaplan ging nach Heinrichs Tod an das Stift Karden. Im 18. Jahrhundert nutzte eine Eremitage die Kapelle. Die Anlage war 1887 nicht mehr vorhanden. Die Kapelle ist heute eine Ruine.

Außenansicht Ruine Mädburg

Mädburg Kehrig

Die Klosterruine "Mädburg" bei Kehrig Unweit der Mündung des in Kehrig entspringenden Klosterbaches umfließt die Elz ein etwa 20 m über der Talsohle sich erhebendes kleines Plateau, das nach Nordwesten von einem felsigen Steilhang begrenzt wird. Hier liegen weltabgeschieden zwischen hohen Fichten und umwuchert von Dornengestrüpp, die umfangreichen Reste eines Kirchleins, das den seltsamen Namen Mädburg führt. (Quelle: Internetseite der Ortsgemeinde Kehrig http://www.kehrig-eifel.de/ )