Vier Seen
Urftseemauer, © Ulli Schleppe
  • Strecke: 59,6 km
  • Dauer: 6:00 h
  • Schwierigkeit: schwer

Vier Seen

Heimbach

Startpunkt ist das Nationalpark Tor in Heimbach. Entweder Sie reisen mit der Rurtalbahn an oder nutzen den großen Parkplatz „An der Laag“.

Die ersten 10 Kilometer fahren Sie auf dem RurUfer-Radweg (RUR). Am Kreisverkehr geht es ins Städtchen bis zur Steinbrücke. Hier folgen Sie dem Flusslauf auf dem Seerandweg an unserem ersten See vorbei bis zum sehr bekannten Jugendstilkraftwerk. Kraft ist ein gutes Stichwort. Kurze Zeit später brauchen Sie diese für den ersten Aufstieg, der uns auf die Höhe des Staudammes für unseren zweiten See bringt, dem Schwammenaueler Stausee, auch Rursee genannt.

Sie gelangen über Serpentinen durch das Resort Eifler Tor bis zur L 15. Über die Straße und links in den Parkplatz Büdenbach folgen Sie weiter dem RurUfer-Radweg. Ein schönes Stück Nationalpark am Rande des Kermeters begleitet. Am Scheitelpunkt des Weges geht es bergab ans Ufer des Rursees zurück an den Paulushofdamm. Hier biegen Sie nach links ab, die Tour führt im späteren Verlauf am Rurberg vorbei.

Schon radeln Sie entlang des dritten Sees, dem sogenannten Obersee. Die alte K 7 ist seit vielen Jahrzenten die Verbindung zwischen Rurberg und Gemünd. Der flache Teil der Stecke endet, wenn es hoch zur Urftseemauer geht. Auf dem Bauwerk gibt es Rast- und Ruhemöglichkeiten.

Unter Ihnen liegt der Obersee, weiter geht es entlang des nächsten Sees, dem Urftsee. Weiter folgen Sie der Routebis vor Ihnen eine moderne Brücke über die Urft auftaucht, die Victor von Neels-Brücke..

Der Anstieg nach Vogelsang-ip liegt mit 16 % Steigung vor uns. Vorbei an den Sportanlagen und am „Fackelträger“ geht es bergauf. Eine Anstrengung, die sich lohnt, wenn man das neue Forum Volgelsang, den Ausblick auf Urftsee und Kermeter, den Info- und Ausstellungsbereich oder auch die Gastronomie erreicht hat. Raus aus Vogelsang geht es über die breite Teerstraße bis zum Kreisverkehr „Walberhof“. Hinter dem Parkplatz geht es gut geschottert und steil bergab nach Einruhr. Die Stecke ist als Radweg im Nationalpark ausgeschildert und führt im letzten Stück auf der B 266 an den Rand des Dorfes und an den Obersee. Sie biegen rechts ab in die Heilsteinstraße.

Über die Rurbrücke folgen Sie dem Wasser am anderen Ufer ein Stück am der B 266. Wir sind wieder auf dem RUR. In der ersten Spitzkehre fahren wir rechts Richtung Rurberg auf der L 128. Rechts ab geht es auf dem Eiserbachdamm, den Sie nach links überqueren. Orientierung bietet das Gebäude des Nationalpark-Tores Rurberg.

Die letzte Etappe führt Sie am anderen Ufer des Rursees über Woffelsbach zurück nach Schwammenauel. Hier verlassen Sie Rurberg an der Wasserkante über Grimmischall, In den Höfen, Hövel, rechts in die Wiesenstraße, links vorbei am Campingplatz und parallel zur Landstraße auf der Woffelsbacher Straße. Die L 128 wird erreicht und begleitet Sie nun bis zum Ortseingang. Auf der Wendelinustraße geht es runter und wieder rauf. Über Kirschberg und „Im Zemmer“ gelangen Sie aus dem Dorf heraus ins Schilsbachtal.

Weiter (und immer auf dem RurUfer-Radweg) passieren Sie einige Wassersportclubs und gelangen an den Parkplatz Eschauel. Am Parkplatz gerade aus und 4 km entlang des Ufers bis zum „Seehof“ und der Anlegestelle der Schifffahrt. Hinter der Schranke links und rechts herunter in den Wald. Unten links auf die Brementhaler Straße. An der Nepomuk Kapelle biegen Sierechts ab und fahren weiter runter bis zum Nationalpark Tor Heimbach, dem Ende dieser Tour.

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Infos zu dieser Route

Start: Nationalpark-Tor Heimbach

Strecke: 59,6 km

Dauer: 6:00 h

Schwierigkeit: schwer

Tourenart: Radfahren

Aufstieg: 303 m

Abstieg: 303 m

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Merkmale:

  • Rundtour

Rureifel-Tourismus e.V.

An der Laag 4
52396 Heimbach

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Reisen mit der Deutschen Bahn

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Alter Schützengraben am Wegesrand, © Bert van London

Kreuzweg des Friedens [80]

Im Winter des Jahres 1944/45 tobte der Zweite Weltkrieg in der Umgebung von Schmidt. Gewalttaten und Grausamkeiten brachten unendliches Leid über Soldaten und Zivilbevölkerung. Als im Februar 1945 das Morden ein Ende hatte, blieben zurück ... zerschossene Wälder, verwüstete Siedlungen, Kriegsschrott und Leichen. Das apokalyptisch anmutende Ausmaß der Zerstörung ist heute nicht mehr wirklich vorstellbar. Und doch sind Fragmente des Grauens geblieben, seien es düstere Bunkeranlagen oder erst allmählich verblassende Spuren todbringender Schlachten. Immer noch treten Reste von Kriegsmaterial zutage oder werden Skelettteile getöteter Soldaten geborgen. Mahnmale und Kreuze versuchen die Erinnerung an unsägliches Leid wach zu halten, damit nachfolgende Generationen ihre Lehren ziehen aus einer Zeit, in der Terror und Gewalt herrschten. Mit dem „Kreuzweg des Friedens“ möchte die Kirchengemeinde St. Hubertus ins Gedächtnis rufen, wie zerbrechlich Frieden und Freiheit sind. Möge die Ein-sicht reifen, dass Bereitschaft zur Versöhnung der einzig richtige Weg zu einem dauerhaften Frieden ist; zu allen Zeiten und überall in der Welt. (TEXT: Bert van London,Konrad Schöller)