Vennbahn - Signal de Botrange, © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH - D. Ketz

Die Eifel: Wandern und Radfahren über Grenzen hinweg
3. Mai 2017

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Bizarre Felsformationen, malerische Täler, Auwälder, ehemalige Bahntrassen, das Hochmoor Hohes Venn – die Eifel geizt nicht mit Naturschönheiten und spektakulären Ausblicken für Wanderer und Radfahrer. Dass dieses Vergnügen grenzenlos sein kann, beweisen verschiedene Wege, die mal auf deutscher Seite, mal auf belgischer und dann wieder auf luxemburgischer Seite entlang führen. Der Grenzfluss Our spielt dabei eine große Rolle, denn sie entspringt in den belgischen Ardennen und schlängelt sich bis in die Südeifel, wo sie in die Sauer mündet. Für Wanderer und Radfahrer ergeben sich immer wieder faszinierende Aussichten und vielfältige Möglichkeiten die Landschaften grenzübergreifend zu erleben – ob auf dem Fahrrad auf den ehemaligen Bahntrassen oder wandernd.

Im  NaturWanderPark delux sind verschiedene Wege so angelegt, dass die Wanderer sich über die Landesgrenzen hinweg bewegen. Die Our oder auch die Sauer haben über die Jahrtausende die Landschaften gestaltet. Sie haben sich ihren Weg durch die Felsen gebahnt und für schöne Flusstäler gesorgt. Im Herzen Europas können Wanderer zum Beispiel in Tintesmühlen starten:  Für jedes der sechs Gründerländer des Vereinten Europa steht ein großer Steinblock in der Parkanlage des Europadenkmals. Das Ourtal wird nach Süden hin rasch enger, steiler und uriger. Tief hat sich der Fluss ins Rheinische Schiefergebirge gegraben. Da lassen auch mal heftigere Aufstiege nicht lange auf sich warten. Doch fantastische Ausblicke über die Baumwipfel wie beim Aufstieg zur Königslei belohnen die Wanderer für ihre Mühen. Nahezu alpine Erlebnisse erwarten die Wanderer auf dem felsigen Grenzsteig entlang des Lätges-Berges von Vianden nach Falkenstein. Auf und ab geht es durch das Felsgestein und am Ende lädt der Ourtalstausee  mit seiner Uferpromenade und den Ourstaden von Bivels zum erholsamen Flanieren ein. 

Wer gerne zwischen Felsen wandert, sollte auf die Tour Felsenweg 2 des NaturWanderPark delux nicht verzichten: Luxemburger Sandsteinfelsen locken bei dieser Wanderung. Vom Bollendorfer Plateau hin zum luxemburgischen Berforter Plateau erleben die Wanderer ein kleines Abenteuer. Die Felskulissen bieten unzählige Szenerien und Färbungen. Seltene Kalktuffhöhlen, wie die Tränenlay, großartige Aussichten und klammartige Schluchten, mystische Felsenwege und Wurzelpfade, beeindruckende Felstürme und grenzenlose Flusspanoramen – die Natur selbst hat dies komponiert und beschert spektakuläre Aussichten.

Ein besonders Vergnügen bereiten die Schmuggler-Touren mit Anna Grenze und Wilma Rüber. Wir schreiben das Jahr 1940  und die Bewohner in Deutschlands wilden Westen haben genug von Muckefuck – sie wollen richtigen Kaffee und wagen den Weg über die grüne Grenze nach Belgien. Auf der sieben Kilometer langen Wanderung können die Besucher eintauchen in die Zeit des Schmuggels. Sie erfahren von den Sorgen und Nöten aber auch vom Mut und der List der Schmuggler und Grenzer.

Auch auf dem Rad lässt sich die Eifel wunderbar grenzenlos erleben, denn manch einer der zahlreichen Radwege führt über die Grenzen hinweg: mal fährt man in Belgien, dann wieder in Deutschland oder in Luxemburg. Die ehemaligen Bahntrassen machen dabei das Radfahren zu einem besonderen Vergnügen. Die Vennbahn beispielsweise zwischen Aachen und Troisvierges im Norden Luxemburgs, zählt mit ihren 125 Kilometern zu den längsten Bahntrassenradwegen Europas. Abwechslung ist auf dieser Route garantiert: das Monschauer Heckenland, das einmalige Hochmoor Hohes Venn oder das ursprüngliche Ourtal bis hin zu den Gärten von Troisvierges. Mehrmals wechselt der Radweg zwischen Deutschland, Belgien und Luxemburg. 

Die Bahntrassen weisen auch auf dem Eifel-Ardennen-Radweg die Richtung, denn auch diese Tour verläuft überwiegend auf ehemaligen Bahntrassen. Auf dem Weg von Prüm bis ins belgische St. Vith geht es durch das Tal des Alfbaches, wo der Biber seine Dämme baut, ein 400 Meter langer Tunnel wird durchfahren und die Radler können malerische Täler am Grenzfluss Our genießen. Auf den Radwegen befinden sich außerdem einige Sehenswürdigkeiten, bei denen es sich lohnt, einen kleinen Stopp einzulegen. In Bleialf ist dies zum Beispiel das Besucherbergwerk der ehemaligen Bleigrube „Neue Hoffnung“. 
 

Weitere Informationen zu grenzenlosen Aktivitäten in der Ferienregion Eifel:
Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm,
Tel.: +49 6551 96560, Fax.: +49 6551 9656 96, E-Mail: info@eifel.info und unter www.eifel.info im Internet.

Uschi Regh - Pressereferentin

Kalvarienbergstr. 1
54595 Prüm
Telefon: 0049 6551 965623

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