Ettringer Bellerberg - Vulkanpark

Ettringen

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"Ettringer Bellerberg"

ist auch Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den "Ettringer Beller Berg". Vor rund 200.000 Jahren flossen aus diesem Vulkan drei gewaltige Lavaströme in die Umgebung unterhalb des Vulkans.

Allein die phantastische Aussicht lohnt den Aufstieg auf den Ettringer Beller Berg. Der 428 m hohe Gipfel bietet einen wunderbaren Blick über den eigentlichen "Schlot" des Vulkans hinweg, man kann fast alle der zahlreichen Vulkane der Osteifel überblicken. Der Blick schweift zudem weit über die Landschaft hinweg bis zum Rhein; jedoch auch in den Krater, der vom Beller Berg-Gebirgszug im Westen und im Osten vom "Kottenheimer Büden" zangenförmig umfasst wird. Der Kraterbereich, durch den ein Feldweg führt, wird heute landwirtschaftlich genutzt.

Auch im Vulkanpark erfahren die Besucher bei über 20 Landschafts- und Naturdenkmälern mehr über den vulkanologischen Ursprung unserer Region. Hier wird Vulkanismus anschaulich dargestellt und anhand von Schau- und Infotafeln faszinierend erläutert. Meistens führen Wanderwege durch die Stationen, die zum Teil, wie auch in unserem Fall, auf ehemaligen Industriegeländen entstanden sind ("Ettringer Lay" und "Kottenheimer Winfeld".

In der Verbandgemeinde Vordereifel gibt es neben dem "Ettringer Bellerberg" auch noch den "Kottenheimer Büden",  beide Wanderwege sind erschlossen und mit Schautafeln illustriert.

Die vier Vulkanparkstationen in der Vordereifel sind zudem durch den Vulkanologischen Wanderweg verbunden - diese Verknüpfung von mehreren Vulkanpark-Stationen ist übrigens ein Novum im Vulkanpark.

Außerdem können sich interessierte Gäste in mehreren Infozentren in der Region anhand von Filmen oder Modellen ein anschauliches Bild der Bearbeitung des Gesteins schon zu Römerzeiten machen.


Ettringer Bellerberg: Am Beller Berg 3, 56729 Ettringen


GPS-Koordinaten : N50°21.118' E007°13.683'


Kottenheimer Büden: K20, 56736 Kottenheim


GPS-Koordinaten : N50°21.355' E007°14.243'



Informationen unter dem Motto: "Die Vulkane sind unter uns";

sowie alle Stationen des Vulkanparks finden Sie auf: http://www.vulkanpark.com

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig geöffnet.

Ort

Ettringen


Kontakt

Vorsitzender Steinmetzverein
Bürresheimerstaße. 2a
56729 Ettringen

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Monreal Fachwerhaus und Burg

Fachwerkdorf Monreal

Monreal, im Mittelalter eine von Stadtmauer und zwei Burgen geschützte Siedlung der Grafen von Virneburg, im Jahr 1632 von den Schweden und 1689 von den Franzosen verheert, schaffte wenig später den Wiederaufstieg als Tuchmacherstadt. Davon künden stattliche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert am Lauf des Flüsschens Elz. Malerisch überragt von der Löwenburg und der Phillippsburg, hat sich Monreal inmitten des engen Elztals ein ungestörtes, reizvolles Ortsbild erhalten, das vom aufwändig restaurierten Viergiebelhaus geprägt wird. Drei steinerne Brücken führen mitten im Ort über die Elz, von denen die mittlere Fahrbrücke wohl die schönste ist - geschmückt durch eine Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk und das im Rheinland einzigartige Löwendenkmal. Informationsschilder an besonders sehenswerten Gebäuden machen die Besucher mit der Geschichte Monreals vertraut. 

Kottenheimer Büden

Kottenheimer Büden - Vulkanpark

"Kottenheimer Büden" Am "Kottenheimer Büden" (407 m, bei der Ortsgemeinde Kottenheim), der Ostflanke des Beller Berg-Vulkans, öffnet sich Ihnen der Blick in den mächtigsten der drei Lavaströme des Vulkans. Der Büden ist entstanden als vor rund 200.000 Jahren in heftigen Explosionen Lavabomben und -fetzen aus dem Beller Berg-Vulkan herausgeschleudert wurden und sich zu einem mächtigen Schlackenwall auftürmten. Geologische Lehrpfade machen das längst Vergangene wieder lebendig und erklären den Besuchern dieser Vulkanpark-Station ihre Entstehung und die Nutzung der Basaltlavavorkommen. Menschen nutzen die dortige Basaltlava seit vorchristlicher Zeit.

Außenansicht Ruine Mädburg

Klosterruine Mädburg Kehrig

Die Klosterruine "Mädburg" bei Kehrig Unweit der Mündung des in Kehrig entspringenden Klosterbaches umfließt die Elz ein etwa 20 m über der Talsohle sich erhebendes kleines Plateau, das nach Nordwesten von einem felsigen Steilhang begrenzt wird. Hier liegen weltabgeschieden zwischen hohen Fichten und umwuchert von Dornengestrüpp, die umfangreichen Reste eines Kirchleins, das den seltsamen Namen Mädburg führt. (Quelle: Internetseite der Ortsgemeinde Kehrig http://www.kehrig-eifel.de/ )