Unsere besondere Sonntagsreihe: Zwölf Maare und ein Kratersee
27.08.2017

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Führungen zu den vulkanischen Seen der Eifel
Heutiges Maar: Eichholz-Maar
Das Eichholzmaar wurde seit der Antike mehrfach zur Landgewinnung trockengelegt und zur Fischzucht später wieder
aufgestaut. Zuletzt wurde das Maar 2004 wissenschaftlich untersucht und 2007/08 renaturiert. Bei einer 25 m tiefen
Kernbohrung im Zentrum des damals noch trockenen Maares, wurde in 12 m Tiefe Laacher-See-Tephra erbohrt und lässt
demnach auf ein Mindestalter von 13.000 Jahren schließen. Unter Umständen ist das Eichholz-Maar sogar älter als 100.000
Jahre, ähnlich wie benachbarte Maare in der Region. In der näheren Umgebung liegen weitere, meist größere Trockenmaare.
Es handelt sich um die nordwestlichsten, gleichzeitig aber auch ältesten, Maar-Vulkane des Westeifel-Vulkanfeldes. In einer
Karte von 1811, die von dem franz. Geographen Tranchot im Auftrage Napoleons zur Vermessung des Rheinlandes erstellt
wurde, wird das Eichholz-Maar noch als der mit Wasser gefüllte „Guss-Weyer“ bezeichnet. Über seine Entstehung wusste
Tranchot jedoch nur wenig – Sie aber können hierzu einiges auf unserer Wanderung erfahren.
Treffpunkt: Parkplatz am Eichholz-Maar, an der L 24 zwischen Steffeln und Duppach
Preis: 5,- €, Kinder bis 12 Jahre frei
Gästeführer: Elli Kleusch, Tel. 06591-5901

Auf einen Blick

Termine

  • Einmalig am 27. August 2017
    Um 11:00 Uhr

Ort

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Kontakt

Parkplatz am Eichholzmaar L 24
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