Marienkapelle

Arzfeld

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Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    Die Kapelle kann ganztägig besichtigt werden.

Ort

Arzfeld


Kontakt

Marienkapelle
Luxemburgerstraße 5
54687 Arzfeld
Telefon: (0049) 6550 961081
Fax: (0049) 6550 961082

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Kirche Arzfeld

Kirche Arzfeld

Katholische Pfarrkirche St. Maria-Magdalena Der Ort Arzfeld wird urkundlich 1391 erwähnt. Das älteste, gesicherte Zeugnis über eine Kirche in Arzfeld datiert von 1521. Sie war Eigenkirche der Herren von Ouren, die ihr Gebiet von der Abtei Prüm zu Lehen trugen, das Patronatsrecht besaßen und ein Drittel ihres Zehnts dem Pastor überließen. Die Kirche von 1521 bestand aus einem Turm, dem Schiff von nur 5,50m Länge und 6,80m Breite und einem quadratischen Chor. Im Jahre 1819 wurde der zweigeschossige Turm mit einem neuen Portal versehen. Gleichzeitig wurde der Chor vergrößert und erhielt fast die Breite des Schiffes. Den gotischen Fenstern des Schiffes gab man rundbogige Einfassungen. ...... Im Jahre 2003 wurde die Kirche zuletzt renoviert. Mit ihren in die Wände eingelassenen Kreuzwegstationen, dem alten, gothischen 'ewigen Licht', der Kanzel, Taufstein und dem 'Bruder Konrad' (Konrad von Parzham; 1934 von Papst Pius XI heiliggesprochen) ist die Kirche ein beliebter Ausflugsort geworden. Vor allen Dingen aber ist sie ein Ruheort in der Heute oft zu lauten und schnellen Zeit.

Ehrenfriedhof

Ehrenfriedhof

Die Kriegsgräberstätte in Daleiden ist mit über 3000 im Zweiten Weltkrieg Gefallenen der größte Ehrenfriedhof in Rheinland-Pfalz. Die Gefallenen waren bis zur Umbettung nach Daleiden auf 72 kleineren Anlagen der näheren Umgebung bestattet. lm natürlichen Abfall des Hangs sind die Gräberreihen im Verlauf der Höhenschichten eingeordnet, erschlossen durch Umgangs- und Zugangswege zu den einzelnen, mit einem Namensstein versehenen Gräbern. Eine Stützmauer mit Wall schließt die Gräberfläche nach außen ab. Kreuzwegstationen führen zur Friedhofsanlage. Der Ehrenfriedhof wurde - anstelle einer kleinen, barocken Wegekapelle - auf einer Anhöhe östlich des Ortes in den Jahren 1954 - 59 zum Gedenken an die im Eifel-Ardennen-Raum gefallenen Soldaten des 2.Weltkriegs angelegt. Die in mehreren ringförmigen Reihen angelegten Gräber von 3 224 Soldaten laufen auf einen offenen Gedenkraum im Zentrum des Rings zu. Die Gedenkstätte selbst wurde als Pfeilerrotunde gestaltet, in deren Mitte sich eine steinerne Pietà in expressiven Formen befindet. Eine Gedenkhalle mit den Namen der Gefallenen schließt an die Rotunde an.

Klöppelkrieg - Denkmal

Klöppelkrieg - Denkmal

Der Klöppelkrieg (auch: Klëppelkrich) im Jahre 1798 war als Befreiungskrieg der West-Eifeler Bevölkerung gegen die französischen Besatzer geplant. Man wollte sich gegen die Franzosen wehren, die überhöhte Steuern forderten, junge Bauern zum Kriegsdienst einzogen und die Kirchen schlossen. Die Klöppelkrieger waren Bauern, die weder über Erfahrung im militärischen Bereich noch über schlagkräftige Waffen verfügten. Sie zogen mit einigen Flinten, ansonsten aber mit ihren berufsüblichen Werkzeugen wie z. B. Heugabeln, umgeschmiedeten Sensen und auch mit Knüppeln in den Krieg. Das Wort Klöppel kommt vom moselfränkischen bzw. luxemburgischen Klëppel, was so viel wie Knüppel bedeutet. Am 29. Oktober wollte eine 2000 Mann starke Armee die Stadt Luxemburg von den Franzosen befreien. Jedoch scheiterte dieses Unternehmen bereits in Hosingen, weit vor Luxemburg, als die Klöppelkrieger glaubten, dass sie in der Abenddämmerung französische Soldaten gesehen hätten. In Wahrheit war es aber nur ein Trupp Gendarmen, die sich so geschickt verhielten, dass man dachte, eine ganze Armee sei bereits im Anmarsch. Nachdem 110 französische Soldaten nach Arzfeld abkommandiert worden waren, sammelten sich bei ihrem Zug von Dasburg über Dahnen, Daleiden und Irrhausen nach Arzfeld etwa 500 Klöppelkrieger, um die Franzosen anzugreifen. Am 30. Oktober 1798 kam es vor dem Dorfeingang von Arzfeld zur Schlacht. Dabei starben 7 französische Soldaten und 33 Eifeler. 32 Klöppelkrieger wurden von den Franzosen gefangen genommen. Die meisten von ihnen wurden 1799 in der Stadt Luxemburg hingerichtet. An der Pfarrkirche in Arzfeld befindet sich zur Erinnerung ein vom Eifelverein 1908 errichtetes Klöppelkriegerdenkmal. Das Dorf Dahnen, das von allen aufständischen Orten die weitaus meisten Opfer zu beklagen hatte, hat im Oktober 1998 seinen Klöppelkriegern ein Denkmal auf dem Kirchenvorplatz gesetzt. In Daleiden wurde im selben Jahr auf dem Dorfplatz eine entsprechende Gedenktafel enthüllt. Weitere Klöppelkriegerdenkmäler gibt es seit 1899 in Clerf (Lux.) und seit 1972 in der Stadt Luxemburg, sowie seit 1898 in der belgischen Stadt Hasselt auf der Leopoldplein.

Mariensäule

Mariensäule

Die Mariensäule, die Madonna vom EichelsbergWaxweiler gehörte bei der Ardennenoffensive 1944/45 zum Aufmarschgebiet der Wehrmacht. In diesen schweren Kriegsjahren gelobte die Bevölkerung von Waxweiler die Erbauung eines Denkmals zu Ehren der Muttergottes, wenn ihre Heimat verschont bliebe. Bei einem Bombenangriff feindlicher Flieger am 8. Januar 1945 kamen leider mehrere Einwohner und Fremdarbeiter ums Leben. Einige Wohnhäuser, das Amtsgericht und das Jugendheim wurden zerstört. Von weiteren Kriegskatastrophen blieb Waxweiler jedoch Gott sei Dank verschont. Bereits im September 1946 bildete sich ein Komitee zur Errichtung des versprochenen Denkmals. Als Standort einigte man sich auf die beherrschende Höhe des Eichelsberges. Grund und Boden wurden kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit der Ausführung des Projekts beauftragte man den Trierer Bildhauer Nagel. Der größte Teil der Kosten wurde durch Haussammlungen in Waxweiler und den umliegenden Ortschaften aufgebracht, der Rest aus Naturalien. Die benötigten Sandsteinblöcke stammen aus den Neidenbacher Steinbrüchen. Mit Pferdefuhrwerk wurden die 13 Rundblöcke und die Statue auf den Eichelsberg transportiert. Die beiden schweren Sockelsteine wogen jeder etwa 66 Zentner (3,3 t). Zum Aufrichten der Säule wurde vor Ort ein Gerüst aus sechs Stämmen von mehr als 20m Höhe erreichtet, an dem ein Flaschenzug hing. 20 Monate dauerte es, bis dieses beispielhafte Gemeinschaftswerk der Bevölkerung vollendet werden konnte. Am 9. Mai 1948, dem Tag der kirchlichen Einsegnung und der weltlichen Übergabe des Denkmals an die Katholische Kirchengemeinde Waxweiler, pilgerten mehrere hundert Personen in feierlicher Prozession auf den Eichelsberg. Eine Beleuchtung wurde 1949/50 installiert, die Erdverkabelung der Lichtleitung erfolgte 1956. Das Ehrenmal mit seinen vielen Danktafeln ist stets eine gern besuchte Andachtsstätte. Jedes Jahr findet an einem Maisonntag eine Prozession von der Pfarrkirche bis zur Mariensäule statt. Im Jahr 1998 feierte die Pfarreiengemeinschaft mit mehreren hundert Gläubigen das 50jährige Bestehen der Mariensäule. In den letzten Jahren versperrten die höher gewordenen Bäume immer mehr die Aussicht auf die Mariensäule. Das Kuratorium der heutigen Gerhard-Faber-Stiftung nahm sich im Jahr 2004 der Neugestaltung der kompletten Anlage an. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung wurde der Platz um die Mariensäule komplett neu saniert. Nun öffnet sich wieder der schöne Ausblick ins Prümtal und auf die umliegenden Höhen. Die Mariensäule selbst ist wieder in ihrer vollen Größe aus der Umgebung zu sehen. Sie thront hoch über dem Eifelort Waxweiler und schaut weit ins Land hinein. Abends und nachts erstrahlt sie in lichtvollem Glanz. Im Rahmen der Neugestaltung wurde die Anlage zudem um einen Altar erweitert, ebenfalls aus Neidenbacher Sandstein. Er steht auf einer gemauerten Plattform aus heimischen Schieferplatten. Die Mariensäule hat eine Gesamthöhe von 16 Metern. Die Madonna mit Kugel ist 4,30 m hoch. Die Inschrift an der Säule lautet: „Dir Immaculata in Dankbarkeit 1948“.Gebet an der Mariensäule (Waxweiler’ Dialekt): Madonna, mir soan häezlich Daank fier dengen Schotz an Nukt un Leed. Madonna dou vom Eichelsberg bleiw Maam ies bas an Iwigkeet.

Kirche

Pfarrkirche St.Johannes der Täufer

Die Pfarrkirche liegt inmitten des Ortes auf einem Felsvorsprung an der Hauptstraße. Ihre Geschichte ist außergewöhnlich, da sich eine Kirche in Waxweiler bereits im Jahr 728 vermuten lässt, als der hl. Willibrord der Sage nach auf einer Missionsreise durch die Westeifel dort gepredigt haben soll. Die Kirche wird im Jahr 943 erstmals urkundlich genannt im „Goldenen Buch“ der Abtei Prüm. Im Jahr 1232 wurde sie in die Abtei Prüm eingegliedert. Ein Ablassbrief aus dem Jahr 1493 beurkundet eine gotische Kirche. Diese erlitt in den Folgejahren großen Schaden und wurde im Zeitalter des Barock zum Jahr 1771 wiederhergestellt. Teilweise ist die Originalausstattung von damals heute noch erhalten. Eine Gedenktafel erinnert an das Wirken von Dechant Gerhard Faber und seine im Jahr 1703 durch Testament verfügte und nach seinem Tod im Jahr 1710 errichtete Studienstiftung. Verschiedenen An- und Umbauten erfolgten in den 20er und 70er Jahren, wobei der Chorraum mehrfach an eine andere Stelle gerückt wurde. Nachdem ein Brand die Kirche im Jahr 2004 teilweise zerstörte erstrahlt sie seit der Wiedereröffnung im Jahr 2006 in neuem Glanz. Die alte ca. 500 m² große Voutendecke wurde wiederhergestellt und mit einem neobarocken Gemälde verziert. Die Pfarrkirche ist Etappenziel vieler Jakobuspilger und wird gerne zum Gebet aufgesucht. Nähere Infos und Vereinbarung von Führungen über: Katholisches Pfarramt Bahnhofstraße 6 54649 Waxweiler Telefon: 06554-313 Telefax: 06554-1060 E-Mail: kirche.waxweiler@t-online.de Homepage: www.kirchengemeinde.waxweiler.com