St. Donatus-Kapelle Honerath

Honerath

Inhalte teilen:

Zur Geschichte der Honerather Kapelle 
 
Mit dem Bau der heutigen Kapelle wurde im Jahr 1897 begonnen. Mit Ochsenkarren
wurden für den Bau Steine aus Kirmutscheid herangeschafft. Nach etwa einem Jahr
war die kleine Kirche gebaut, so dass sie am 8. August 1898 zu Ehren von St.
Donatus geweiht werden konnte. Dass die Kirche gebaut werden konnte, war ein
Verdienst von Johann Weyrauch aus Langenlonsheim/Nahe, der im Jahr 1893
Pfarrer in Adenau geworden war und der sich für den Neubau einsetzte. 
 
In Honerath gab es lange zuvor den Wunsch nach einer eigenen größeren Kapelle,
weil der Weg nach Adenau weit und beschwerlich war. Aus Aufzeichnungen aus dem
Jahre 1683 geht hervor, dass es bereits damals einen Plan gab, in Honerath ein
Oratorium (Bethaus) zu bauen. Und 1789 baten die Honerather den zuständigen
Kölner Erzbischof schriftlich, die kleine baufällige Kapelle im Ort abreißen und ein
neues und größeres Gotteshauses bauen zu dürfen. Dieses Ansinnen wurde jedoch
abgelehnt. Es wurde den Gläubigen aus Honerather sogar verboten, auf eigene
Kosten mit einem Neubau zu beginnen. So verfiel die baufällige Kapelle immer mehr. 
 
Der Altar stand bis 1940 in der Kesselinger Pfarrkirche. Er ersetzte einen marode
gewordenen früheren Altaraufbau. Der Tabernakel wurde von den Mönchen von
Maria Laach gestiftet. 
 
Im Jahr 1950 wurde eine Sakristei angebaut - ebenso in Eigenleistung wie die
Trockenlegung des Mauerwerks zwei Jahrzehnte später, die Erneuerung des
Innenputzes und der Außentür, das Verlegen eines neuen Fußbodens und das
Eindecken des Daches, für das die Materialkosten vom Bistum Trier übernommen
wurden. 
 
Der aus Adenau stammende Künstler Kurt Gratzel schuf Anfang der 1960er Jahre
nach einem Entwurf von Regionaldekans Paul Schütz von Honerather Gläubigen
gestiftete Kreuzweg-Stationen. Seit 1980 verfügt die Kapelle über ein elektrisches
Glockengeläut. Vorgängerinnen der von Honerather Bürgern gestifteten heutigen
Eisenglocke waren zwei Bronzeglocken aus dem Jahr 1929, die im Zweiten
Weltkrieg eingeschmolzen wurden. 

Quelle : aw-wiki

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Öffnungszeiten erfahren Sie unter: 02694/ 247 oder 02695 / 284

Ort

Honerath


Kontakt

St. Donatus-Kapelle Honerath
Aachener Str.
53518 Honerath

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn