Klausenhöhle

Kordel

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In der Klausenhöhle lebte wohl im 18. Jh. ein Klausener, ein Eremit, der sein ewiges Heil durch ein Leben in völliger Abgeschiedenheit zu erreichen suchte. Beiderseits am Eingang der Höhle sind Widerlager zur Aufnahme von Vierkantbalken zu erkennen, zwischen denen man sich eine stabile Tür vorstellen kann. Im Inneren sind in etwa zwei Metern Höhe an beiden Seiten in regelmäßigen Abständen Balkenlöcher zu sehen. Wahrscheinlich schloß eine Decke den Raum gegen die nach oben zulaufende hohe Felsplatte ab. In der Tiefe der Höhle lassen weitere Balkenlöcher eine Unterteilung des Raumes vermuten

An der Ostseite der Höhle befindet sich eine Ausgrabung mit einem Loch in der Felsaußenwand. Erkennbar ist, dass mit Hammer und Meißel nachgearbeitet wurde. Ein geschützter Schlafraum bot sich dadurch an. Die Nische unter diesem Etagenraum war sicherlich zu einem Andachtsraum hergerichtet. In der Fensteröffnung der Etage sowie außen an der Westseite sind primitive, entfernt an Totenmasken erinnernde Gesichter erkennbar. Sie dienten wohl exorzistischen Zwecken. Böse Geister sollten ferngehalten werden.

Ort

Kordel


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Klausenhöhle
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