Herbstwanderungen auf dem Eifelsteig
10. August 2018

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Wanderungen im Herbst haben ihren besonderen Reiz, so auch auf dem Eifelsteig. Auf seinen 313 Kilometern von Aachen-Kornelimünster, über die Vulkaneifel bis nach Trier, Deutschlands ältester Stadt, erwartet den Wanderer die gesamte Palette des „goldenen Herbstzaubers“: Frische Luft, klare Sicht über die herrliche Eifellandschaft, die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres, das Rauschen der Laubkronen, das Rascheln der Blätter auf dem Boden und natürlich die gute „Eifel-Küche“. 15 Etappen gibt der Eifelsteig vor. Natürlich können längere Etappen gekürzt werden, nicht zuletzt, da im Herbst auch die Tage kürzer werden. Richtig gekleidet steht dem herbstlichen Wandergenuss nichts mehr im Weg.

Mystischer Eifelsteig im Naturpark Hohes Venn und im Nationalpark Eifel
Auch eine besonders frühe Wanderung hat ihren Reiz. Wenn der Nebel beispielsweise auf den ersten Etappen des Eifelsteiges über den Boden des Naturparks Hohes Venn langsam aufsteigt, bedächtig über die Moore schleicht, Zwergstrauchheiden und Birken ihn zu halten versuchen und der schmale Holzsteg sich im mystischen Dickicht verliert. Über Rur- und Urftstausee hat sich eine erholsame Stille gelegt. Entschleunigung könnte das Motto dieser Etappen sein. Kurz vor Gemünd genießen Wanderer bei klarer Sicht dann einen herrlichen Fernblick über den Nationalpark Eifel.

Herbstlandschaft wie im Bilderbuch
Auf geschlungenen Pfaden führt der Eifelsteig auf den folgenden Etappen durch den bunten Mischwald, vorbei an frisch gepflügte Äcker, hinauf zu den Höhen des Mittelgebirges und wieder hinab in die kühlen Täler. Noch immer tief grün präsentiert sich der Wasserfall Dreimühlen auf der achten Etappe von Mirbach nach Hillesheim.

Jahres-Zeit-Reise in der Vulkaneifel
In den Maaren der Vulkaneifel rund um Daun spielen die Sonnenstrahlen auf der glatten Wasseroberfläche. Zu sehen ist dies am Besten vom Dronketurm. Von den Aussichtskanzeln im Tal der Lieser blickt der Wanderer hinein und über die farbenfrohe Herbstlandschaft der Eifel. Auf dem schmalen Pfad entlang der bizarren Felsformation ist Trittsicherheit gefragt, insbesondere wenn das Laub die Feuchtigkeit hält. Schon von Weitem sind die Manderscheider Burgen zu sehen, die markant aus dem bunten Blätterdach herausragen.

Abenteuer-Etappe im Butzerbachtal
Und auf den letzten Kilometern des Eifelsteiges, im Butzerbachtal, schlägt das Wanderherz noch einmal höher: auf Hängebrücken geht es über den Butzerbach, dessen Fließgeschwindigkeit sich je nach Regenlage der vergangenen Tage stark erhöhen kann. Aus dem einstigen sanften Plätschern wird so schnell ein kleinerer Wasserfall. Kurz vor dem Etappenziel im Herzen von Trier schweift der Blick über das farbenfrohe Rebenmeer des Moseltals. Bei einem Glas Moselwein oder Federweißer können Wanderer die Herbstetappen auf dem Eifelsteig Revue passieren lassen und die Frühjahrswanderung planen, denn auch in den ersten Wandermonaten gibt es wieder Neues zu entdecken.

Qualität und Service zu jeder Jahreszeit
Die „Wanderfreundlichen Gastgeber“ am Eifelsteig bieten auch in den Herbstmonaten allen Komfort, den Wanderer benötigen. Je nach Unterkunft kann auch die Sauna am Abend besucht oder eine Wohlfühlmassage im hauseigenen Spa-Bereich gebucht werden. Fertige Herbstpauschalen erleichtern zudem die Wanderurlaubsplanung. 

Tipp: Mit den Wanderangeboten „Eifelsteig in kurzen Etappen von Hillesheim - Schalkenmehren oder von Vogelsang nach Blankenheim“ kann man den Eifelsteig auch im Herbst erleben. Preis: ab 329,- Euro pro Person / im Doppelzimmer

Weitere Informationen und Wanderangebote: Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstr. 1 in 54595 Prüm, Tel.:+49 (0)6551-9656-0, E-Mail: info@eifel.info, Internet: www.eifel.info und www.eifelsteig.de