Die besondere Sonntagsreihe: Zwölf Maare und ein Kratersee
27.09.2020

Mosbruch

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Die Maare sind die beeindruckendsten Überreste der vulkanischen Vergangenheit der Eifel.
Jeden Sonntag von April bis Ende Oktober können Sie Geoparkführer bei einem Rundgang um eines der 12 Maare und dem Windsborn Krater in Bettenfeld begleiten.

Heutiges Maar: Mosbrucher Weiher
Der Mosbrucher Weiher ist ein teilweise vermoortes Trockenmaar am Fuße des 675 Meter hohen Tertiärvulkans „Hochkelberg“, das mit einem Durchmesser von 1,5 km das drittgrößte Westeifelmaar ist. Es gehört zusammen mit Strohner Määrchen, Dürrem Maar und Mürmes zu einem in Mitteleuropa einzigartigen Naturphänomen.
Schon zu Römerzeiten diente der aufgestaute See, in dem der Üßbach entspringt, als Fischereigewässer und wurde von den Nonnen des Augustinerklosters „Frauenhäuschen“ bewirtschaftet. 1838 wurde das Wasser aus dem Weiher abgelassen, um die außerhalb liegenden Bereiche landwirtschaftlich zu nutzen. Im 20. Jahrhundert, vor allem im 2. Weltkrieg, wurde die 6 Meter dicke Torfschicht des Weihers genutzt, um Torf zum Heizen zu stechen. Der Torfabbau wurde in den 1950er Jahren eingestellt.
Mit der Schließung der Entwässerungsgräben, der Entnahme von Büschen und Sträuchern sowie der extensiven Bewirtschaftung der angrenzenden Offenlandflächen wurden die Grundlagen für die Wiederansiedlung moortypischer Pflanzen und Tiere geschaffen. 1939 wurde das Moorgebiet unter Landschaftsschutz, 1980 unter Naturschutz gestellt.
Treffpunkt: Kreuzung Zum Weiher / Auf dem Damm, 56767 Mosbruch
Preis: 5,- €, Kinder bis 12 Jahre frei
Gästeführerin: Irmgard Holtkotte, Tel: 0160-92122849, Mail: i.holtkotte@gmx.de

Auf einen Blick

Termine

  • Einmalig am 27. September 2020
    Um 11:00 Uhr

Ort

Auf dem Damm
56767 Mosbruch

Kontakt

Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH
Mainzer Straße 25
54550 Daun
Telefon: (0049) 6592 933203

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