Kottenheimer Büden - Vulkanpark

Kottenheim

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"Kottenheimer Büden"

Am "Kottenheimer Büden" (407 m, bei der Ortsgemeinde Kottenheim), der Ostflanke des Beller Berg-Vulkans, öffnet sich Ihnen der Blick in den mächtigsten der drei Lavaströme des Vulkans. Der Büden ist entstanden als vor rund 200.000 Jahren in heftigen Explosionen Lavabomben und -fetzen aus dem Beller Berg-Vulkan herausgeschleudert wurden und sich zu einem mächtigen Schlackenwall auftürmten. Geologische Lehrpfade machen das längst Vergangene wieder lebendig und erklären den Besuchern dieser Vulkanpark-Station ihre Entstehung und die Nutzung der Basaltlavavorkommen. Menschen nutzen die dortige Basaltlava seit vorchristlicher Zeit.

Im zweiten Weltkrieg dienten die sogenannten "Siewe Stuwwe" (= sieben Stuben), Höhlen im Gestein des Kraters am Fuße des Büdens, der Kottenheimer Bevölkerung als Schutz vor den Luftangriffen der Alliierten.

Auch im Vulkanpark erfahren die Besucher bei über 20 Landschafts- und Naturdenkmälern mehr über den vulkanologischen Ursprung unserer Region. Hier wird Vulkanismus anschaulich dargestellt und anhand von Schau- und Infotafeln faszinierend erläutert. Meistens führen Wanderwege durch die Stationen, die zum Teil, wie auch in unserem Fall, auf ehemaligen Industriegeländen entstanden sind ("Ettringer Lay" und "Kottenheimer Winfeld".

Daneben gibt es in der VG Vordereifel noch den "Ettringer Bellerberg" und den "Kottenheimer Büden", die beide mit Wanderwegen erschlossen und Schautafeln illustriert sind.

Die vier Vulkanparkstationen in der Vordereifel sind zudem durch den Vulkanologischen Wanderweg verbunden - diese Verknüpfung von mehreren Vulkanpark-Stationen ist übrigens ein Novum im Vulkanpark.

Außerdem können sich interessierte Gäste in mehreren Infozentren in der Region anhand von Filmen oder Modellen ein anschauliches Bild der Bearbeitung des Gesteins schon zu Römerzeiten machen.

Informationen unter dem Motto: "Die Vulkane sind unter uns" sowie alle Stationen des Vulkanparks finden Sie auf: http://www.vulkanpark.com

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig geöffnet.

Ort

Kottenheim


Kontakt

Ortsgemeinde Kottenheim
Schulstrasse 15
56736 Kottenheim
Telefon: (0049)0265143259
Fax: (0049) 02651496500

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Blick auf Nachtsheim mit Kirche, © https://www.google.de/search?q=fotos+st.+stephanus

Kirche St. Stephanus in Nachtsheim

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Hochsimmerturm in Ettringen 1, © http://www.rhein-zeitung.de/die-303-magischen-orte

Hochsimmerturm Ettringen

Der Hochsimmerturm ist ein 18 m hoher Aussichtsturm auf dem Eifel -Berg Hochsimmer , der sich bei Ettringen im Landkreis Mayen-Koblenz , Rheinland-Pfalz ( Deutschland ) erhebt. Der Hochsimmerturm steht auf der Ostkuppe (583,3 m ü.  NHN ) des Hochsimmers, der im Rahmen des Westkuppengipfels 587,9 m hoch ist. Er wurde in den Jahren 1909 bis 1911 vom Eifelverein Mayen erbaut. Von den umliegenden Gemeinden wurde der Baugrund kostenlos zur Verfügung gestellt. In den folgenden Jahren entwickelte sich das aus Basalt ­stein errichtete Bauwerk zu einem beliebten Aussichtspunkt . Nach dem Erdbeben vom 13. April 1992 musste der Turm wegen Baufälligkeit für den Besucherverkehr gesperrt werden. In den Folgejahren wurde der Turm grundlegend saniert, was durch die Gemeinde Ettringen, das Land Rheinland-Pfalz und örtliche Industriebetriebe finanziert wurde. Hierbei wurden die Wände des Turms, der sich nach oben hin leicht verjüngt, mit Stahlbolzen und Steinplatten fixiert. Der Turmeingang befindet sich in der Südostwand und wird über eine Freitreppe mit fünf Stufen erreicht. Im Innern führt eine Steintreppe mit 79 Stufen über zwei Zwischenpodeste zur Aussichtsplattform , die auf knapp 17 m Höhe liegt. Auf der Plattform befindet sich mittig zur Verbesserung des Blickwinkels ein kleines Metallpodest. Am Turm und auf der Plattform sind einige Antennen angebracht. Etwa 30 m nordwestlich des Aussichtsturms steht ein Sendeturm , etwa 25 m südlich ein Sendemast . Von der Aussichtsplattform des Hochsimmerturms fällt der Blick unter anderem auf den nordöstlichen Nachbarberg Hochstein , auf Ettringen und St. Johann sowie in Richtung Mayen und zum Maifeld . Bei guten Sichtbedingungen ist der Kölner Dom zu erkennen. (Wikipedia)