Schiefergrubenwanderweg
Lore aus dem Kaulenbachtal, © Schieferland Kaisersesch, Marco Rothbrust
  • Strecke: 5 km
  • Dauer: 1:30 h
  • Schwierigkeit: leicht

Schiefergrubenwanderweg

Müllenbach bei Kaisersesch

Zwischen den Eifelorten Müllenbach, Laubach und Leienkaul liegt das beeindruckende Kaulenbachtal. Von 1695 bis 1959 förderte man hier den qualitativ besten Dachschiefer des linksrheinischen Schiefergebirges. Durch die „Schieferregion Kaulenbachtal“ führt uns der Schiefergrubenwanderweg, ein Wander-Highlight an der bekannten "Moselschieferstrasse". Die Wanderung kann auch von allen drei Orten aus begonnen werden. Noch vor Beginn der Wanderung entlang einer landschaftlich einmaligen Wegstrecke, vorbei an alten Grubeneingängen, Gebäuderesten und einer einzigartigen Flora und Fauna, haben Sie die Möglichkeit, in der Schieferlandhalle Müllenbach eine kleine, ständige Ausstellung und Dokumentation zum Thema Schieferbergbau zu besichtigen.

Absolute Highlights der Tour sind vor allem:

  • Trasse der ehemaligen Schiefer-Grubenbahn (Bähnchen)
  • Julius-Stollen
  • Grube „Colonia“
  • Herrenwiese mit dem restaurierten Spalthaus
  • Grube „Maria Schacht“
  • Aussichtspunkt „Maria Schacht“
  • Heinz Peters Platz
mehr lesen gpx: GPX-Datei

Inhalte teilen:

Infos zu dieser Route

Start: Müllenbach

Ziel: Müllenbach

Strecke: 5 km

Dauer: 1:30 h

Schwierigkeit: leicht

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 173 m

Abstieg: 173 m

Karte öffnen

Bitte akzeptieren Sie den Einsatz aller Cookies, um den Inhalt dieser Seite sehen zu können.

Alle Cookies Freigeben

Merkmale:

  • Rundtour
  • familienfreundlich

Tipps zur Tour:

Geführte Wanderungen durch sachkundige Wanderführer des „Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte" (Kontakt: Rolf Stoll: 0157-39343224)

Parken:

  • Landhotel Eifelperle, Eifelstraße 34, Laubach
  • Gemeindehaus, Grubenstraße, Leienkaul
  • Schieferlandhalle, Holzweg, Müllenbach

 

Schieferverein

56761 Müllenbach
Telefon: 0049 2653 6099

E-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

    Ähnliche Touren:

    Alter Schützengraben am Wegesrand, © Bert van London

    Kreuzweg des Friedens [80]

    Im Winter des Jahres 1944/45 tobte der Zweite Weltkrieg in der Umgebung von Schmidt. Gewalttaten und Grausamkeiten brachten unendliches Leid über Soldaten und Zivilbevölkerung. Als im Februar 1945 das Morden ein Ende hatte, blieben zurück ... zerschossene Wälder, verwüstete Siedlungen, Kriegsschrott und Leichen. Das apokalyptisch anmutende Ausmaß der Zerstörung ist heute nicht mehr wirklich vorstellbar. Und doch sind Fragmente des Grauens geblieben, seien es düstere Bunkeranlagen oder erst allmählich verblassende Spuren todbringender Schlachten. Immer noch treten Reste von Kriegsmaterial zutage oder werden Skelettteile getöteter Soldaten geborgen. Mahnmale und Kreuze versuchen die Erinnerung an unsägliches Leid wach zu halten, damit nachfolgende Generationen ihre Lehren ziehen aus einer Zeit, in der Terror und Gewalt herrschten. Mit dem „Kreuzweg des Friedens“ möchte die Kirchengemeinde St. Hubertus ins Gedächtnis rufen, wie zerbrechlich Frieden und Freiheit sind. Möge die Ein-sicht reifen, dass Bereitschaft zur Versöhnung der einzig richtige Weg zu einem dauerhaften Frieden ist; zu allen Zeiten und überall in der Welt. (TEXT: Bert van London,Konrad Schöller)