Mannebach

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56769 Mannebach

Mannebach ist 6 km von Kelberg entfernt, hat 282 Einwohner und gehört zur Verbandsgemeinde Kelberg im Kreis Vulkaneifel.

Ein Steinbeilfund aus der Jungsteinzeit belegt eine frühe Besiedlung. In der Gemarkung Mannebach wurden Gräber der Hallstattzeit (ab 700 v.Chr.) gefunden. Die Grabbeigaben sind in der Genovevaburg in Mayen aufbewahrt. Ebenfalls durch zwei Siedlungen aus dem 3. - 4. Jahrhundert n.Chr. gut nachgewiesen ist die Besiedlung in keltisch-römischer Zeit, die im Zuge der Germaneneifälle 353 n.Chr. zerstört wurden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1336 in einer Kaufurkunde, der zufolge die Grafen zu Virneburg ihre Burg an den Erzbischof von Trier verkauften und sie zu einem jährlichen Betrag von 200 Gulden als Lehen zurückerhielten. Im 30-jährigen Krieg hatten die Ortschaften in der Grafschaft Mannebach, deren Bevölkerung evangelisch war, wegen einer Nahrungslieferung nach Andernach und Sinzig unter der Einquartierung katholischer Truppen zu leiden. Was sie an Hab und Gut nicht in ihren "Flühkaulen" verstecken konnten, wurde von den Soldaten beschlagnahmt oder geraubt. In den Raubkriegen Ludwig XIV verlor die Bevölkerung das wenige, was sie hatte retten können. Viele Bauern sahen ihre einzige Chance in der Flucht. Unter französischer Verwaltung gehörte der Ort zur Mairie Virneburg, das gleichzeitig ein eigener Kanton war, in der Preußenzeit zur Bürgermeisterei Virneburg und zum Landkreis Mayen.

Ort

Mannebach


Kontakt

Tourist-Information Kelberg
Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Telefon: (0049)2692 87218

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Ortsansicht Meisenthal

Kelberg-Meisenthal

1459 wurde der Ort "Meysendall" erwähnt. Im Feuerbuch von 1563 sind für Meisenthal sieben Feuerstellen, d. h. Hausstätten angegeben. Der 30-jährige Krieg und die Pest verminderten auch hier die Einwohnerzahl erheblich. Im Jahr 2000 wohnten 91 Einwohner im Ort. Die Karte des kurtrierischen Amtes aus dem Jahr 1683 verzeichnet ein Oratorium, d. h. eine Gebetsstätte. Die heute noch bestehende Kapelle zu Ehren des Hl. Antonius wurde laut Inschrift über dem Westportal 1708 errichtet.