Igeler Säule UNESCO Weltkulturerbe

Igel

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Die Säule wurde in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. von einer hier ansässigen wohlhabenden Tuchhändlerfamilie erbaut. Im November 1986 wurde die 23 m hohe Säule zum "Weltkulturerbe" erklärt, da sie das besterhaltenste Pfeilergrabmal nördlich der Alpen ist.

"Doch ein herrlicher Sonnenblick belebte soeben die Gegend, als mir das Monument von Igel wie der Leuchtturm einem nächtlichen Schiffenden entgegenglänzte. Vielleicht war die Macht des Altertums nie so gefühlt als an diesem Kontrast: Einem Monument, zwar aus kriegerischen Zeiten, aber glücklicher siegreicher Tage und eines dauernden Wohlbefindens rühriger Menschen in dieser Gegend(...)". Dieses Zitat von J.W. von Goethe beschreibt die Igeler Säule, ein 23 m hoher, aus dem 3. Jahrhundert stammender Grabpfeiler, der von der römischen Tuchhändlerfamilie der Secundinier zu Ehren verstorbener Familienangehöriger errichtet wurde.

Auf ehemals farbigen Reliefs sind Darstellungen aus dem Geschäftsleben der Tuchmacher zu sehen, es sind Auszüge aus der griechisch-römischen Mythologie sowie Situationen aus der römischen Lebensweise abgebildet. Das Denkmal, das unmittelbar an der Römerstraße Trier-Metz liegt, diente der Familie in seiner farbenfrohen Aufmachung aber auch als Werbung für deren Tuchgeschäft, das sich vermutlich innerhalb der Stadtgrenzen Triers befand.1986 wurde die Igeler Säule in die Liste der UNESCO-Weltkulturerben aufgenommen. Eine farbige Nachbildung des Obelisks kann man heute im Rheinischen Landesmuseum in Trier besichtigen.

Die Igeler Säule befindet sich in der Ortsmitte Igels, unweit von Trier und ist für Besucher frei zugänglich.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die Igeler Säule ist jederzeit frei zugänglich.

Ort

Igel


Kontakt

Igeler Säule
Trierer Straße 41
54298 Igel
Telefon: (0049)6501 602 666

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