Burgruine Dasburg

Dasburg

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Die Dasburg wurde um 850 erbaut. Der Legende nach war sie ein Fluchtort der Mönche der Prümer Abtei vor den Normannen. Die Burg war vermutlich ein Geschenk König Pippins des Kleinen ans Prümer Kloster. Nach dem Güterregister der Abtei Prüm wurde sie 1222 als Lehen an die Grafen von Vianden (Herren von Dasburg) gegeben. Die Verwaltung wurde durch adelige Herren vorgenommen. z.B. von Waldeck, von Metternich, von Biewer; der letzte Burgherr war ein Herr von Montigny. Zwischen 1683 - 1759 wurde die Burg von Ludvig XiV. beansprucht. 1794 -Einmarsch der französischen Revolutionstruppen. Im Jahre 1811 schenkt Napoleon die Dasburg seinem General Oudinot. Dieser lässt die Burg im Jahre 1813 versteigern, mit der Bedingung zum Abbruch bis zur Jahresfrist. Die Umfassungsmauern mit Burgtor sowie der 22m hohe Turm bleiben erhalten. Im Jahre 1817 wurde das Forsthaus auf die Stelle des ehemaligen Schafstalles erbaut.

Heute wird das 'Alte Forsthaus' als Ferienwohnung (Obergeschoß) genutzt. Kontakt: forsthaus@dasburg.de  Auch kann man den im Erdgeschoß liegenden Saal für Festlichkeiten buchen.  Das Trauzimmer bietet bequem Platz für 45 Personen. Weitere Informationen hierzu: standesamt@vg-arzfeld.de   


Ort

Dasburg

Kontakt

Ferienwohnung Forsthaus, OG Dasburg
An der Burg 2
54689 Dasburg
Telefon: (0049) 6550 772

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Klöppelkrieg - Denkmal

Klöppelkrieg - Denkmal

Der Klöppelkrieg (auch: Klëppelkrich) im Jahre 1798 war als Befreiungskrieg der West-Eifeler Bevölkerung gegen die französischen Besatzer geplant. Man wollte sich gegen die Franzosen wehren, die überhöhte Steuern forderten, junge Bauern zum Kriegsdienst einzogen und die Kirchen schlossen. Die Klöppelkrieger waren Bauern, die weder über Erfahrung im militärischen Bereich noch über schlagkräftige Waffen verfügten. Sie zogen mit einigen Flinten, ansonsten aber mit ihren berufsüblichen Werkzeugen wie z. B. Heugabeln, umgeschmiedeten Sensen und auch mit Knüppeln in den Krieg. Das Wort Klöppel kommt vom moselfränkischen bzw. luxemburgischen Klëppel, was so viel wie Knüppel bedeutet. Am 29. Oktober wollte eine 2000 Mann starke Armee die Stadt Luxemburg von den Franzosen befreien. Jedoch scheiterte dieses Unternehmen bereits in Hosingen, weit vor Luxemburg, als die Klöppelkrieger glaubten, dass sie in der Abenddämmerung französische Soldaten gesehen hätten. In Wahrheit war es aber nur ein Trupp Gendarmen, die sich so geschickt verhielten, dass man dachte, eine ganze Armee sei bereits im Anmarsch. Nachdem 110 französische Soldaten nach Arzfeld abkommandiert worden waren, sammelten sich bei ihrem Zug von Dasburg über Dahnen, Daleiden und Irrhausen nach Arzfeld etwa 500 Klöppelkrieger, um die Franzosen anzugreifen. Am 30. Oktober 1798 kam es vor dem Dorfeingang von Arzfeld zur Schlacht. Dabei starben 7 französische Soldaten und 33 Eifeler. 32 Klöppelkrieger wurden von den Franzosen gefangen genommen. Die meisten von ihnen wurden 1799 in der Stadt Luxemburg hingerichtet. An der Pfarrkirche in Arzfeld befindet sich zur Erinnerung ein vom Eifelverein 1908 errichtetes Klöppelkriegerdenkmal. Das Dorf Dahnen, das von allen aufständischen Orten die weitaus meisten Opfer zu beklagen hatte, hat im Oktober 1998 seinen Klöppelkriegern ein Denkmal auf dem Kirchenvorplatz gesetzt. In Daleiden wurde im selben Jahr auf dem Dorfplatz eine entsprechende Gedenktafel enthüllt. Weitere Klöppelkriegerdenkmäler gibt es seit 1899 in Clerf (Lux.) und seit 1972 in der Stadt Luxemburg, sowie seit 1898 in der belgischen Stadt Hasselt auf der Leopoldplein.

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Museum in der Wartehalle

In der Nähe des Dreiländerecks Belgien-Deutschland-Luxemburg befindet sich das wahrscheinlich kleinste Kunst-Museum der Welt.Seit der Eröffnung im August 2002 zeigt das Museum in der ehemaligen Schulbus-Wartehalle die Werke von Künstlerinnen und Künstlern der umliegenden Ländern in wechselnden Ausstellungen. Die Einzelausstellungen wechseln vier - oder fünfmal pro Jahr: Malerei, Zeichnungen, Grafik, Kunstfotografie, Plastik etc. Zur Zeit sehen Sie dort die Holz- und Linolschnitte von Hanns Altmeier 'Wir, die Eifel und ich' noch bis zum 01. November 2014. Das Museum entstand aus einer Dorf - Initiative der Bewohner von Welchenhausen (35 Einwohner; Teil der Gemeinde Lützkampen). In den sechs Jahren seit Bestehen des Museums wurden bereits über dreißig Ausstellungen gezeigt. Das Museum ist ständig geöffnet, das heißt: rund um die Uhr und der Eintritt ist frei. Der Museumsverein Warte - Halle Die Träger des Museums sind die Dorfgemeinschaft Welchenhausen - Lützkampen und der Verein "Museumsverein Warte - Halle / KultOUR - Tal / Isleker ART e.V." Die Museumsaktivitäten in dem 35 – Seelen – Dorf Welchenhausen haben bisher große Anerkennung und breite Resonanz in der Dreiländer - Region sowie bei den zahlreichen Gästen gefunden, die das touristisch reizvolle Our - Tal besuchen. Inzwischen betraut der Museumsverein auch das "Haus der Landschaft und Geschichte" im knapp zwei km entfernten Mühlenort Stupbach. Seit Herbst 2004 werden dort im ehemaligen Feuerwehr - Gerätehaus des Dorfes Ausstellungen, Dokumentationen und Materialien über Natur, Geschichte und Wanderziele präsentiert.