Unterwegs im Fuhrtsbachtal, © Monschau Touristik

Auf ins Eifeler Heckenland

Beschützend und beeindruckend sind die 6 Meter hohen Schutzhecken. Mystisch und geheimnisvoll die Moorlandschaften rund um Monschau. Bei diesem Tagesausflug gibt viel zu entdecken - vor und hinter den Hecken.

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Meterhoch sind sie, die Hecken rund um die Häuser in Monschau-Höfen – Anita und Rolf Meyering haben sie sich bei ihrem Tagesausflug angeschaut.

Sie sollen die Häuser in der Eifel vor Sturm, Regen und Schnee schützen – bei einer Höhe von 6 Metern und einer Länge von bis zu 30 Metern ist dies kein Wunder. Doch zunächst starten wir zu unserer Wanderung rund um Höfen (10 km). Freunde von uns haben vom Fuhrtsbachtal geschwärmt, völlig zu Recht. Das Gebiet zählt zu den seltenen Zwischenmooren, die sich durch einen ständig hohen und nur leicht schwankenden Wasserstand auszeichnen. Wir starten beim Wanderparkplatz Rothe Kreuz direkt am Höfener Wald. Unter dem Blätterdach zu wandern ist bei warmem Sommerwetter sehr angenehm. Wir genießen die farbenprächtigen Blumen, an deren Blüten sich die Insekten laben und die Vegetation im Moor mit Moorbirken, Schwarzerlen, Moorgräsern und Binsen. Wir nehmen uns vor, im zeitigen Frühjahr noch einmal wieder zu kommen, wenn hier die wilden Narzissen blühen.

Die Wanderung führt uns weiter durch ein renaturiertes Seitental und wir erblicken den Steling bei Mützenich. Er ist mit 659 Metern die höchste Erhebung im Monschauer Land. Nach dieser schönen Wanderung stärken wir uns erst einmal im Bistro Alte Molkerei (kein Ruhetag) bevor wir uns von dort aus auf den Heckenweg (5 km Rundweg) durch den Ort machen. Die Buchenhecken sind wirklich beeindruckend, ein natürlicher Schutz für die zauberhaften Fachwerkhäuser und deren Bewohner. Einige Infotafeln säumen den Weg, sodass wir viel Wissenswertes zu den verschiedenen Heckenformen erhalten, die im Monschauer Land so typisch sind.