Altes Rathaus

Stolberg

Inhalte teilen:

Ursprünglich schlossen sich dem neoklassizistischen Zentralbau des alten Rathauses nach Norden die Rathausschule und nach Süden ein verlängerter Seitenflügel an. Ausstrahlung u. Charme der alten Rathausarchitektur kam erst angemessen zur Geltung, nachdem man besagte Anbauten entfernt hatte, um Platz für den elfgeschossigen Rathaus-neubau zu schaffen. Der Umbau des alten Rathauses ließ in Verbindung mit einer sorgsamen u. denkmalpflegerischen Sanierung des reduzierten Baukörpers ein symmetrisch gegliedertes, repräsentatives Solitärbauwerk entstehen, das die neoklassi-zistischen Stilvorstellungen des frühen 19. Jh. fast besser reflektiert als das Original. Das positive Erscheinungsbild des restaurierten Altbaus überzeugte viele Skeptiker u. dürfte auch bei der Entscheidung zur bestandserhaltenden Sanierung der Stolberger Altstadt eine Rolle gespielt haben. Am 18. Juni 1838 legte der damalige Prinz Wilhelm von Preußen den Grundstein zu einem Rathaus, dessen klassizistischerBau in zwei Jahren fertig gestellt wurde. Der Neubau dieses Rathauses markiert äußerlich die seit der Besetzung der Franzosen 1794 erlangte Freiheit der "Stolberger Gemeinde". Im Jahre 1844 fand eine Erweiterung statt. Beidseitig wurden große Seitenflügel angebaut. Der linke Trakt beherbergte Amtsräume und Wohnungen, den rechten nutzte man als Schulgebäude. Dahinter befand sich seit den 1930er Jahren ein Teil des Stadtgartens. Nach Abriss der Anbauten sowie der Aufgabe des Stadtgartens fand 1974 die Grundsteinlegung zum Hochbau des Rathauses statt, das 1977 seiner Bestimmung übergeben wurde. Der Neubaukomplex ist mit dem klassizistischen Altbau verbunden. Dieser beherbergt den Großen Ratssaal sowie das Standesamt. In der Adventszeit wird durch die Gestaltung der Fenster aus dem historischen Gebäude der größter Adventskalender in der Region.

Ort

Stolberg

Kontakt

Altes Rathaus
Rathausstraße 15
52222 Stolberg
Telefon: (0049) 2402 99900-81

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Kierberg in Simmerath-Woffelsbach, © Naturpark Nord Eifel e.V

Eifel-Blick "Kierberg" in Simmerath-Woffelsbach

Beschreibung: Der Kierberg liegt auf einer Höhe von 455 Metern über dem Meeresspiegel. Weit reicht der Blick von hier aus über den Rursee hinweg in östlicher Richtung in den Nationalpark Eifel. Nach dem Motto "Natur Natur sein lassen" entwickeln sich im Nationalpark Eifel weitgehend ohne Eingreifen des Menschen standorttypische Laubwälder. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten finden in den großflächigen Laubwaldbeständen eine Heimat.Majestätische Buchenwälder, knorrige Eichen und wilde Bäche: Besuchern bieten sich spektakuläre Eindrücke beim Besuch des Nationalparks. Der Nationalpark lässt sich auf eigene Faust oder bei einer sachkundigen Führung erleben. Die Nationalparktore der Umgebung informieren über die Naturerlebnismöglichkeiten.Anreise: Der Eifel-Blick liegt direkt an der Landstraße L128 zwischen Steckenborn und Woffelsbach. Aus Richtung Steckenborn kommend, befindet sich der Parkplatz auf der rechten Straßenseite.GPS-Koordinaten (WGS 84): N50° 37.2675 E6° 22.03027

Kreuz im Venn, © Wolfgang Tscherner

Kreuz im Venn

Als einziger Konglomeratfelsen im Monschauer Land liegt am Rande des Hohen Venn der gewaltige, 80 Meter lange Felsen der Richelsley. Ihn krönt das 1890 zu Ehren des Priors Stephan Horrichem, des Apostels vom Hohen Venn, errichtete Kreuz. Der Prior des Prämonstratenserklosters Reichenstein war unermüdlich in seiner Hilfsbereitschaft für die bedrängten Menschen am Venn während des 30 jährigen Krieges. Die Eifeldichterin Klara Viebig hat mit ihrem naturalistischen Roman "das Kreuz im Venn" berühmt gemacht. Das 6 m hohe Eisenkreuz steht auf einem 12 Meter hohen Konglomeratfelsen.