Karmelitinenkloster Maria Königin Zweifall

Stolberg

Inhalte teilen:

In der eigenen Kapelle findet Mo. - Sa. um 07.30 Uhr sowie So. und Feiertags um 08.00 Uhr eine hl. Messe statt. Täglich wird um 15.00 Uhr Uhr eine Rosenkranzandacht gehalten.

Die Schwestern finden trotz der gemeinsamen liturgischen Gebete noch die Zeit, um Ihre Arbeiten in der eigenen kleinen Landwirtschaft sowie der selbständig geführten Hostienbäckerei zu verrichten und versorgen das gesamte Bistum Aachen mit Hostien. Auch der Verkauf von selbstgemachten Leckereien und Tees und die Vermietung einiger Zimmer an Menschen, die wirkliche Ruhe und Erholung brauchen und noch einmal Zeit im wahrsten Sinne des Wortes erleben wollen, bilden die Grundlage für den Lebensunterhalt.
Im Jahr 2005 feierte das Kloster sein 50 jähriges Bestehen.

Die Stolberg-Touristik bietet Kräuter-Seminare im Kloster Zweifall an. Dessen eigener Kräutergarten und die nahen Wiesen bilden die Basis für vielfältige Informationen und den anschließenden Kräuter-Snack, den die Stolberger "Kräuterhexe" den Interessierten vermittelt. In kleinen Gruppen kann zudem das Kloster besichtigt werden. Infos und Buchung bei der Stolberg-Touristik, Tel. 02402 99900-81. Die nächsten Seminare finden im Frühling statt.

1955 wurde das Kloster namens Maria Königin der Karmeliterinnen in Zweifall gegründet und gehört zu dem Orden der "unbeschuhten Schwestern der allerseligsten Jungfrau vom Berge Karmel", das weibliche Gegenstück zum männlichen Orden der Karmeliter. In den ersten 50 Jahren verschaffte sich der Orden in der Zweifaller Umgebung einen guten Ruf. Seit einigen Jahren gibt es jedoch keinen Nachwuchs mehr, deshalb besteht das nur noch drei Schwestern umfassende Kloster heute offiziell nicht mehr. Nach Meinung der Kirche könne keine Gemeinschaft mit nur so wenigen Mitgliedern weitergeführt werden. Anfang 2005 hat der päpstliche Ordenskongregation (Zusammenschluss mehrerer Klöster) in Rom beschlossen, das Kloster zu schließen. Die Oberschwester Helena sollte dazu sogar ihr schriftliches Einverständnis geben. Im Juni desselben Jahres wurde der Beschluss wieder ausgesetzt. Im Auftrag des Vatikans statteten daraufhin Pater Paul Weingartner, Provinzial der Karmeliter in Österreich, und Schwester Hildegard, Priorin des Karmelitinnenklosters Auderath, dem Kloster im Oktober einen Besuch ab. Aber auch die beiden Vertreter des Vatikans befürworteten die Schließung des Klosters. Das Bistum Aachen versucht jedoch nach wie vor, die Kirche zu erhalten. Es sollen auch weiterhin Messen abgehalten werden. Weitere Unterstützung kommt aus Zweifall und den Nachbargemeinden. Sie äußerten ihren Protest gegen die Schließung mehrfach mit Unterschriften.
Die drei Schwestern sind erst bereit, das Kloster zu schließen, wenn sie alle aus Gründen des Alters oder der Gesundheit ihr Amt nicht mehr ausüben können. Sie wehren sich gegen die alleinige Beschlussfassung des Bischofs. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie durch eine eigene Hostienbäckerei, die sich im Keller des Klosters befindet. Woche für Woche werden ca. 80.000 Hostien produziert und nach ganz Deutschland und Europa geliefert.
Diese Einnahmen werden durch den Verkauf verschiedener Tees ergänzt.
Auch können Menschen, die sich nach Ruhe sehnen, ein erholsames Wochenende (2 1/2 Tage) inkl. Vollpension für 150,- € buchen.
Die herrliche Lage bietet Wege zum Wandern und absolute Ruhe zum Entspannen.

Der Karmel - Zweifall
Klosterstrasse 40
52224 Stolberg
02402 72135

Ort

Stolberg


Kontakt

Karmel - Kloster Zweifall
Klosterstraße 40
52224 Stolberg-Zweifall
Telefon: (0049) 2402 72135

E-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Nationalpark Eifel - Ranger mit Kindern, © G. Priske

Nationalpark Eifel (StädteRegion Aachen)

Inmitten einer Landschaft aus WALD und WASSER ist im Nationalpark Eifel die Faszination WILDNIS hautnah erlebbar. Voller Schönheit und Vielfalt kann die Natur in dem 65 Kilometer südwestlich von Köln gelegenen Schutzgebiet wieder in ihren eigenen Kreislauf aus Werden und Vergehen zurückfinden. Gemäß dem Vorsatz aller deutschen Nationalparks „ Natur Natur sein lassen“ werden auf einer Fläche von 110 Quadtratkilometern die wertvollen Naturschätze der Eifel geschützt.

Kierberg in Simmerath-Woffelsbach, © Naturpark Nord Eifel e.V

Eifel-Blick "Kierberg" in Simmerath-Woffelsbach

Beschreibung: Der Kierberg liegt auf einer Höhe von 455 Metern über dem Meeresspiegel. Weit reicht der Blick von hier aus über den Rursee hinweg in östlicher Richtung in den Nationalpark Eifel. Nach dem Motto "Natur Natur sein lassen" entwickeln sich im Nationalpark Eifel weitgehend ohne Eingreifen des Menschen standorttypische Laubwälder. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten finden in den großflächigen Laubwaldbeständen eine Heimat.Majestätische Buchenwälder, knorrige Eichen und wilde Bäche: Besuchern bieten sich spektakuläre Eindrücke beim Besuch des Nationalparks. Der Nationalpark lässt sich auf eigene Faust oder bei einer sachkundigen Führung erleben. Die Nationalparktore der Umgebung informieren über die Naturerlebnismöglichkeiten.Anreise: Der Eifel-Blick liegt direkt an der Landstraße L128 zwischen Steckenborn und Woffelsbach. Aus Richtung Steckenborn kommend, befindet sich der Parkplatz auf der rechten Straßenseite.GPS-Koordinaten (WGS 84): N50° 37.2675 E6° 22.03027