St. Lambertus Pfarrkirche

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Die Pfarrkirche St. Lambertus aus dem Jahr 1897 ist eine der kunst- und kulturgeschichtlich interessantesten historistischen Kirchenbauten im Rheinland. Der Ziegelbacksteinbau in neuromanischem Stil wurde nach Plänen der Kölner Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal errichtet und ist wohl die originellste Schöpfung des Architektenteams. Die Kirche besteht aus einem sechseckigen Zentralbau mit Umgang, einem angebauten zweijochigen Langhaus, einer halbrunden Apsis und einem Westturm. Der Innenraum des Zentralbaus wurde in 90ern des 20.Jahrhunderts dem sechseckigen Grundriss angepasst und besitzt jetzt einen sechseckigen Volksaltar auf einer erhöhten ebenfalls hexagonalen Altarinsel. Im Inneren der Kirche sind unter anderem Reste von Fresken aus der Zeit der Erbauung, qualitativ wertvolle Glasmalereien sowie ein Altartriptycoon und Skulpturen aus dem Spätmittelalter erhalten. . Altarretabel aus dem Kreis des Kölner Meisters der hl. Sippe, Ende 15. Jahrhundert, der Rahmen um 1900. In der Mitte die Kreuzigung, seitlich hl. Petrus und hl. Johannes d. T. (neu, zumindest aber stark übermalt). Auf der Rückseite, ursprünglich wohl auf den Flügeln, acht kleinere Darstellungen aus der Leidensgeschichte. Bildwerke um 1500 bis 18. Jahrhundert, darunter hl. Barbara, mittelrheinisch um 1470.
Quelle: Gemeinde Spay; Dehio/Imhoff/Kirchen redakt. Bearb. S.G.

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St. Lambertus Pfarrkirche
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