Kirche St. Kastor und Katharina

Kehrig

Inhalte teilen:

Die Castor von Karden geweihte Pfarrkirche von Kehrig und der Zehnt gehörten bis 1802 dem Kastorstift in Karden. 1656 besaß die Kirche von Kehrig, die nach de Lorenzi aus dem 13./14. Jahrhundert gestammt haben soll, drei Altäre. Der Hauptaltar war Kastor, die Nebenaltäre, Maria und Petrus geweiht. Die heutige Pfarrkirche, die 1869–1872 von dem Düsseldorfer Architekten Pickel errichtet wurde, ist St. Kastor und St. Katharina geweiht.


Am Ortsausgang lag ferner eine Wolfgangskapelle. Eine weitere ehemals Lucia geweihte Kapelle war die sog. Mädburgkapelle. Diese angeblich von der Familie von Monreal gestiftete Kirche soll 1350 schon lange der Muttergottes geweiht gewesen sein. Ritter Heinrich Muhl von der Neuerburg versah die Kapelle damals mit einer Pfründe (Benefizium). Das Vorschlagsrecht für den Kaplan ging nach Heinrichs Tod an das Stift Karden. Im 18. Jahrhundert nutzte eine Eremitage die Kapelle. Die Anlage war 1887 nicht mehr vorhanden. Die Kapelle ist heute eine Ruine.


Ansprechpartner:


Winfried Stadtfeld Diakon


Pfarrstraße 7


56727 Mayen-Alzheim


Telefon: 02651/2198


E-mail: pfarrhaus.alzheim@t-online.de

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Geöffnet

Ort

Kehrig


Kontakt

Ortsgemeinde Kehrig
Am Siegenpfad 3
56729 Kehrig
Telefon: 0049265173935

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Kottenheimer Büden

Kottenheimer Büden - Vulkanpark

"Kottenheimer Büden" Am "Kottenheimer Büden" (407 m, bei der Ortsgemeinde Kottenheim), der Ostflanke des Beller Berg-Vulkans, öffnet sich Ihnen der Blick in den mächtigsten der drei Lavaströme des Vulkans. Der Büden ist entstanden als vor rund 200.000 Jahren in heftigen Explosionen Lavabomben und -fetzen aus dem Beller Berg-Vulkan herausgeschleudert wurden und sich zu einem mächtigen Schlackenwall auftürmten. Geologische Lehrpfade machen das längst Vergangene wieder lebendig und erklären den Besuchern dieser Vulkanpark-Station ihre Entstehung und die Nutzung der Basaltlavavorkommen. Menschen nutzen die dortige Basaltlava seit vorchristlicher Zeit.

Grube Bendisberg

Besucherbergwerk "Grube Bendisberg"

Das 3-Stollen-Besucherbergwerk " Grube Bendisberg " ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. Es bietet atemberaubende Einblicke tief ins Innere der Erde. Alte Bergmanns-Traditionen werden lebendig – eine faszinierende Welt inmitten von mühselig gebrochenem Gestein.   Der Bergbau auf Blei- und Zinkerze bei St. Jost und Virneburg kann auf ein hohes Alter zurückblicken. Die Grube Bendisberg baute einstmals auf insgesamt fünf Ebenen Erz ab; eine größere wirtschaftliche Bedeutung hat die Grube jedoch nie erreicht denn die Erzvorräte waren relativ gering. Die beiden unteren Ebenen haben keinen unmittelbaren Zugang von außen. Sie stehen heute voll Wasser und sind nicht mehr erreichbar. Im Jahr 2003 wurde der Tiefe Eisenheldstollen nach fast fünfzig Jahren wieder geöffnet, im November 2004 erfolgte dann die Öffnung des Mittleren Eisenheldstollens. Nach Besichtigung des Bergwerks war die Idee geboren, hier ein Besucherbergwerk zu errichten. Die engen Stollen und Strecken, Sprengstoff- und Haspelkammer, Rollen, Schütten, Erzgänge sowie die mineralischen Aussinterungen boten spannende Möglichkeiten in die Vergangenheit zu reisen. Mit Hilfe der "Fördergemeinschaft für Bergmannstradition linker Niederrhein e.v., Kamp-Lintfort", war dieses Vorhaben dann auch überhaupt erst möglich. Denn in diesem Verein wirken ehemalige Bergleute, Bergwerksingenieure und Vermesser mit, die der Ortsgemeinde Langenfeld nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch konkret bei der Baumaßnahme – der inneren Erschließung des Bergwerks – zur Hand gingen und noch gehen, und einen großen Teil der erforderlichen Eigenleistung erbrachten. So konnte schließlich, nach 7 Jahren anstrengender und intensiver Bau- und Entwicklungszeit, das "Besucherbergwerk Grube Bendisberg" im Oktober 2011 in Langenfeld eröffnet werden.

Außenansicht Ruine Mädburg

Mädburg Kehrig

Die Klosterruine "Mädburg" bei Kehrig Unweit der Mündung des in Kehrig entspringenden Klosterbaches umfließt die Elz ein etwa 20 m über der Talsohle sich erhebendes kleines Plateau, das nach Nordwesten von einem felsigen Steilhang begrenzt wird. Hier liegen weltabgeschieden zwischen hohen Fichten und umwuchert von Dornengestrüpp, die umfangreichen Reste eines Kirchleins, das den seltsamen Namen Mädburg führt. (Quelle: Internetseite der Ortsgemeinde Kehrig http://www.kehrig-eifel.de/ )