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Hillesheim

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2 Bundeskegelbahnen
Restaurant "Der Teller", Tel. 0049 6593 980950.
Öffnungszeiten Restaurant:
Mittwoch - Samstag: 17.00 - 24.00 Uhr
(Küche 17.30 - 22.00 Uhr)
Sonntag: 11.00 - 15.00 Uhr und 17.00 - 23.00 Uhr
(Küche 11.30 - 14.00 Uhr und 17.30 - 21.30 Uhr)
Montag und Dienstag: geschlossen
Telefon: 06593/667
E-Mail: reservierung@derteller.de
Öffnungszeiten Büro:
Montag - Freitag: 9.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 14.00 Uhr
Telefon: 06593/980950
E-Mail: mail@derteller.de

Ort

Hillesheim


Kontakt

Restaurant "Der Teller"
Koblenzer Str. 3
54576 Hillesheim
Telefon: (0049) 6593 980950

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Kino

Eifel-Film-Bühne

Eifel-Film-Bühne, Aachener Str. 15, Hillesheim, Tel. 06593 212.
Vielfach ausgezeichnetes Programkino, Programm in der Tourist-Information Hillesheim oder unter
www.eifelfilmbuehne.de.

Wie alles begann:

Schon in seiner Jugend hatte Hans Runge, geb. 1907, sich mit Film beschäftigt. Erbekam einen Projektor geschenkt und führte den Kindern des Ortes zusammengeklebte 8mm Filmreste vor.
Lange trug er den Gedanken "Kino", oder Lichtspieltheater, wie man es damals nannte, mit sich herum, ehe er 1939 gemeinsam mit seiner Frau Maria begann, seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Es wurde ein langer Weg durch die Instanzen.
Bereits im Juni 1939 lagen die Angebote für die Kinomaschinen und die Rentabilitätsberechnung vor. Um ein Kino eröffnen zu können mußte man allerdings Mitglied der Reichsfilmkammer sein und diese verlangte von seinen Mitgliedern den Besitz eines Vorführscheins. Obwohl Hans Runge im Mai 1940 die Prüfung zum Filmvorführer bestand, wurde ihm seitens der Gaufilmstelle das Vorführzeugnis verweigert wegen einer Behinderung der rechten Hand.
Hans Runges Vater war Leiter des örtlichen Elektrizitätswerks und der Sohn wuchs zwischen Maschinen auf. 1928 begann er mit dem Vertrieb und der Reparatur von Radio-Empfängern. Trotzdem bedurfte es eines hartnäckigen Briefwechsels mit Sachverständigen und dem Regierungspräsidenten von Köln bis Hans Runge 1942 die Zulassung als Vorführer erhielt und im Januar 1943 die erste Vorstellung im Saal Michels stattfinden konnte.
Die Leute strömten ins Kino, nicht nur um die Unterhaltungsfilme zu sehen, sondern auch, um sich durch die Wochenschauen ein Bild des Weltgeschehens zu machen.
Im Dezember 1944 führten die Kriegswirren und der fehlende Strom zu einer Zwangspause aber schon im November 1945 konnte der Betrieb mit Erlaubnis der französischen Direction de L'Information Section Cinema wieder aufgenommen werden.
Das Bedürfnis der Bevölkerung nach Unterhaltung und Aufmunterung nach dem Krieg war groß und so wurde der Saal Michels bald zu klein. 1948 begannen Hans und Maria Runge mit dem Bau des heutigen Kinos. Es bot 320 Besuchern Platz.
Das Kino boomte und unscheinbar nebenher lief der Vertrieb und die Reparatur von Radio-Geräten.
Dann kam das Fernsehen 1952. Fasziniert von dem neuen Medium begann Hans Runge die Eifeltäler durch selbstgebaute Umsetzer mit Empfang zu versorgen, ungeachtet der Tatsache, daß er damit seinem Kino selbst Konkurrenz machte.
Die Einführung des Farbfernsehers 1967 erlebte er nicht mehr. Er starb 1965.
Seine Frau Maria hielt der unter so großen Schwierigkeiten gegründeten Eifel-Film-Bühne die Treue, auch als mit Einführung des Privatfernsehens 1984 die Besucherzahlen stark rückgängig waren und alle anderen Kinos im Landkreis Daun ihre Pforten schon geschlossen hatten. 1991 entschlossen sich Christine und Günter Runge, mit einem neuen Programmkonzept das Kino zu beleben: mit einem anspruchsvollen Film-Angebot und einem festen Monatsprogrammheft. Gleichzeitig wurden Bestuhlung und Technik auf den neuesten Stand gebracht und so ist es gelungen, die Besucherzahlen bis heute zu vervielfachen.


Das sorgfältig zusammengestellte Programm
wurde mit vielen Auszeichnungen belohnt:

Ausgezeichnet durch das Rheinlandpfälzische Kultusministerium mit dem Filmtheaterprogrammpreis 1994 bis 2009
und mit dem Preis für ein gutes Kinder- und Jugendprogramm 2000 bis 2009
und mit dem Filmtheaterprogrammpreis des Bundesinnenministeriums 1997 bis 2009
Auszeichnung für ein gutes Kurzfilmprogramm durch das Bundesinnenministerium für 2003 bis 2009