Kelberg-Meisenthal

Kelberg

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53539 Kelberg-Meisenthal


Meisenthal ist 7 km von Kelberg entfernt und hat 90 Einwohner

1459 wurde der Ort "Meysendall" erwähnt. Im Feuerbuch von 1563 sind für Meisenthal sieben Feuerstellen, d. h. Hausstätten angegeben.
Der 30-jährige Krieg und die Pest verminderten auch hier die Einwohnerzahl erheblich. Im Jahr 2000 wohnten 91 Einwohner im Ort.

Die Karte des kurtrierischen Amtes aus dem Jahr 1683 verzeichnet ein Oratorium, d. h. eine Gebetsstätte.
Die heute noch bestehende Kapelle zu Ehren des Hl. Antonius wurde laut Inschrift über dem Westportal 1708 errichtet.

Ort

Kelberg


Kontakt

Tourist-Information Kelberg
Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Telefon: (0049)2692 87218

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Ortsansicht Bongard

Bongard

Am Fuße des Barsberg’s, im Tal gelegen, erstreckt sich der Ort über eine Fläche von insgesamt 664 ha (Land und Forstfläche.) Die Menschen hier lebten vor 20/30 Jahren überwiegend von der Landwirtschaft. Heute hat sich dieses Bild deutlich verändert. Es gibt wenige Haupterwerbslandwirte und einige Nebenerwerbslandwirte. Der größte Teil der Bevölkerung verdient sich die Brötchen in den umliegenden Städten. Für den Besucher biete Bongard vielfältige Dinge. Abgesehen von einer wunderschönen Landschaft und einem guten Wanderwegenetz ist der Barsberg ein beliebtes Wanderziel. Die ersten, bekannten Bewohner in und um Bongard waren die Kelten (ca. 500 v. Chr.). Sie lebten auf und am Barsberg und noch heute kann der einst ca. 60m lange und wohl 7m hohe Schutzwall erkannt werden. Den Kelten folgten die Römer. Der heute hier lebende Mensch ist als – friedlich, freundlich und gesellig zu bezeichnen. Er erbaute 1902 eine Schule, 1914 eine Kirche, 1959 einen Sportplatz, 1993 ein Bürgerhaus, 1995 einen Dorfplatz. Wer die Ruhe sucht wird sich in Bongard wohlfühlen.

Ortsansicht Mannebach

Mannebach

56769 Mannebach Mannebach ist 6 km von Kelberg entfernt, hat 282 Einwohner und gehört zur Verbandsgemeinde Kelberg im Kreis Vulkaneifel. Ein Steinbeilfund aus der Jungsteinzeit belegt eine frühe Besiedlung. In der Gemarkung Mannebach wurden Gräber der Hallstattzeit (ab 700 v.Chr.) gefunden. Die Grabbeigaben sind in der Genovevaburg in Mayen aufbewahrt. Ebenfalls durch zwei Siedlungen aus dem 3. - 4. Jahrhundert n.Chr. gut nachgewiesen ist die Besiedlung in keltisch-römischer Zeit, die im Zuge der Germaneneifälle 353 n.Chr. zerstört wurden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1336 in einer Kaufurkunde, der zufolge die Grafen zu Virneburg ihre Burg an den Erzbischof von Trier verkauften und sie zu einem jährlichen Betrag von 200 Gulden als Lehen zurückerhielten. Im 30-jährigen Krieg hatten die Ortschaften in der Grafschaft Mannebach, deren Bevölkerung evangelisch war, wegen einer Nahrungslieferung nach Andernach und Sinzig unter der Einquartierung katholischer Truppen zu leiden. Was sie an Hab und Gut nicht in ihren "Flühkaulen" verstecken konnten, wurde von den Soldaten beschlagnahmt oder geraubt. In den Raubkriegen Ludwig XIV verlor die Bevölkerung das wenige, was sie hatte retten können. Viele Bauern sahen ihre einzige Chance in der Flucht. Unter französischer Verwaltung gehörte der Ort zur Mairie Virneburg, das gleichzeitig ein eigener Kanton war, in der Preußenzeit zur Bürgermeisterei Virneburg und zum Landkreis Mayen.

Ortsansicht

Berenbach

Geschichte: Der Ort Berenbach gehörte während der Feudalzeit zum Amt Nürburg im Kurfürstentum Köln. Unter preußischer Verwaltung war Berenbach Gemeinde in der Bürgermeisterei Kelberg im Landkreis Adenau. Bei Bildung der Verbandsgemeinde Kelberg im Zuge der Verwaltungsreform 1970 wurde das Dorf mit anderen Orten der Verbandsgemeinde aus dem Landkreis Mayen, Regierungsbezirk Koblenz ausgelöst und dem Landkreis Daun zugeordnet. Sehenswertes: "Kaiserlinde" in der Ortsmitte zum Gedenken an den Sieg über Napoleon.

Lieserquelle Start, © TI

Boxberg

Boxberg Einwohnerzahl: 238 Einwohner Boxberg liegt in der Vulkaneifel, etwa 10 Kilometer von Daun entfernt. 230 Menschen sind in der Eifelgemeinde zu Hause. Auf dem Schillberg oberhalb des Ortes wurden über Jahrhunderte Verbrecher hingerichtet. Das Schwert im Dorfwappen erinnert bis heute daran. Auf dem Schillberg entspringt auch das Flüsschen Lieser. Wenn es sich in Boxberg auf seine 70 Kilometer lange Reise zur Mosel macht, ist das Flüsschen allerdings noch ein kleiner Bach. Hier startet auch der bekannte Wanderweg "Lieserpfad".