Biber, © Jillian, Adobe Stock

Bibertouren in der Eifel

Wer hat denn hier gebaut? Können die tatsächlich ganze Bäume fällen? Findet es heraus bei diesem Tagesausflug für Kinder mit Führung durch das Reich der Biber.

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Wie lebt eigentlich ein Biber – Familie Janssen aus Rheinbach hat sich auf den Weg in die Eifel gemacht.

Können die wirklich ganze Bäume fällen? Und wie transportieren die Biber sie dann? Unsere zwei Jungs Lennart (8) und Tobias (10) haben viele Fragen zu Bibern – kein Wunder, es sind faszinierende Tiere. Da kommt eine Biberführung an der Rur gelegen, denn die Guides kennen sich natürlich bestens aus. Wir haben uns für die Tagestour entschieden, da wir uns gerne auch noch die Daueraustellung „Rur und Fels“ der Biologischen Station Düren anschauen wollen. Von Heimbach, Nideggen oder Hürtgenwald starten die Biber-Führungen – der genaue Ort wird den Teilnehmern kurz vorher bekanntgegeben, da die Guides vorher noch mal schauen, wo es gerade am spannendsten ist. Und dann ist es soweit, ausgerüstet mit Gummistiefeln und Regenjacke – die Führungen finden bei Wind und Wetter statt – starten wir, um uns den Lebensrum und die Bauwerke der Biber anzusehen. Unser Respekt vor dem grandiosen Baumeister wächst und wächst je mehr Informationen wir über den Biber erhalten. 30 Kilogramm kann der hervorragende Schwimmer schwer werden, 1,2 Meter groß, seine Zähne wachsen immer wieder nach und sind äußerst scharf.

Der Biber präsentiert sich als wahrer Landschaftsgestalter, der für eine ganze Reihe an Tieren ein Paradies schafft. Schmetterlinge, Libellen, Fische, Schlangen und vieles mehr tummelt sich in den Seen und auf den Lichtungen, die der Biber durch seine Bauwerke schafft. Wir staunen über die großen Dämme, finden Äste mit frischen Bissspuren und saugen förmlich die Informationen auf, die unser Guide uns gibt. Schnell ist für uns alle klar: Eine Abendführung steht als nächstes auf dem Programm, denn dann gibt es die Chance, einen Biber in seinem Lebensraum zu sehen. Heute genießen wir den Ausflug im  Lebensraum des Bibers, stärken uns auf dem Gut Kallerbend kulinarisch bevor wir uns in Nideggen-Zerkall noch die Ausstellung der Biostation in aller Ruhe anschauen. Dort erfahren wir noch viel Wissenswertes über weitere heimische Tierarten und den Lebensraum Rur.

Die Tour kann in dieser Weise sonntags nacherlebt werden. Die Dauerausstellung hat nur sonntags geöffnet und die Tagesführungen finden ebenfalls sonntags statt. Wer mag, kann samstags an einer Biber-Abendführung teilnehmen, die um 19.30 Uhr beginnt und ebenfalls etwa 2 ½ Stunden dauert.
Anmeldungen und Informationen zu den Biberführungen bei dem Rureifel-Tourismus, Tel.: 02446-805790.

Rureifel Tourismus e.V

An der Laag 4
52396 Heimbach
Telefon: +49 2446 805790

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