Katzwinkel

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Katzwinkel

Katzwinkel, ein Dorf mit jetzt rund 160 Einwohnern, liegt im Gäsbachtal, einem rechten Seitental des oberen Uessbaches, knapp 500 m westlich der Bundesstraße 257, Kelberg-Ulmen. Es liegt nahe, dass man den Namen Katzwinkel mit Katze in Zusammenhang bringt. Einen Ort namens Katzwinkel gibt es übrigens noch in der Nähe von Betzdorf an der Sieg, zu dem seit einigen Jahren freundschaftliche Beziehungen unterhalten werden.
Katzwinkel ist eine recht junge Ansiedlung; denn die älteste, bisher bekannte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1553. Wenn auch die Geschichte nur wenige Jahrhunderte zählen mag, so gibt es doch eine Reihe von Anzeichen (Funde von Steinbeilen usw.), die darauf hin deuten, dass sich in der Gemarkung Katzwinkel bereits vor 4000 Jahren Menschen angesiedelt hatten. Weitere Funde in der Flur Scheidheck beweisen eine Siedlung in der Römerzeit (50 v. Chr. bis 500 n. Chr.) und des Mittelalters (500 bis 1500 n. Chr.). Die mittelalterliche Siedlung in der Flur Scheidheck gehörte in späteren Jahren zu den Besitztümern des Klosters Springiersbach, welche in späteren Jahren (Franzosenzeit) enteignet und an einen Bürger aus Gefell verkauft wurde. An die Besitztümer dieses Klosters in den Orten der Pfarrei Uess erinnert heute noch das Wappen des Klosters an der Decke des alten Kirchenschiffes in Uess.

Ort

Katzwinkel


Kontakt

Tourist-Information Kelberg
Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Telefon: (0049)2692 87218

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Ortsansicht Mannebach

Mannebach

56769 Mannebach Mannebach ist 6 km von Kelberg entfernt, hat 282 Einwohner und gehört zur Verbandsgemeinde Kelberg im Kreis Vulkaneifel. Ein Steinbeilfund aus der Jungsteinzeit belegt eine frühe Besiedlung. In der Gemarkung Mannebach wurden Gräber der Hallstattzeit (ab 700 v.Chr.) gefunden. Die Grabbeigaben sind in der Genovevaburg in Mayen aufbewahrt. Ebenfalls durch zwei Siedlungen aus dem 3. - 4. Jahrhundert n.Chr. gut nachgewiesen ist die Besiedlung in keltisch-römischer Zeit, die im Zuge der Germaneneifälle 353 n.Chr. zerstört wurden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1336 in einer Kaufurkunde, der zufolge die Grafen zu Virneburg ihre Burg an den Erzbischof von Trier verkauften und sie zu einem jährlichen Betrag von 200 Gulden als Lehen zurückerhielten. Im 30-jährigen Krieg hatten die Ortschaften in der Grafschaft Mannebach, deren Bevölkerung evangelisch war, wegen einer Nahrungslieferung nach Andernach und Sinzig unter der Einquartierung katholischer Truppen zu leiden. Was sie an Hab und Gut nicht in ihren "Flühkaulen" verstecken konnten, wurde von den Soldaten beschlagnahmt oder geraubt. In den Raubkriegen Ludwig XIV verlor die Bevölkerung das wenige, was sie hatte retten können. Viele Bauern sahen ihre einzige Chance in der Flucht. Unter französischer Verwaltung gehörte der Ort zur Mairie Virneburg, das gleichzeitig ein eigener Kanton war, in der Preußenzeit zur Bürgermeisterei Virneburg und zum Landkreis Mayen.

Ortsansicht

Bodenbach

Bodenbach Einwohnerzahl: 256 EinwohnerBauernhof an Bauernhof - und doch kein einzige Bauer weit und breit: So ist das heute in Bodenbach. Mancher dieser Höfe steht leer, ein sterbendes Dorf ist der Eifelort trotzdem nicht: In den letzen drei Jahren ist die Bevölkerung sogar gewachsen - von 261 auf 270.Die ausgedienten, preiswerten Scheunen locken die Städter an, die Pferdenarren, die Naturbesessenen, die Ruheständler, die wirklich Ruhe wollen. Und dann in ihrer neuen Heimat Erstaunliches entdecken: Eine kleine, aber feine Brillenschmiede zum Beispiel, die edelste Gestelle herstellt, etwa aus 40.000 Jahre altem Mammut-Elfenbein!

Ortsansicht Meisenthal

Kelberg-Meisenthal

1459 wurde der Ort "Meysendall" erwähnt. Im Feuerbuch von 1563 sind für Meisenthal sieben Feuerstellen, d. h. Hausstätten angegeben. Der 30-jährige Krieg und die Pest verminderten auch hier die Einwohnerzahl erheblich. Im Jahr 2000 wohnten 91 Einwohner im Ort. Die Karte des kurtrierischen Amtes aus dem Jahr 1683 verzeichnet ein Oratorium, d. h. eine Gebetsstätte. Die heute noch bestehende Kapelle zu Ehren des Hl. Antonius wurde laut Inschrift über dem Westportal 1708 errichtet.