Stadtmuseum Düren

Stadtmuseum Düren

Düren

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Im Stadtmuseum Düren wird Vergangenes wieder lebendig. In wechselnden Ausstellungen zeichnet das Museum die bewegte Geschichte der Industriestadt Düren nach. Immer sonntags können die Besucher in die aktuellen Ausstellungen eintauchen. Audioguides und Tablet PCs stehen dabei zur kostenlosen Verfügung. Immer am letzten Sonntag im Monat lädt das Museum zu einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Ausstellung ein. Der Eintritt ins Stadtmuseum ist frei.

Im dauerhaft installierten Gedenkraum wird die Zerstörung Dürens am 16. November 1944 gezeigt. Am Nachmittag dieses Tages zerstörte die Royal Airforce im Zuge der Operation Queen die Stadt Düren. In weniger als einer halben Stunde legten Bomben Düren in Schutt und Asche. 3126 Menschen kostete der Luftangriff offiziell das Leben, mehr als 90 % der Innenstadt wurden zerstört. Der 16. November 1944 markiert vorerst das traurige Ende einer einst stolzen Stadt.

Das Stadtmuseum Düren stellt die Geschichte der Stadt in mehreren Abschnitten dar. Im folgenden finden Sie Beschreibungen zu den aktuellen Ausstellungen.

 

Betrogene Hoffnungen. Düren zwischen Aufbruch und Weltwirtschaftskrise 1919-1929

Die Ausstellung thematisiert die Zeit der 20er Jahre. Politische Aspekte wie die Besatzungszeit durch englische und später französische Truppen, das Frauenwahlrecht und die Separatistenbewegung werden ebenso dargestellt wie Konsum und Armut, Freizeit und Kino. Daneben spielt auch die Stadtentwicklung eine wichtige Rolle in der Weimarer Zeit. Weite Teile des Grüngürtels entstehen ebenso wie die weltweit erste Dreigurtbrücke in Düren. Die Auswirkungen der französischen Besatzung, der Hyperinflation von 1923 und der Weltwirtschaftskrise auf Dürener Unternehmen nehmen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Zeit ein.

Von Brauern und Wirten. Dürener Biergeschichte(n)

Die Dürener Gaststätten und Wirtshäuser beherbergen und bewirten seit Jahrhunderten die Gäste unserer Stadt. Doch sie schaffen nicht nur Reisenden ein (vorübergehendes) Heim und den Bewohnern Dürens gemütliche Treffpunkte, sondern waren und sind ebenso für Vereine aller Art unentbehrliche Lokalitäten. Sie boten einen Ort zum Austausch, und auch zur Zurschaustellung von Kuriositäten. Beispielsweise im Dezember 1845, als in der Gastwirtschaft „Zur Eule“ in der Kämergasse ein Kalb mit zwei Hinterteilen und acht Füßen gegen Gebühr besichtigt werden konnte. In ihnen fanden Konzerte und Theateraufführungen statt. Damals wie heute sind sie Ausdruck ihrer Zeit, Teil der Kultur ihrer Stadt und prägen die einheimische Bevölkerung. Und wenn sie sprechen könnten, würden sie bestimmt die eine oder andere Anekdote erzählen.

Das Stadtmuseum Düren hat sich diesem Thema in der neuen Ausstellung „Von Brauern und Wirten – Dürener Biergeschichte(n)“ angenommen. Denn es gibt noch zahlreiche solcher Geschichten zu erzählen. Geschichten von Gaststätten, Hotels und Brauereien, die man heute noch kennt. Und Geschichten von Lokalen und Wirtshäusern, die im Laufe der Jahre aus der Erinnerung verschwunden sind. Viele von ihnen können in der Ausstellung im Dürener Stadtmuseum nachverfolgt werden.


 

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Sonntag: 11:00 - 17:00 Uhr (freier Eintritt)

    Im August bleibt das Museum geschlossen.

    Jeden Dienstag ab 18:00 Uhr findet ein offener Treff statt für alle, die an der Stadtgeschichte interessiert sind. Hierfür bitte den Seiteneingang Cranachstraße nutzen.

Ort

Düren

Kontakt

Stadtmuseum
Arnoldsweilerstr. 38
52351 Düren
Telefon: (0049) 2421/1215925

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