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Familienurlaub in der Eifel

1. Juni 2022

Die Ferien stehen vor der Tür, doch wohin soll es dieses Jahr gehen? Wer nicht weit in die Ferne reisen möchte, findet in der Eifel viel Ziele für einen entspannten Urlaub. Wanderungen, Radausflüge, etwas Kultur, spannende Museen, Tiere kraulen oder kleine Abenteuer unternehmen – in der Eifel kommen alle Familienangehörigen auf ihre Kosten. Zwischendurch locken die heimeligen Cafés und Restaurants mit selbst gebackenem Kuchen oder regionalen Gerichten, um sich für die nächsten Abenteuer zu stärken. Eisdielen gibt es übrigens auch genug, denn an heißen Tagen ein köstliches Eis schlecken, ist bekanntlich nicht nur etwas für die jüngeren Familienmitglieder.

Wasserspaß

Wasser geht immer! Die Sonne scheint, die Temperaturen sind angenehm warm und am Himmel lässt sich keine Wolke blicken. Da muss man doch schwimmen gehen, werden sich nicht nur die Kinder denken. Ein ausgiebiges Bad in einem Maar ist schon etwas Besonderes. Wo einst die Lava strömte und Vulkane Gesteinsbrocken durch die Luft spuckten, geht es heutzutage friedlich zu. Meerfelder Maar, Gemündener Maar oder Pulvermaar – In den Maaren laden schöne Naturfreibäder für einen entspannten Tag am Wasser ein. 

Einen Tag im Seepark Zülpich verbringen, da ist für alle Familienmitglieder etwas dabei. Auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände sind prächtige Gärten zu bestaunen und es darf am Wasser flaniert werden. Es gibt eine Badestelle mit Sandstrand, einen Wasserspielplatz und viele Möglichkeiten mehr, sich bei Sommerwetter abzukühlen. Ein kleines Abenteuer erwartet Unternehmungslustige im Flying-Fox-Park, einem Kletter- und Seilrutschenpark mitten im Seeparkgelände.

Wer gemütlich eine Schifffahrt genießen möchte, ist auf dem Rursee genau richtig. Eine Fahrt auf dem Wasser kann aber auch gut mit einer Wanderung verbunden werden: Erst am Ufer entlangwandern und sich mit dem Schiff zum Ausgangspunkt zurückbringen lassen – das überfordert auch die Kleinen nicht. 

Auf dem Laacher See ist selber fahren angesagt, denn es gibt einen Bootsverleih. Auch Surfer und Segler nutzen den Laacher See für ihre Wassersportaktivitäten. Wer schwimmen möchte, kann unbeschwert im klaren Wasser des Sees baden. Wenn der Tagesausflug auch etwas Kultur beinhalten darf, kann die Familie vor dem Wasservergnügen noch einen Abstecher zur Abtei Maria Laach unternehmen.

Tiere beobachten und kraulen

Im Streichelzoo warten Ziegen, Schafe, Esel, Kaninchen und andere flauschige Vierbeiner darauf, ausgiebig gekrault zu werden. In weitläufigen Gehegen können heimische Tiere wie Rot- und Schwarzwild und Wildschweine aber auch Mufflons, Wölfe, Löwen oder Affen beobachtet werden. Majestätische Greifvögel ziehen ihre Runden über den Köpfen der Besucher oder farbenfrohe Falter und Schmetterlinge flattern in ihren Häusern umher: In der Eifel ist die Auswahl groß an Wild- und Tierparks. Der Eifel-Zoo in Lünebach, die Greifvogelstation Hellenthal, der Wildpark Schmidt in Nideggen, der Adler- und Wolfspark Kasselburg in Pelm, der Wild- und Erlebnispark in Daun oder der Eifelpark Gondorf – In den Tierparken der Eifel lassen sich wilde und zahme Tiere aus nächster Nähe bestaunen. 

Ganz nah können Familien Tieren bei einer Lamawanderung auf Wegen mitten in der Eifel kommen. Erst gibt es eine kleine Einführung, um mit den treuen Vierbeinern vertraut zu werden, dann geht die Tour schon los.

Wanderungen und Radtouren

Die Natur in der Eifel ist weitläufig und abwechslungsreich und es macht einfach Spaß, sie auf einer kleinen Wanderung oder einer Radtour zu entdecken. Die Wege und Pfade verlaufen abseits der Straßen. Sie führen durch Wälder hindurch oder an Bächen und Felswänden entlang. Anstiege werden mit traumhaften Fernblicken belohnt und die Vielfalt der Wanderwege ermöglicht es, sich ganz nach den konditionellen Fähigkeiten in der Familie zu richten. Für die Kleinen ist der Märchenpfad in Bollendorf genau das Richtige. Die Teufelsschlucht ist etwas für die kleinen Kletterer in der Familie, denn es müssen enge Schluchten durchquert werden. Die meterhohen Felswände lassen alle erstaunen.

Auf dem „Wilden Weg“ im Kermeter mitten im Nationalpark Eifel stehen zehn interaktive Stationen bereit, um viel Wissenswertes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt der Eifel zu erfahren. Es ist auch ein Ausflug in den Urwald von morgen, denn in Teilen des Nationalparks darf die Natur Natur sein und wird sich selbst überlassen. Im Nationalpark stehen die Ranger bereit, um auf Führungen über die spannende Welt der Natur zu erzählen.    

Wer sich lieber auf das Fahrrad schwingen möchte, kann auf dem Maare-Mosel-Radweg von Daun nach Bernkastel-Kues die Eifel erkunden. Die Route verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse, die Räder rollen fast schon von alleine. Beim „Großen Schlitzohr“ ist das Gejauchze groß, denn es handelt sich um den zweitlängsten Fahrradtunnel in Deutschland – also Licht an und los geht’s. Entspannt geht die Radtour weiter durch Buchenwälder und an glitzernden Maaren vorbei.

Etwas Kultur

Kultur muss nicht langweilig sein, das beweisen die Museen, Burgen, Nationalpark-Ausstellungen und Vulkanparkzentren. In den Museen zum Vulkanismus wie dem Lava-Dome, der Erlebniswelt Grubenfeld oder dem Eifelmuseum, gehen kleine und große Entdecker den naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund. Burgen und Schlösser wie die Manderscheider Burgen, Burg Eltz, Burg Olbrück oder das Schloss Bürresheim lassen die Zeiten der Ritter und Edelleute lebendig werden und veranschaulichen das Leben in vergangenen Jahrhunderten.

Kleine Abenteuer in der Eifel

Tagesausflüge können zu kleinen Abenteuern werden – im positiven Sinn. Einst hat es in der Eifel ordentlich gekracht und es war eine heiße und ungemütliche Zeit. Sie hat uns aber auch atemberaubende Landschaften hinterlassen. Die Steine erzählen uns ihre wilde Geschichte und überall gibt es Zeugnisse aus alten Zeiten. Es ist spannend, den Geheimnissen der Natur auf den Grund zu gehen. Zum Beispiel den Dreesen, so heißen in der Eifel die Mineralwasserquellen. An vielen Stellen der Vulkaneifel kann man sich frisches, sprudeliges Wasser abzapfen, das aus den Tiefen der Eifel an die Oberfläche kommt: Zum Beispiel in Daun an der Dunaris-Quelle oder in Gerolstein an der Helenenquelle.

Die Jahrtausende haben auch in den Steinen ihre Spuren hinterlassen und Höhlen gebildet, wie die Genovevahöhle bei Kordel oder die Kakushöhle bei Mechernich. Menschen und Tiere suchen Schutz in ihnen und sie bilden Stoff für zahlreiche Sagen. Einer solchen verdankt auch die Genovevahöhle ihren Namen. So soll Pfalzgraf Siegfried Genoveva, die Tochter des Herzogs von Brabant, geheiratet haben. Als Siegfried von einem Krieg zurückkehrte, bezichtigte der Haushofmeister Golo die Gräfin der Untreue. Genoveva sollte daraufhin zusammen mit ihrem Sohn umgebracht werden, konnte allerdings mit dem Kind in die Wälder flüchten, wo die beiden im Schutz dieser Höhle ein klägliches Leben führten. Jahre später fand der Pfalzgraf die beiden während einer Jagd wieder und nahm sie reuig und voller Freude wieder auf. An der prähistorischen Kakushöhle reichen die Siedlungsspuren bis 80.000 vor Christus zurück. Wie die Menschen einst hier wohl gelebt haben?

Übernachten in der Eifel

Für den Urlaub stehen zahlreiche Unterkünfte zur Verfügung. Je nachdem, was die Familie bevorzugt, gibt es in traumhaften Umgebungen Ferienwohnungen, Hotels, Pensionen und Campingplätze. Vielleich darf es auch etwas abenteuerlicher sein? Dann könnten eine Baumzeltübernachtung in einem Baumzelt in drei Metern Höhe genau das Richtige sein. Mehr Natur geht eigentlich nicht. 

Nicht in den Baumwipfeln, dafür am Fuße der schützenden Bäume befinden sich verteilt in der Eifel Trekkingplätze, die nur zu Fuß erreicht werden können. Auf den Plattformen können die Familien ihr Zelt aufschlagen und die Nacht in der abgeschiedenen Natur der Eifel genießen. Der freie Blick in die Welt der funkelnden Sterne ist an diesen Orten ein besonderes Naturspektakel.

Weitere Informationen zur Urlaubsregion Eifel: Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm, Tel.: +49 6551 96560, Fax.: +49 6551 9656 96, E-Mail: info@eifel.info und unter www.eifel.info im Internet.

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Uschi Regh - Pressereferentin

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